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Posts Tagged ‘Rollenspiel’

„Das Schwarze Auge“, kurz auch DSA genant, ist ein deutsches Rollenspielsystem, das in der Welt Dere angesiedelt ist. Dere ist übrigens auch die Hintergrundwelt von Drakensang, dem sehr hübsch gemachten Einzelspieler Rollenspiel, dass ich hier ja auch einmal kurz vorgestellt habe.

Wer sich für DSA interessiert und nach einem geeigneten Einstieg sucht, um sich einfach einmal grundlegend über dieses Spiel zu informieren, sollte einmal die Seite Alveran besuchen. Neben Grundelegendem für Leute, die sich einfach einmal informieren wollen, gibt es auch jede Menge weiterführende Informationen. Auch alte Hasen werden hier viel Interessantes finden. Vor allem verdient aber auch das Design der Seite ein dickes Lob!

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Wer gerne am Compi zockt, sei es nun Fantasy oder etwas anderes, kann sich einmal bei spiele.seekxl.de umgucken. Hier gibt es eine recht große Auswahl an Kurzbeschreibungen aller möglichen Spiele. Egal, ob mann ein kostenloses Browsergame sucht oder sich ein Spiel kaufen möchte, hier sollten sich allerhand Anregungen finden lassen.

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Wer sich für LARP (Life Action Role Playing), also das physischen Spielen von Fantasy-Geschichten in Kostümen an dafür geeigneten Orten  interessiert, der sollte sich einmal den Schweizer LARP-Kalender im Netz angucken. Außer Terminen für Events, zum Teil auch solche in Deutschland, die noch statt finden gibt es auch Bilder von Veranstaltungen die schon vorbei sind. Außerdem findet man Links zur Foren, Veranstaltern und jeder Menge weiteren Informationen über LARP. Gerade das macht den Kalender auch interessant für Leute, die LARP noch nicht selbst betreiben, sondern sich einfach mal informieren wollen.

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Neben Computer-, Pen&Paper-, Life-Action- und Kartenspielen gibt es noch ein weitere Möglichkeit, Spiele in phantastischen Welten zu spielen: Das Tabletop-Rollenspiel. Eine interessantes Blog, welches sich damit befasst, ist der Brückenkopf.

So mancher hat als Kind mit Zinnsoldaten oder noch eher mit Cowboy- und Indianerfiguren gespielt.  Dabei handelt es sich um nichts anderes als um Tabletop-Rollenspiele. Wenn es wohl auch noch Leute gibt, die mit realen Vorbildern nachgebildeten Zinnsoldaten spielen, liegt der Schwerpunkt beim modernen Tabletop auf dem Science-Fiction- und dem Fantasy-Bereich.

Tabletop ist ein recht vielseitiges Hobby, da man nicht nur das eigentliche Spiel spielen, sondern auch die Figuren sammeln und Spielwelten bauen kann. Dazu kommt die Auseinandersetzung mit der Hintergrundwelt, dass Studieren der Regelwerke und wohl oft auch das Lesen von Geschichten, die in der jeweiligen Welt spielen. Außerdem kann man zum Thema auch schön im Internet stöbern und da kommt eine Website wie Brückenkopf gerade recht.

http://www.brueckenkopf-online.com

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Allerhand Informationen zu Table Top, Rollenspiele, LARP, Gemeinschaftsspielen und mehr gibt es auf der Website Fantasy-Workshop.de.  Hinter der Website steckt übrigens eine reale Einrichtung: Der Fantasy Workshop ist ein fester Bestandteil des Jugendprogramms der evangelischen Kirchengemeinde Moers-Scherpenberg.

Wer sich für Fantasy zum Selbstspielen interessiert, wird hier so einiges finden, egal ob er sich schon länger mit der Materie befasst, gerade erst einsteigt oder einfach mal wissen will, was eigentlich hinter so geheimnisvollen Begriffen wie LARP oder Rollenspiel steckt. Die Seite ist recht hübsch gemacht und lädt zum Stöbern ein.

Junge Leute aus der Gegend können natürlich auch im realen Leben vorbeigucken. Es gibt laut der Website speziell genug Platz und auch Geländestücke für die Table-Top-Spieler. Termine und Anfahrtsplan sind auf der Website zu finden.

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Viele haben es  wohl gar nicht bemerkt oder zumindest nicht weiter beachtet, aber alte Rollenspieler werden aufgehorcht haben: Der neueste große Content-Patch fürWorld of Warcraft,  „Die Geheimnisse von Ulduar“ wurde einem gewissen Dave Arneson gewidmet, der kurz vor dem Erscheinen des Patches verstorben war. Wer aber war dieser Mann und was hat er mit World of Warcraft zu tun?

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Dave Arneson, der Vater der Fantasy-Rollenspiele Bildquelle: Wikimedia

In der Vorstellung vieler Menschen gilt J.R.R Tolkien als Vater der Fantasy-Literatur, auch wenn in den USA lange vor dem Erscheinen der  Ringe eine rege Fantasy-Szene mit Geschichten in Literatur-Magazinen und Romanen bestand. Conan der Barbar etwa stammt aus dieser Zeit und dieser Szene, aber auch Fafhrd und der Graue Mausling. Man kann aber durchaus sagen, dass Tolkien der Vater der bekanntesten Richtung in der Fantasy-Literatur ist, nämlich der, in der es außer um Menschen um Zwerge, Elfen, Orks und dergleichen geht.

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Dave Anderson ist nun der Mann, der phantastischen Welten in der Art von Mittelerde in Form von Rollenspielen erlebbar machte. In seiner Jugend spielte er die schon damals vorhandenen Tabletop-Spiele. Tabletop gibt es schon lange, auch das Spielen von Schlachten mit Zinnsoldaten gehört beispielsweise zu dieser Art Spiele. Auch heute noch gibt es ja viele Liebhaber dieser Weise zu spielen, gerade im Fantasy-Bereich.

Eine Spielfigur mit Eigenleben

Tabletop-Spiele kann man mit Strategiespielen wie Warcraft vergleichen: Es kommt vor allem auf den Einsatz ganzer Gruppen an, Einheiten können zwar auch einzeln gezielt eingesetzt werden, aber eben nur als Einheit nicht als Person. Dave Anderson fügte dem Tabletop-Spiel nun die Idee des Charakters hinzu. Ein Charakter ist eine Spielfigur mit persönlichen Eigenschaften. Also nicht einfach ein weiterer Zinnsoldat in der Spiellandschaft, sondern eine Figur mit Eigenleben und persönlichen Zielen, die über die Kriegsziele hinausgehen.

Durch diese Idee des Charakters wurde das Rollenspiel geschaffen: Bei Strategiespielen ist ein Lanzenreiter etwa eben ein Lanzenreiter, der bestimmte Dinge leistet, aber beliebig gegen einen anderen Lanzereiter ausgetauscht werden kann. Ein Rollenspielcharakter hingegen hat zwar eine Klasse, die einen gewissen Rahmen vorgibt, er entwickelt in diesem Rahmen jedoch ganz individuelle Fähigkeiten.

Arneson entwickelte mit seinen Spielfreunden zusammen neue Regeln, mit deren Hilfe man eben statt eine ganzen Armee eine Schlacht schlagen zu lassen, eine einzige Figur fortlaufend Abenteuer erleben lassen konnte, wie das ja heute immer noch der Fall ist, gerade auch bei Online-Rollenspielen. Die Idee des Charakters setzte er zunächst auf der Basis des Tabletop-Spiels „Chainmail“ von Gary Gygax und Jeff Perren um. Daraufhin wurde dieses Spiel weietrentwickelt und bekam schließlich den noch heute bekannten Namen „Dungeons&Dragons“.

Rollenspiele benötigen komplexe Welten

Dungeons&Dragons führte in der Folge zum Enstehen der Hintergrundwelt Greyhawk, aus der sich die Forgotten Realms entwickelten, die bis heute aktuelle und derzeit komplexeste Fantasy-Welt. Sie liegt auf dem Planeten Abeir-Toril und bildet zum Beispiel auch den Hintergrund für die Geschichten um Drizzt Do’Urden, Bruenor Heldenhammer, Wulfgar und Konsorten, die R.A. Salvatore in seinen Romanen erzählt.

Dave Arneson verstarb leider viel zu früh am 7.April 2009 an Krebs. So lange es sein Gesundheitszustand zuließ, spielte er immer noch gerne Rollenspiele.

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Lineage II ist der Nachfolger des 1998 erschienen Lineage. Die Story spielt 150 Jahre vor derjenigen des ersten Spieles. Es hat eine recht komplexe Spielwelt, durch die man seinen Charakter, wie in MMORPGs üblich, in einer dreidimensionalen Ansicht bewegen kann.

Spielwelt

Natürlich muss ein komplexes Rollenspiel auch eine Hintergrundstory haben, auf der die Situation in der Spielwelt beruht und sich letztendlich auch die Quests ableiten. In der Welt von Lineage II geht es um drei Königreiche, Elmore, Aden und Gracia, die auf zwei verschiedenen Kontinenten liegen. Das Spiel wird in Abständen erweitert und bekommt dann, ähnlich den Büchern bei HRO, neue Inhalte.

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Die Grafik ist nicht gerade der Brüller, aber dafür muss man auch keinen Supercomputer besitzen um Lineage II spielen zu können

Derzeit geht es um den Thron von Garcia, der von mehreren Verwandten beansprucht wird. Außerdem liegen die drei Königreiche der Spielwelt untereinander im Krieg. Dadurch ist die ganze, ehemals friedliche Fantasy-Welt von Terror und Gewalt überzogen und der Spieler muss sich gegen bösartige Kreaturen und Gegner durchsetzen.

Anders als z.B. in World of Warcraft gibt es in Lineage II keine von vorne herein festgelegten Machtblöcke oder Allianzen, für die sich der Spieler ein für allemal entscheiden muss. Beim PvP kann im Prinzip jeder andere Spieler angegriffen werden. Über „Freund oder Feind“ entscheidet die Zugehörigkeit zu einer Party. Parties sind den Gilden in World of Warcraft vergleichbar und werden von den Spielern in Eigeninitiative gegründet und aufgebaut.

Technik

Lineage II wird oft als technisch nicht besonders überragend, besser gesagt, als nicht auf der Höhe der Zeit beschrieben. Das mag wohl sein, hat aber den Vorteil, das man keine High-End-Workstation benötigt um das Spiel vernünftig zu spielen. Auf meinem 3Ghz-Pentium-4-Rechner mit 256-MB-Grafikkarte und ordentlich RAM läuft das Spiel problemlos.

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Die weiblichen Zwerge sehen wie die Enkelinnen der männlichen aus...

Sicherlich reißt die Grafik einen nicht vom Hocker. Es gibt aber immerhin Schatten und Texturen, die erkennen lassen, um was für ein Material es sich handeln soll, auch wenn sie nicht gerade das sind, was man als detailliert bezeichnet. Auch die Bewegungen der Figuren laufen flüssig ab und sehen mit einigem guten Willen auch einigermaßen lebensecht aus.

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... wohingegen man die Orkinnen anschauen könnte, wenn ihnen nur nicht die Fangzähne fehlten...

Spielgefühl und Design

Mir persönlich gefällt die Art nicht, wie man seinen Charakter bewegt: Man klickt an die Stelle, an die er laufen soll. Das finde ich als Option zwar ganz brauchbar und benutze es in Second Life ganz gerne; ein Zumutung ist jedoch, dass dies die einzige Art ist, auf die man steuern kann und es keine WASD-Steuerung gibt. Außerdem fand ich mich in World of Warcraft am Anfang wesentlich besser zurecht als in Lineage II.

Grauenhaft jedoch finde ich das Design: Man kann an den männlichen Zwergen herumschrauben wie man will, sie sehen immer aus wie Weihnachtsmänner. Damit könnte ich aber sogar noch leben, aber das schlimmste sind die weiblichen Zwerge: Sie sehen aus wie Püppchen aus einem Kinderbuch. Schlanke Zwerginnen – Pfui Teufel! Da lobe ich mir doch die knuddelig-runden Zwergenweiblein aus WoW!

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Ein Lichtblick: Die durchaus erfreuliche Rückansicht einer Dunkelelfe

Ähnlich daneben sind die Orks. Sie sind einfach grüne, muskulöse Menschen. Die Orkinnen sehen dabei durchaus noch recht knackig aus, was Frauen vielleicht auch von den männlichen Grünhäuten meinen; aber ohne Fangzähne fehlt einfach der orkische Sex-Appeal!

Von den Menschen wollen wir lieber nicht reden und von den Elfen erst recht nicht…

Ganz allgemein ist zu bemängeln, dass die verschiedenen Optionen zur Einstellung des Charakteraussehens nicht viel bewirken: Die Figuren sehen alle gleich aus. Zum Teil völlig bescheuert sind auch die Kleider, welche die einzelnen Rassen und Klassen auf dem Charakterstellungsbildschirm anhaben.

Ein Lichtblick sind hier die weiblichen Dunkelelfen, deren Kostümchen erfreuliches sehen lässt. Ansehbar sind auch die Kamael, allerdings sind hier die weiblichen Versionen erheblich weniger jugendgefährdend gekleidet als bei den Dunkelelfen.

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Es gibt auch freundlichere Landschaften in Lineage II

Auch die Atmosphäre der Spielwelt trifft meinen Geschmack stellenweise nicht. Manche Gegenden wirken nur kalt und düster. Es muss ja nicht gerade die quietschbunte Comic-Atmosphäre von WoW sein – Drakensang zum Beispiel und teilweise auch Lineage II selbst  zeigen, das man auch auf andere Weise durchaus freundliche Landschaften zustande bringen kann.

Fazit

Das Design eines Spiels ist Geschmackssache: Meine Katze mag Mäuse, ich weniger. Über die Spielmechanik und Bedienung möchte ich auch nicht allzu viel meckern, da ich hier als eingefleischter WoW-Zocker sicherlich voreingenommen bin. Wer mit diesen Dingen jedoch leben kann und ein Spiel sucht, dass auch auf bezahlbaren Computern anständig läuft, mag durchaus seine Freude an Lineage II haben und sollte es sich einmal ansehen, zumal es hier mit L2-Underworld auch einen gut funktionierenden Freeshard gibt.

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