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Archive for the ‘Hörbücher und Hörspiele’ Category

Titelbild der Website von Moldin mit Zauberlehrling Moldin, Zauberer Ranok, dem Drachen Feurio und Loko dem finsteren Fürsten

So nett wie das hier gezeigte Titelbild der Moldin-Website ist auch das Hörspiel.

Moldin ist Zauberlehrling beim alten Zauberer Ranok, der eine Drachenfarm betreibt. Deren Geschäftsgrundlage besteht darin, dass Ranok als einziger weiß, wie man Hühnereier magisch so modifiziert, dass daraus Drachen schlüpfen. Eines Tages ist ein ganz mickriges Ei unter denen, die Moldin aus dem Hühnerstall geholt und zu Ranok ins Zauberlabor gebracht hat. Ranok erlaubt ihm, den daraus eventuell schlüpfenden Drachen für sich zu behalten. Tatsächlich schlüpft aus dem Ei ein ein ganz gesunder Drache, den Moldin Feurio nennt.

Eines Tages kommt es zu einem Unglück, das Drachenkraut, die einzige Nahrung der Drachen geht aus, diese fressen sich auf und die Drachenfarm brennt ab . Außerdem stiehlt Loko, der finstere Fürst vom Nebelberg Ranoks Zeuberbuch, in dem steht, wie man aus Hühnereiern Drachen schlüpfen lässt. Nun muss Moldin mit Feurio losziehen und dem Finsterling das Zauberbuch wieder abnehmen.

„Moldin“ von Niels Loewenhardt ist eine sehr schöne Geschichte und auch wunderbar als Hörspiel umgesetzt. So richtig etwas, das man sich mit seinen Kindern zusammen anhören kann, ohne dass es einem dabei wie bei vielen anderen Sachen für Kinder etwa langweilig würde. Mehr Informationen gibt es auf der Moldin-Website.

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Die allererste Geschichte von Ommo Drahtbart, „Ein Zwerg räumt auf“, gibt es jetzt als Podcast. Man kann sie sich ab sofort bei podster.de herunterladen oder gleich life auf der Seite anhören.

Vom Zwerg Ommo Drahtbart gibt es jetzt auch was auf die Ohren

Außer, dass man Ommo Drahtbart jetzt auch mitnehmen und seine Abenteuer unterwegs anhören kann, hat der Podcast noch einen zweiten Sinn: Er zeigt, was Jedermann heute so alles mit Hilfe eines PCs und eines Internetzgangs bewerkstelligen kann. Sicherlich ist mein Gitarrenspiel nicht unbedingt virtuos und auch die Tontechnik keineswegs perfekt. Dafür habe ich aber auch kein teures Tonstudio dafür gebraucht, sondern lediglich kostenlose Software.

Aufgenommen und abgemischt habe ich den Podcast nämlich mit dem kostenlosen Midi- und Mischpult-Programm Quartz Audio Master von Digital Sound Planet. Außer einer ganzen Reihe von Midispuren bietet die Software auch vier Audiospuren, welche für solche Projekte ausreichen.

Auf diese Weise kann man sich leicht auch persönliche Hörbücher herstellen, zum Beispiel zum Verschenken. Für rein private Zwecke kann man jeden beliebigen Text verwenden (und jede beliebige Musik zur Untermalung), wenn man sein Hörbuch jedoch veröffentlichen will, muss man aufpassen, dass man nicht mit dem Copyright in Konflikt gerät.

Wer einen selbst geschriebenen Text aufspricht so wie ich, hat da natürlich kein Probleme. Wer kein großer Schreiber ist, kann solche nehmen, bei denen das Copyright bereits abgelaufen ist und die man zum Beispiel beim Projekt Gutenberg findet.

„Ein Zwerg räumt auf“ als Podcast

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Eines Tages treffen sich in Nordhain ein paar Noobs und kommen sich näher. Schließlich gründen sie die Gilde Allimania um fortan Azeroth gemeinsam unsicher zu machen. Tatsächlich erschüttern sie nicht nur die Grundfesten des Warcraft-Universums, in dem sie zum Beispiel schuld daran sind, dass Naxxramas auf die Abtei von Nordhain stürzt, sondern auch die Zwerchfelle der Zuhörer erheblich.

Das Hörspiel Allimania war zuächst nur als kleiner Gag gedacht, wuchs sich aber zu einer richtigen Soap aus und bekam Kultstatus. Es gibt mittlerweile eine komplette Staffel mit zwölf Folgen und eine angefangene, von der bisher sieben Fortsetzungen erschienenen sind. Eine zeitlang kamen die Episoden alle zwei Wochen, doch leider ist dies mittlerweile nicht mehr der Fall: die beiden letzten Folgen kamen mit sehr großen Abständen und auch das ist schon wieder lange her.

Eine schlaue und wunderschöne Elfenpriesterin

Die Anführerin der Gilde ist Atinuviel I’lavé Thuramandil Sinatar F’enviel Entirethzea, eine (so glaubt sie jedenfalls) wunderschöne Nachtelfen-Priesterin aus Darnassus. Ihren schwierigen Namen braucht man sich aber nicht zu merken, denn alle nennen sie nur Uschi. Sie sieht nämlich aus wie eine Uschi und sollte nach dem Willen ihres Vaters eigentlich Friseuse und nicht Priesterin werden. Dimitri D. Demolition, fieser und notgeiler gnomischer Warlock, hat eine erhebliche Schwäche für Uschi und baggert sie ständig an, wobei er nichts unversucht lässt, die spröde Schönheit von seinen Qualitäten als Liebhaber zu überzeugen: „Man nennt mich auch die Nähmaschine…“

Mit von der Partie sind auch Horst, intellektuell herausgeforderter Menschenkrieger mit deutlichem niederdeutschen Akzent und der Nachtelf Mirakuli („Ich bin ein Druide und werde nicht für euch kochen!“), ein mit Potenzproblemen geschlagener ehemaliger Feral-Druide, der aus gildenstrategischen Gründen umskillen musste.  Zu Anfang ist auch noch Raul dabei, ein äußerst schweigsamer Magier, den, wenn er doch einmal etwas sagt, alle außer Uschi und den Zuhörern verstehen können. Die jedoch hören statt verständlichen Worten nur Geräuscheffekte wie etwa einen vorbeifahrenden Zug.

Raul versorgt die Gilde ständig mit großen Mengen herbeigezaubertem Wasser zur Manageneration, das immer irgendwie nach Tomaten schmeckt.  Nachdem er mit der mannstollen schwedischen Zwergenjägerin Ingrid durchgebrannt ist, löst sich das Rätsel um den sonderbaren Geschmack: Raul hat sich darin immer die Füße gewaschen, bevor er es verteilte.

Ein neuer Job für Edwin van Cleef

Für Raul stößt (im wahrsten Sinne des Wortes) der Schurke Cliff zu Allimania und bringt seinen Koch Cookie, einen Murlock mit. Er ist ein NPC und war vorher Edwin van Cleef, der Endboss, den die Gilde in den Todesminen besiegt hat. Damit war logischerweise sein Job zu Ende und er arbeitslos geworden, so dass er ein neues Unterkommen suchte und bei Allimania fand. Später kommt noch ein menschlicher Paladin (isch bin der Ronny aussn ästlischen Bästländern, da bei de Tschäppel of Leit) dazu, der im Lichking seinen ehemaligen Staats- und Parteichef Arthas Honnecker wiedererkennt. Mit dem Werder-Anhänger Horst teilt er als Dynamo-Fan dessen Abneigung gegen den FC Bayern.

Die zunächst kurzen Folgen werden im Laufe der ersten Staffel immer länger, aber alles andere als langweiliger. Jede einzelne Episode steckt voll haarsträubender Skurillitäten, aberwitziger Gags und Anspielungen. Zum Beispiel stirbt Dimitri in fast jeder Folge, so wie das Kenny, der Ortsarme aus der Southpark-Clique tut: „Mein Gott, sie haben Dimitri getötet…“

Atinuviel wird bei Cookie dem Murlock-Koch schwach und verliebt sich unsterblich in ihn. Nachdem Cookie jedoch Cliffs Koffer trotz dessen eindringlicher Warnung verwechselt hat, verstirbt er plötzlich und unerwartet:  „Siehst du dieses Fischbrötchen….“ Zu allem Überfluss isst Atinuviel auch noch von der Murlocflossensuppe, die ihre Mutter aus den von Cliff mitgbrachten Flossen gekocht hat.

Humor vom Feinsten

In der Tat geht der Allimania-Humor nicht nur an das Belastungslimit der Lachmuskeln, sondern teilweise auch bis hart an die Grenze des guten Geschmacks.  Auf dem Dunkelmond-Jahrmarkt in Mulgore muss sich Dimitri etwa vor einem gehörnten Ehemann in Acht nehmen. Gegenüber der Gilde verteidigt er sich, dass die betreffende Dame schließlich nichts gegen die von dem notgeilen Hexenmeister an ihr vorgenommen sexuellen Handlungen  gehabt hätte – sie war zu diesem Zeitpunkt nämlich bereits tot…

Das ganze wird von den Sprechern sehr professionell in Szene gesetzt. Köstlich ist zum Beispiel auch der mit einer unnahmlich gelangweilten Stimme nörgelnde Zauberer Medhiv, der den Allimaniacs immer wieder hilft, der mit der Zunge anstoßende,  ständig kichernde   Kel Thuzad und der dümmliche Arthas, der bei Illidan Fahrunterricht mit einer Nekropole nehmen muss, was aber gar nicht gut klappt.

Allimania ist Kult und hat sogar Fans unter Leuten, die gar nicht World of Warcraft spielen. Dazu ist es auch noch kostenlos, man kann es sich von der Website www.wowszene.de ganz einfach herunterladen und bekommt dann die geballten Gags von links und rechts um die Ohren. Ein Muss  für alle, die lachen wollen bis der Arzt kommt.

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