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Posts Tagged ‘3D’

Wieder ist ein Jahr herum und wieder beginnt ein neues . Im Februar werden es auch schon wieder zwei Jahre, dass Fokkos Fantasy-Blog am Netz ist und so war 2010 das erste volle Kalenderjahr dieses Blogs. Viel hat sich in dieser Zeit getan, obwohl ich meiner Leidenschaft für Fantasy treu geblieben bin: Ich habe drei Guides zu World of Warcraft geschrieben, die jetzt mit Erscheinen der dritten Erweiterung Cataclysm leider veraltet sind, der unmögliche Zwerg Ommo Drahtbart mit seinen Freunden und seiner Heimatwelt Endom ist entstanden und ich habe meine ersten Schritte in der Welt der 3D-Gestaltung unternommen.

Mittlerweile gibt es über Ommo Drahtbart nicht nur ein paar Kurzgeschichten, sondern ich habe mit „Zwergenstahl“ sogar einen Romanzyklus begonnen, in dessen Mittelpunkt der rothaarige Zwerg aus Grimrborg am Rande des Finsterwaldes steht. Der erste Band „Der Dolch des Schamanen“ ist in Arbeit und soll in nächster Zeit auch wieder in den Fokus meiner Schreiberei rücken. Die Welt Endom, „Zwergenstahl“ und „Der Dolch des Schamanen“ haben mich mit einem faszinierenden modernen Genre der Kunst in Kontakt gebracht, der 3D-Gestaltung.  Dazu passte auch, dass ich mich dieses Jahr beruflich wieder einmal mit CAD befassen musste und ich so ein wenig damit herumexperimentieren konnte, wie sich exakte 3D-Konstruktionswerkzeuge als Ergänzung zu künstlerischen 3D-Gestaltungsprogrammen einsetzen lassen.

Vor lauter 3D-Kunst litt in den letzten Monaten nicht nur die Arbeit am „Dolch“, sondern ich kam auch nicht mehr dazu, World of Warcraft zu spielen. Erst jetzt zwischen den Jahren habe ich mir die Zeit genommen, meinen Account zu reaktivieren und Cataclysm zu installieren. Jetzt bin ich dabei, meine ersten Schritte auf dem völlig umgemodelten Azeroth zu machen. Einen 16er Worgen-Krieger habe ich bereits und außerdem mit diesem und jenem meiner alten Chars ein wenig geguckt, was sich in den alten Gebieten so verändert hat.

Viele Dinge sind begonnen worden und wollen fortgeführt werden.  Im Neuen Jahr wartet also wieder allerhand Arbeit auf mich, aber die ersten Tage will ich es noch ruhig angehen lassen. Meine Kids haben Ferien und bei uns in Württemberg dauert die Weihnachtszeit ja dank des Feiertages am 6. Januar eine Woche länger.

Ich wünsche Euch allen einen guten Rutsch, noch ein paar geruhsame Tage und ein glückliches und zufriedenes Neues Jahr 2011!

Euer Fokko

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Bryce und DAZ Studio sind zwei Programme, von denen man sich bei DAZ3D.com kostenlose Versionen herunter laden kann. Wenn man dann noch die erstklassige und kostenlose 3D-Software Blender hinzunimmt, ist beim Bau von dreidimensionalen Szenen bereits so einiges möglich.

Blick über das Flusstal der Moda auf dem Kontinent Norsileum auf dem Planeten Endom. Im Vordergrund ein Zwerg, der von einem Berg aus ueber das Flusstal und die Landschaft am Ufer blickt

Hier gleich noch ein Bild, dass ebenfalls in den letzten Tagen entstanden ist: Ommo Drahtbart, der unmögliche Zwerg (als den ihn sein Schwester Richmodis gerne hinstellt) steht auf einem Berg auf dem Südufer der Moda und schaut über das Flusstal und den Finsterwald auf dem Nordufer. Gebaut habe ich die Szene in Bryce 7. Den Omma Drahtbart habe ich mit dem DAZ Studio gemacht, als Wavefront-Object abgespeichert und dann in Bryce importiert. Normalerweise sollte es möglich sein, von Bryce aus das DAZ-Studio aufzurufen und darin gestaltete Figuren und Szenen dann bei der Rückkehr mitzubringen.

Zumindest bei mir funzt das aber nicht gescheit, wenn ich es versuche,  stehen die Figuren aus dem Studio jedesmal pudelnacktert und glatzköpig in der Bryce-Landschaft. Leider ist das nicht die einzige Macke von Bryce und DAZ-Studio. Beide Programme haben schon dafür gesorgt, dass ich vor Zorn fast die Tischplatte durchgehauen habe.

Mit der Zeit findet man jedoch heraus, wie man solche Macken umgehen kann und auch wie die sehr komplexe Software Blender bedient wird. Dann wird das Bauen von 3D-Welten vor allem eine Fleißarbeit – zumindest, wenn man Wert auf Details legt. Vor allem bei Blender sollte man sich am Anfang nicht von der schieren Komplexität des Programms schocken lassen und die Flinte ins Korn werfen: Wenn man einige Sachen nach den vielen Tutorials im Netz gebastelt hat, steigt man dahinter, wie die einzelnen Funktionen arbeiten. Ein Übriges tun dann das selbstständige Herumbasteln und -probieren.

Man muss mit Blender ja nicht gleiche einen ganzen Zeichentrickfilm wie „Big Buck Bunny“ oder ein ganzes 3D-Spiel bauen, was übrigens beides durchaus geht. Ich zum Beispiel verwende Blender vor allem, um damit Requisiten oder Kulissen zu bauen, die ich dann in DAZ Studio- und Bryce-Szenen verwende.

Das Bild hier ist übrigens auch wieder in voller Größe verfügbar, wenn man auf die kleine Version hier im Artikel klickt.

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Im Zusammenhang mit meinem Roman-Projekt „Zwergenstahl“ habe ich mir auch ein paar Gedanken über  Illustrationen gemacht. Bislang habe ich einige der Personen in Second Life „gebaut“, die man ja auch bei meinem Artikel über das Projekt sehen kann. Allerdings lässt sich mit Second Life nicht alles machen. Daher habe ich mich jetzt mit dem freien 3D-Modellier-Programm Blender auseinandergesetzt.

Eine erste Studie zu einem Logo für meinen Romanzyklus Zwergenstahl, die ich mit Blender gemacht habe

Ich hatte mir Blender vor einiger Zeit heruntergeladen und installiert, war aber damit nicht recht klargekommen. Die Bedienung ist etwas gewöhnungsbedürftig, da sie sich nicht an die üblichen Windows-Standards hält. Mittlerweile habe ich mich jedoch ein wenig in die Sache hineingekniet und einige Fortschritte gemacht. Wenn man googelt, findet man eine ganze Reihe von Tutorials und wenn erst einmal ein paar Sachen nach Anleitung gemacht hat, findet man sich nach und nach auch zurecht.

Eine Titelbildstudie zum Dolch des Schamanen, des ersten Bandes der Zwergenstahl-Trilogie. Ein Klick auf das Bild bringt es in voller Größe, so dass man es sich als Desktop-Hintergrund speichern kann.

Ich habe natürlich noch lange, lange nicht alles heraus, was man mit Blender machen kann, aber so langsam bekomme ich ein Gefühl dafür. Bisher habe ich nur mit statischen Szenen experimentiert, Blender bietet jedoch nicht nur die Möglichkeit, Animationen zu erstellen, sondern besitzt sogar eine Game Engine, so dass man damit Spiele entwickeln kann! Leider ist die Benutzeroberfläche von Blender auf Englisch, aber es gibt im Netz auch Tutorials auf Deutsch. Außerdem gibt es bei Wikibooks eine deutsche  Dokumentation, so dass man durchaus auch mit Blender zurechtkommen kann, wenn man nicht so gut Englisch kann.

Noch eine Studie: Bei dieser Gaslaterne habe ich vor allem mit dem Licht experimentiert

Und das Beste daran: Blender ist ein freies Programm und man kann es sich von der Blender Website kostenlos herunterladen. Was man mit Blender alles machen kann, ist grandios: Man sollte sich daher unbedingt diese drei Blender Projekte ansehen: Zwei kleine Filme und ein Spiel, die von Freaks mit Hilfe von Blender entwickelt wurden bzw. werden. Ich jedenfallls bin wirklich begeistert von Blender und denke einmal, dass dieses Software sicherlich ein hilfreiches Werkzeug beim Bauen von Fantasywelten sein kann.

Arbeitsfläche von Belender mit einem modellierten Orkschädel

Die Arbeitsfläche von Blender mit einem modellierten Orkschädel

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