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Richmodis, die Schwester von Ommo Drahtbart ist eine ungewöhnliche und vielseitige Zwergenfrau, die sehr viel Wert auf ihr Äußeres legt. Bekanntlich kann sie, selbst wenn sie von einem Jagdausflug aus dem Wald kommt, aussehen, als wenn sie sich gerade für eine Party gestylet hätte. Mit ihrer Zeitschrift für modebewusste Zwerginnen „Lippenstift und Axt“ vermittelt sie ja auch ihren Schwestern Stilbewusstsein und Sinn für ein gepflegtes Äußeres. Heute sehen wir sie einmal so, wie man sich Zwerginnen und Zwerge vorstellt: Gerüstet für den Kampf.

Zwergin mit Rundschild und Einhandaxt in verzierter Rüstung mit Hörnerhelm, Brustpanzer, Armschiene und Vorflügen

Richmodis als Zwergenkriegerin in zwergischer Kriegsmontur (Mit einem Klick ins Bild gelangt man zu einer Version mit größerer Auflösung)

Zuerst gab es hier die Powerzwergin Richmodis so wie Hljomr, der Gott der Zwerge, sie erschaffen hat, wobei biologisch Intereressierte durchaus auch sehen konnten, dass Zwerginnen nichts fehlt, was wir an Menschinnen so schätzen. Besonders bei Richmodis, aber nicht nur bei ihr,  ist einiges davon sogar in recht großzügigem Maße vorhanden. Dann war Ommos kleine Schwester  im Party-Outfit mit Kleinem Schwarzen, Netzstrümpfen und roten F***-Me-Pumps zu sehen. Mancher Moralapostel mag sich an der Zigarettenspitze gestört haben, aber nach West-Norsileum ist eben die Anti-Raucher-Hysterie noch nicht gedrungen.

Natürlich muss Richmodis wie alle Frauen eine umfangreiche Garderobe haben, zu der – schließlich ist sie zwar eine etwas extravagante, aber dennoch eine richtige Zwergin – auch (mindestens) eine Kriegsrüstung gehört. Die habe ich mir dieser Tage vorgenommen. Und hier ist Richmodis nun so wie man sich eine Zwergin vorstellt: In einer prächtigen zwergischen Kriegsmontur. Natürlich wäre Richmodis Drahtbart nicht Richmodis Drahtbart, wenn sie nicht auch in Kettenhemd und Panzer richtig adrett aussehen würde. Zwergol, das famose Zwergische Allzwecköl, und Glanzol, das altbewährte Mittel zum Wienern von Metallteilen und Glasscheiben machen es möglich. Natürlich sieht man an Richmodis‘ Rüstung auch, dass es den Zwergen in Grimrborg wirtschaftlich nicht schlecht geht: Bei den Menschen kann sich nicht einmal jeder Adelige eine solche Rüstung leisten. Besonders teuer war der Brustpanzer, denn, wie man sich leicht denken kann, hat der Rüstungsschmied daran sehr lange dengeln müssen.

Geposet wurde Richmodis wieder wie üblich im DAZ3D-Studio. Mit den Bordmitteln dort habe ich auch ihre lederne Hose zusammengeschustert und zwar indem ich einen Richmodis-Unterkörper mit D-Form zurechtgeknuddelt habbe.  Die Rüstungsteile und die sind natürlich wieder in Blender entstanden und die Texturen habe ich mir im Netz zusammengeklaubt.

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Bryce und DAZ Studio sind zwei Programme, von denen man sich bei DAZ3D.com kostenlose Versionen herunter laden kann. Wenn man dann noch die erstklassige und kostenlose 3D-Software Blender hinzunimmt, ist beim Bau von dreidimensionalen Szenen bereits so einiges möglich.

Blick über das Flusstal der Moda auf dem Kontinent Norsileum auf dem Planeten Endom. Im Vordergrund ein Zwerg, der von einem Berg aus ueber das Flusstal und die Landschaft am Ufer blickt

Hier gleich noch ein Bild, dass ebenfalls in den letzten Tagen entstanden ist: Ommo Drahtbart, der unmögliche Zwerg (als den ihn sein Schwester Richmodis gerne hinstellt) steht auf einem Berg auf dem Südufer der Moda und schaut über das Flusstal und den Finsterwald auf dem Nordufer. Gebaut habe ich die Szene in Bryce 7. Den Omma Drahtbart habe ich mit dem DAZ Studio gemacht, als Wavefront-Object abgespeichert und dann in Bryce importiert. Normalerweise sollte es möglich sein, von Bryce aus das DAZ-Studio aufzurufen und darin gestaltete Figuren und Szenen dann bei der Rückkehr mitzubringen.

Zumindest bei mir funzt das aber nicht gescheit, wenn ich es versuche,  stehen die Figuren aus dem Studio jedesmal pudelnacktert und glatzköpig in der Bryce-Landschaft. Leider ist das nicht die einzige Macke von Bryce und DAZ-Studio. Beide Programme haben schon dafür gesorgt, dass ich vor Zorn fast die Tischplatte durchgehauen habe.

Mit der Zeit findet man jedoch heraus, wie man solche Macken umgehen kann und auch wie die sehr komplexe Software Blender bedient wird. Dann wird das Bauen von 3D-Welten vor allem eine Fleißarbeit – zumindest, wenn man Wert auf Details legt. Vor allem bei Blender sollte man sich am Anfang nicht von der schieren Komplexität des Programms schocken lassen und die Flinte ins Korn werfen: Wenn man einige Sachen nach den vielen Tutorials im Netz gebastelt hat, steigt man dahinter, wie die einzelnen Funktionen arbeiten. Ein Übriges tun dann das selbstständige Herumbasteln und -probieren.

Man muss mit Blender ja nicht gleiche einen ganzen Zeichentrickfilm wie „Big Buck Bunny“ oder ein ganzes 3D-Spiel bauen, was übrigens beides durchaus geht. Ich zum Beispiel verwende Blender vor allem, um damit Requisiten oder Kulissen zu bauen, die ich dann in DAZ Studio- und Bryce-Szenen verwende.

Das Bild hier ist übrigens auch wieder in voller Größe verfügbar, wenn man auf die kleine Version hier im Artikel klickt.

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Gerade ist mal wieder eines meiner 3D-Bilder fertig geworden. Natürlich wieder ein Fantasy-Motiv – und zwar eine Szene in der Schmiede eines Zwerges. Diesmal habe ich ein wenig mit dem Licht herumgespielt und bin ganz zufrieden mit dem Ergebnis.

Orks und Zwerge sind im Finsterwald auf Endom ja bekanntlich gute Freunde. Wenn die Orks, anders als die Zwerge, auch eher dazu neigen,  in den Tag hinein zu leben und nur das Nötigste zu arbeiten, schätzen beide Rassen aneinander die Ehrlichkeit, den Mut und die Trinkfestigkeit, die beiden zu Eigen sind.

So wundert man sich auch nicht, dass der bullige Ork bei dem stämmigen Zwergenschmied in der Werkstatt steht und staunend zuschaut, wie dieser mit wuchtigen Hammerschlägen das glühende Eisen formt.  Ob der grüne Bursche wohl da ist, weil er sich bei Meister Zwerg eine neue Waffe oder ein Rüstungsteil bestellen will? Oder ist er selber ein Schmied und hat vorbeigeschaut, um mit dem Kollegen ein Pläuschchen zu halten, ein wenig fachzusimpeln und nicht zuletzt mit den Augen zu stehlen? Dass Letzteres erlaubt sei, haben viele von uns ja in ihrer Lehrzeit vom Meister zu hören gekriegt…

Die Szene habe ich mit dem DAZ-Studio zusammengestellt, aus dem auch die Figuren stammen. Die Gegenstände sind teilweise DAZ-Props, die ich im Netz gefunden habe, zum größeren Teil habe ich sie jedoch mit Blender gebaut. Die Texturen sind, soweit ich nicht mit Standardoberflächen ausgekommen bin,  mit PaintShop Pro gemacht und in Blender mit dem UV-Editor eingepasst. Besonders freut mich, das ich heute dahinter gekommen bin, wie man mit Blender texturiert. Das mit den UV-Koordinaten und dem zugehörigen Editor ist auf den ersten Blick etwas kompliziert, aber wenn man erst einmal dahintergekommen ist, wie es funktioniert, wird daraus vor allem eine Fleißarbeit.

Weil mir das Bild recht gut gefällt, stelle ich es wieder in voller Größe ins Netz: Mit einem Klick auf die Version hier im Text gelangt ihr zu der großen und könnt sie Euch abspeichern, wenn Euch meine Zwergenschmiede gefällt.

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Gerade habe ich eine überarbeitete Version meines Finsterwald-Trailers auf YouTube hochgeladen. Die alten, in  Second Life geknippsten Bilder habe ich durch in Bryce gebaute ersetzt. Außerdem habe ich den Vorspann und den Blick auf die Landkarte als Blender-Animation ausgeführt. War ein Haufen Arbeit, aber ich denke es hat sich gelohnt: Wenn meine Künste auch noch lange nicht perfekt sind, habe ich bei der Produktion dieses Trailers doch eine ganze Menge gerlernt.

Und hier geht es zum neuen Finsterwald-Trailer (Update 23.05.11: Der Trailer wurde mittlerweile nochmal überarbeitet und der Link angepasst)

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Im Zusammenhang mit meinem Roman-Projekt „Zwergenstahl“ habe ich mir auch ein paar Gedanken über  Illustrationen gemacht. Bislang habe ich einige der Personen in Second Life „gebaut“, die man ja auch bei meinem Artikel über das Projekt sehen kann. Allerdings lässt sich mit Second Life nicht alles machen. Daher habe ich mich jetzt mit dem freien 3D-Modellier-Programm Blender auseinandergesetzt.

Eine erste Studie zu einem Logo für meinen Romanzyklus Zwergenstahl, die ich mit Blender gemacht habe

Ich hatte mir Blender vor einiger Zeit heruntergeladen und installiert, war aber damit nicht recht klargekommen. Die Bedienung ist etwas gewöhnungsbedürftig, da sie sich nicht an die üblichen Windows-Standards hält. Mittlerweile habe ich mich jedoch ein wenig in die Sache hineingekniet und einige Fortschritte gemacht. Wenn man googelt, findet man eine ganze Reihe von Tutorials und wenn erst einmal ein paar Sachen nach Anleitung gemacht hat, findet man sich nach und nach auch zurecht.

Eine Titelbildstudie zum Dolch des Schamanen, des ersten Bandes der Zwergenstahl-Trilogie. Ein Klick auf das Bild bringt es in voller Größe, so dass man es sich als Desktop-Hintergrund speichern kann.

Ich habe natürlich noch lange, lange nicht alles heraus, was man mit Blender machen kann, aber so langsam bekomme ich ein Gefühl dafür. Bisher habe ich nur mit statischen Szenen experimentiert, Blender bietet jedoch nicht nur die Möglichkeit, Animationen zu erstellen, sondern besitzt sogar eine Game Engine, so dass man damit Spiele entwickeln kann! Leider ist die Benutzeroberfläche von Blender auf Englisch, aber es gibt im Netz auch Tutorials auf Deutsch. Außerdem gibt es bei Wikibooks eine deutsche  Dokumentation, so dass man durchaus auch mit Blender zurechtkommen kann, wenn man nicht so gut Englisch kann.

Noch eine Studie: Bei dieser Gaslaterne habe ich vor allem mit dem Licht experimentiert

Und das Beste daran: Blender ist ein freies Programm und man kann es sich von der Blender Website kostenlos herunterladen. Was man mit Blender alles machen kann, ist grandios: Man sollte sich daher unbedingt diese drei Blender Projekte ansehen: Zwei kleine Filme und ein Spiel, die von Freaks mit Hilfe von Blender entwickelt wurden bzw. werden. Ich jedenfallls bin wirklich begeistert von Blender und denke einmal, dass dieses Software sicherlich ein hilfreiches Werkzeug beim Bauen von Fantasywelten sein kann.

Arbeitsfläche von Belender mit einem modellierten Orkschädel

Die Arbeitsfläche von Blender mit einem modellierten Orkschädel

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