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Archive for März 2011

Ein Ego Shooter ist auf einem Fantasy-Blog zwar ein wenig off topic, aber da es hier ja auch um Rollenspiele für den Computer geht, denke ich, dass das nicht so schlimm ist. Vor allem, da ja Spiele wie World of Warcraft auch gerne als problematisch und als Killerspiele angesehen werden, denke ich, dass ein Seitenblick auf einen echten Ego Shooter hier nicht schaden kann, zumal er alt aber gut ist.

Los geht's!

Um mir auch ein mal ein Bild von echten „Killerspielen“ zu machen, wollte ich schon länger einmal das berühmt-berüchtigte Counter Strike ausprobieren. Ich kaufe meine WoW-Gamecards immer in einem Markt einer bekannten Elektronik-Kette, bei der ich sonst kaum etwas kaufe, weil ich so blöd dann auch wieder nicht bin. Aber die Gamecards sind dort eben immer vorrätig, was beim Elektronik-Markt meines geringsten Misstrauens leider nicht der Fall ist. Außerdem werfe ich bei Besuchen im Computerladen immer gerne einen Blick auf die preisreduzierten Spiele. (Zum Kauf von Games, die noch den Originalpreis kosten, bin ich nämlich viel zu geizig.)

Im besagten Laden fand ich also neben Drakensang zu 6,90 € auch die Counter Strike Anthology für 15,90 €. Ich wollte die beiden Spiele schon tränenden Portemonnaies kaufen, da fiel mir ein, dass ich sie mir auch von meiner Chefin zum Geburtstag wünschen könnte und bat meinen Sohn, der dabei war, dass er die beiden Spiele seiner Mami zeigen sollte. Auf dem Geburtstagstisch fand ich dann neben den anderen Geschenken nur Drakensang, denn zum Kauf eines „Killerspieles“ hatte sich die Tochter meiner Schwiegermutter dann aus erzieherischen Gründen doch nicht durchringen können.

Also watschelte ich noch am gleichen Tag wieder in den Laden und schenkte mir die Counter Strike Anthology selbst zum Geburtstag. An der Kasse musste ich übrigens tatsächlich meinen Ausweis vorzeigen – an meinem 52. Geburtstag (!) – um sicher zu stellen, dass ich auch schon 18 war.

Counter Strike und andere Ego Shooter

Auf der Counter Strike Anthology befinden sich neben dem Steam Client von Valve, der das Spielen von Valve-Games über das Netz organisiert, auch noch andere Shooter, die auf der Half-Life-Engine basieren: CS Condition Zero und CS:CZ Deleted Scenes, zwei Versionen von CS, die man alleine gegen computergesteuerte Gegner spielen kann. Für die, die es noch nicht wissen: Counter Strike ist ein kompromissloser Shooter, der auf der Engine des Spieles Half Life basiert. Wie ich vermute, wurde Counter Strike vor allem auch als Shooter für Wettkämpfe entwickelt, auf jeden Fall aber eignet er sich gut für so etwas.

So schnell kann's vorbei sein...

Bei Counterstrike gehört man entweder zu einer Gruppe Terroristen oder zu einer Anti-Terror-Einheit. Es gibt zwei Szenarios: Entweder müssen die Terroristen ein Bombe zur Explosion bringen oder die Anti-Terror-Einheit muss Geiseln befreien. Die jeweils andere Fraktion muss die Aufgabe der einen vereiteln. Es gibt verschieden Spielumgebungen, Maps oder Karten genannt, mit Freiflächen, Räumen, Ecken hinter denen man lauern und Dingen, hinter denen man Deckung nehmen kann. Das Spiel ist sehr schnell, wer stirbt, scheidet für die jeweilige Runde aus und muss auf der Zuschauerbank warten bis eine neue Runde startet. Die verbleibenden Mitglieder der Gruppe können dann versuchen, die Runde trotz einem oder mehrerer Verluste doch noch für sich zu entscheiden, was auch durchaus gelingen kann, zumal man ja dem Gegner ebenfalls Leute wegschießen kann. Für Erfolge gibt es virtuelles Geld, dass man dann für eine bessere Ausrüstung ausgeben kann, so das man die Möglichkeit hat, sich von Runde zu Runde zu verbessern. Mit einem speziellen Editor, der bei den auf die Source Engine portierten Versionen der Spiele aus der Halflife-Familie zum Lieferumfang gehört, aber auch kostenlos von Valve heruntergeladen werden kann, kann man sogar eigene Maps bauen.

Day of Defeat

Counter Strike selbst konnte mich nicht so sehr begeistern, dafür aber das ebenfalls auf der Half Life Engine basierende Spiel Day of Defeat, kurz auch DoD genannt, welches man sich für 4,99 € von der Steam-Website herunterladen kann (wenn man die CS Anthology hat, ist der Download offenbar sogar inbegriffen, jedenfalls musste ich nichts dafür bezahlen). Man könnte dieses Spiel auch als „Counter Strike im Zweiten Weltkrieg“ bezeichnen, denn genau der ist der Hintergrund. Genauer gesagt geht es um den Vormarsch der Alliierten nach der Landung in der Normandie. Die Maps zeigen recht nett gestaltete französische, italienische, niederländische oder deutsche Orte auch mal einen Wald oder eine Festung des Atlantikwalls und ähnliche Schauplätze.

Hier findet das Gefecht im Wald statt

Außer Geländestrukturen und (teilweise zerbombten und zerschossenen) Gebäuden aller Art enthalten viele Maps auch unterirdische Gänge, Kanäle und Bunker. Es gibt auch Maps, die lediglich abstrakte Strukturen und eine Art einfache Gebäude enthalten, die mit einer Art Kachelmuster in einer einheitlichen Farbe texturiert sind. Diese Maps heißen nach der Farbe, in der sie gehalten sind: „Green“, „Purple“, „Orange“ usw.

Deutscher oder Alliierter?

Man kann als Soldat der Alliierten (je nach Map Briten oder Amerikaner) oder als solcher der Achsenmächte (immer Deutsche) kämpfen. Am bescheuertsten sehen die Briten aus in ihren kackbraunen Kampfanzügen und lächerlichen Stahlhelmen. Die Amerikaner gehen gerade so, richtig schick sind nur die Deutschen. Tatsächlich ist der alte deutsche Wehrmachtsstahlhelm ja auch die einzige Hurratüte, mit der man nicht aussieht wie ein Vollidiot, sondern sogar direkt gut. Vielleicht war die Gestaltung der Uniformen ja eine Vorsichtsmaßnahme, weil die Entwickler fürchteten, dass niemand die bösen Krauts spielen wollte, wenn sie nicht optisch besonders gut daherkämen? Oder hatten sie eine klammheimliche Sympathie für die alte deutsche Wehrmacht? Es kann aber natürlich auch sein, dass es lediglich mein subjektiver Eindruck ist, dass die deutschen Soldaten am besten aussehen. Tatsächlich werden sie nach allem, was ich bisher feststellen konnte, recht gerne gespielt und gewinnen auch oft.

Ein Grenadier mit dem guten, alten 98er

Die Waffen, die man einsetzen möchte, muss man sich nicht verdienen und kaufen, sondern kann frei zwischen verschiedenen Infantriewaffen wählen: Als Grenadier bekommt man den guten, alten Karabiner 98, ein Unteroffizier hat eine MPi, bei der Stoßtruppe gibt es den Selbstladekarabiner 43 usw. In manchen Maps sind bestimmte Waffen nicht erhältlich – möglicherweise liegt das daran, dass der Entwickler aufgrund der Eigenheiten der jeweiligen Karte beispielsweise Maschinengewehre nicht für sinnvoll ansah. Neben diesen Primärwaffen gibt es noch so genannte Sekundärwaffen: Messer oder Spaten, eine Pistole und bei den meisten Klassen auch Handgranaten. Geschossen wird in der Standardbelegung mit der linken Maustaste, die rechte löst bei den Primärwaffen eine Sonderfunktion aus: Sie macht zum Beispiel die Panzerfaust schussbereit, lässt einen mit dem Scharfschützengewehr anlegen und durchs Zielfernrohr gucken, löst beim Karabiner 98 des Grenadiers einen Bajonettstoß aus und beim Selbstlader K 43 der Sturmtruppe einen Kolbenhieb. Die Tasten für die verschiedenen Funktionen der Waffe und des übrigen Spiels lassen sich übrigens in einem besonderen Konfigurationsdialog frei wählen.

Die einzelnen Waffen haben alle ihre Vor- und Nachteile. Wer meint, er könne einfach mit dem MG 42 losmarschieren und alle Gegner niedermähen ist auf dem Holzweg und wird sein blaues Wunder erleben: Wie jede automatische Waffe wandert der Trefferpunkt dieser Waffe nach oben aus und man trifft mit ihr nur vernünftig, wenn man mit der rechten Maustaste das Zweibein ausklappt und auf dem Boden oder einer Sandsackbarriere aufsetzt. Auch die Sturmgewehre und Maschinenpistolen sind bei Feuerstößen und Dauerfeuer nicht einfach zu beherrschen.

Ein Scharfschütze zielt

Im Prinzip kann man sagen, dass höhere Feuergeschwindigkeit mit schlechterer Zielgenauigkeit und geringerer Durchschlagskraft erkauft wird. So ist der auf den ersten Blick altväterlich anmutende , gute, alte K 98 gar keine schlechte Wahl. Ich bevorzuge ihn in allen Situationen, in denen die Feuergeschwindigkeit trotz des hübsch animierten, nach jedem Schuss erforderlichen und automatisch statfindenden Repetierens ausreicht, vor allem auch dann, wenn man weit schießen muss. Geht es aufgrund von sehr fixen Schützen, der Mapgestaltung und/oder der Spielerzahl flotter zu, weiche ich auf den Selbstladekarabiner 43 aus, mit dem auf Kosten von Zielgenauigkeit und Durchschlagskraft schnell hintereinander mehrere Schüsse abgegeben werden können. Manchmal nehme ich dann auch das Sturmgewehr und nur in Spielsituationen, in den fast hinter jeder Ecke ein Gegner lauert, die Maschinenpistole. Die Einsatzbereiche der MGs, dem Fallschirmjägergewehr, einer Mischung aus Scharfschützen-, Sturm und Maschinengewehr sowie der Panzerfaust sind eher klein, auch wenn es Maps gibt, auf denen ich gerne einmal zum mit Zielfernrohr versehenen K 98 der Scharfschützen greife und auf kurze Entfernungen dann eben mit der Pistole, der bewährten 08, schieße.

Aufgaben und Spielverlauf

Die Aufgaben sind bei Day of Defeat etwas anders als die bei Counter Strike: Typischerweise geht es darum, sämtliche mit einer Flagge markierten Schlüsselpunkte zu erobern, in manchen Maps muss man auch bestimmte Aufgaben ausführen wie eine Brücke zu sprengen oder Geheimpapiere ergattern bzw. jeweils die Gegenseite daran hindern derartige Dinge zur Ausführung zu bringen. Auf vielen Maps gibt es einen oder gar mehrere Schlüsselpunkte, die nur erobert werden können, wenn sich zwei Spieler der jeweiligen Partei einige Sekunden darauf aufhalten.

Stirbt man, scheidet man nicht für den Rest der Runde aus, sondern nur bis zur nächsten so genannten Verstärkungswelle nach typischerweise spätestens zwölf Sekunden. Stirbt ein Spieler, beginnt die Uhr zu ticken und nach zwölf Sekunden wird er zusammen mit allen anderen, die in dieser Zeit gestorben sind, wiederbelebt und als Verstärkung in die Schlacht geworfen. Manche Server-Admins stellen auch eine kürzere Respawnzeit ein. Außer dem Zeit- und Bodenverlust entsteht der Spielfigur kein Nachteil durch einen Tod. Ausrüstungsschaden wie etwa bei World of Warcraft oder etwas derartiges gibt es nicht.

Wenn eine Partei alle Schlüsselpunkte erobert hat, hat sie die Runde gewonnen und es geht von vorne los. Das ganze wiederholt sich so lange, bis die Map wechselt, was in gewissen Zeitabständen der Fall ist. Welche Map dann gespielt wird, wird typischerweise mit einer Abstimmung entschieden: Gegen Ende der Laufzeit der aktuellen Map erscheinen einige Maps zur Auswahl und man kann seine Stimme für eine davon abgeben.Die Map mit den meisten Stimmen wird dann als nächstes gespielt. Es gibt aber auch Server die (fast) immer die gleiche Map spielen und zwar sehr oft die offenbar sehr beliebten Maps „Caen“ und „Avalanche“.

Die Server werden in der Regel von Privatleuten betrieben, manche sind nur mit Passwort zugänglich; es gibt aber genügend Server für Jedermann, so dass man praktisch immer ein Spiel finden wird, bei dem man mitmachen kann. Das Suchen und Auswählen von Servern erfolgt mit einem Tool, das leicht zu bedienen ist und die gefundenen Server nach dem Ping, der Antwortzeit ordnet.

Blut und Leichenteile gefällig?

Bei der Gestaltung der Todesszenen haben die Macher der Server offenbar recht viel Freiraum: Vom einfachen Verschwinden bis zu opulent spritzendem Blut und umher fliegenden Körperteilen ist offenbar alles machbar. Auch Sounds und Musike gibt es, oft hört man Bomben oder Granaten krachen, Geschütze donnern und Maschinengewehre rattern. Manchmal steht auch irgendwo ein Grammophon herum und dudelt irgendeine nostalgische Schnulze. Typischerweise gibt es beim Sieg einer Seite schmissige Marschmusik, oft sogar zwei verschiedene Stücke, je nachdem welche Seite gewonnen hat.

Hier gibt es Blut und Leichenteile satt

Auf vielen Servern gibt es zu den Kills auch makaber-lustige Voice-Kommentare einer markigen Männerstimme wie „Headshot!“ oder „Multi Kill!“. Ein anderer Gag sind Texteinblendungen wie „X stayed a bit too long in Y’s crosshairs“ oder „X removed Y’s head with the K 98“. Ebenfalls manchmal zu sehen sind Informationen darüber, wer einen mit welcher Waffe wo wie oft getroffen hat, wieviel Schaden er einem zugefügt hat und ob und wie oft man ihn seinerseits getroffen hat.

Entscheidend für die Platzierung der Spieler auf der Rangtabelle ist übrigens nicht die Zahl der getöteten Gegner, also der Kills, sondern die Anzahl der eroberten Punkte bzw. erledigten Aufgaben. Nur bei einem Gleichstand bezüglich dieses Kriteriums entscheidet die Zahl der Kills über die Platzierung. Es ist also theoretisch möglich, eine Runde zu gewinnen, ohne auch nur einen einzigen Gegner zu töten.

Sowohl ein Tastatur- als auch ein Voice-Chat sind bei DoD eingebaut. Mit beiden kann man wahlweise Nachrichten nur für das eigene Team oder aber für alle Spielern absetzen. Es ist also auch ohne ein zusätzliches Voice-Tool wie Teamspeak möglich, das Zusammenspiel in der Gruppe durch Sprachkommunikation zu organisieren.

Spielmacher und Spielverderber

Leider gibt es offenbar einige Leute, die Day of Defeat als reines „Killerspiel“ sehen und es offenbar nur darauf anlegen, möglichst viele Kills zu erzielen, anstatt die Schlacht zu gewinnen. Diese Leute wären mit Deathmatch besser bedient, einem weiteren Shooter der Half-Life-Familie. Nicht wenig nerven auch die so genannten Camper, das sind Spieler, die an einer dafür geeigneten Stelle lauern und Gegner aus dem Hinterhalt abschießen. Das ist einerseits verpönt, andererseits wird es von der Spielgestaltung aber auch gefördert, denn es gibt unter anderem Scharfschützengewehre, mit denen sich „feindliche“ Spielfiguren herrlich auf größere Distanzen eliminieren lassen. Allerdings gibt es meist auch Möglichkeiten, Camper von hinten anzugehen und zu töten.

Ein deutscher Unteroffizier schaltet einen Gegner aus, der sich auf seine Kameraden einschießen wollte

Besonders störend sind die reinen Ballerer, wenn die Map Punkte enthält, die man nur zu zweit erobern kann. Dann wartet man sich einen Wolf, wenn man versucht, einen solchen Punkt einzunehmen und wird schließlich erschossen wenn irgend ein Gegner daherkommt.

Eine andere Sorte Nervbolde sind die Panzerfaust-Fetischisten, die man auf vielen Maps herumhampeln und auf eine Gelegenheit zum Einsatz dieses Ungetüms warten sieht. Zugegeben, das Ding hat einen netten Effekt und es bläst auch Gegner weg, die man mit der Schusswaffe nicht kriegt, weil sie in Deckung sind. Zum Erfolg des Teams tragen sie in der Regel aber nicht bei: Um die Panzerfaust einzusetzen muss man sich ducken und sie mit der rechten Maustaste schussbereit machen. Daher kann man damit nur aus guter Deckung oder von weit hinten operieren, denn gegen einen plötzlich auftauchenden Gegner ist nutzlos.

Nervig kann es auch beim exzessiven Einsatz von Handgranaten werden. An sich ist die Handgranate eine feine Sache, denn damit kann man auch Gegner hinter einer Deckung erreichen. Selbst um die Ecke lässt sich die Handgranate einsetzen: Dann nämlich, wenn es eine Wand gibt, an der man sie abprallen lassen kann. Im Kampfgetümmel kann man beim Handgranateneinsatz jedoch auch sehr leicht eigen Leute verletzen oder töten und wenn man sich ganz blöd stellt, sogar sich selbst. Richtig eingesetzt kann die Handgranate so manche Aufgabe lösen, bei der die Schusswaffe nichts bringt. Wenn die Dinger aber ständig fliegen, ist man praktisch nirgends mehr sicher, weil man sich gegen sie nicht schützen kann, indem man in der üblichen Weise Deckung nimmt. Dann leidet der Spaß, weil dann das in den Hintergrund tritt, was das Spiel eigentlich ausmacht: Sich selbst möglichst gut zu decken, schnell zu zielen und zu schießen – mit anderen Worten: Es wird kunstlos.

Technisches und Fazit

Die Halflife-Engine ist schon recht alt, was jedoch keineswegs ein Nachteil sein muss: Wenn man nicht gerade ein Photorealismus-Fetischist ist, kann man mit der Grafik durchaus zufrieden sein. Da die Engine natürlich für die Möglichkeiten der damaligen Hardware geschrieben wurde, braucht man keinen aufwendigen Gamer-PC um CS, DoD und Co. in vernünftiger Auflösung flüssig spielen zu können.

Bei DoD gibt es keine Karrieren wie etwa bei World of Warcraft. Man muss also nicht „dranbleiben“ und ständig spielen, um nicht ins Hintertreffen zu geraten. Das heißt aber nicht, dass man Day of Defeat nicht in festen Gruppen spielen kann. Natürlich spielt Übung auch eine Rolle, aber alles in allem eignet sich Day of Defeat doch recht gut für Casual Gamer, für Leute, die dann und wann einmal eine Runde zocken wollen, nicht zuletzt deswegen, weil es keine großartige Hardware erfordert.

So sieht ein Deutscher Uffz in der Ansicht aus

Wie schwierig DoD ist, kann ich natürlich nur subjektiv aufgrund meiner eigenen Erfahrung beurteilen. Mir persönlich gelang es recht schnell, mich vom chancenlosen Kanonenfutter zu einem zu mausern, der meist weiter vorne in der Tabelle zu finden ist und auch schon mal die meisten Kills verbuchen kann. Natürlich komm ich noch oft „an die Richtigen“ und kriege dann buchstäblich kein Bein auf den Boden. Egoshooter wie Counterstrike oder Day of Defeat sind Spiele, welche besondere Anforderungen an die Reaktionsfähigkeit stellen: Man muss in Sekundenbruchteilen Situationen erfassen, eine Entscheidung treffen und die richtige Aktion auffassen. Selbstverständlich werden genau diese Fähigkeiten bei derartigen Spielen trainiert, wie ja auch die Tatsache zeigt, dass versierte Gamer bei Tests, welche derartige Fähigkeiten prüfen,  signifikant besser abschneiden als andere Leute.

Und das Suchtpotential? Nun, ich gebe zu, dass ich derzeit recht viel DoD spiele. Wenn man öfter spielt, wird man besser; je besser man wird, umso mehr Spaß hat man und um so größer ist dann wiederum auch der Anreiz zu spielen. Das ist aber nicht nur bei Computerspielen so, sondern bei allen Beschäftigungen, die gewisse Anforderungen stellen und Erfolgserlebnisse bieten, ob man nun Kreuzworträtsel rät, mit der Schrotflinte Tonscheiben pulverisiert, Billard oder Skat spielt. So gesehen macht nämlich alles süchtig, was Erfolgserlebnisse durch fortschreitendes Können bietet. Unter diesem Kriterium war ich dann bereits Reit-, Schieß-, Programmier-, Jagd- und was weiß ich was noch alles, ach ja, nicht zuletzt auch World-of-Warcraft-süchtig…

Problematisch wird es wie bei jedem Computerspiel natürlich, wenn man zuviel Zeit vor der Kiste verbringt: Man kann sich leicht vorstellen, dass Zocken die gleichen Belastungen erzeugt wie die Arbeit an einem Bildschirmarbeitsplatz. Dazu kommt, dass beim Zocken Stress entsteht, weil man den optischen Eindruck von Bewegung hat, ohne die entsprechende körperliche Leistung aufbringen zu müssen. Das ist jedoch auch beim Fernsehen der Fall, genauso wie beim Autofahren. Der ganz allgemeine Bewegungsmangel, der entsteht, wenn man zuviel Zeit vor dem Compi verbringt, entsteht aber auch bei allen anderen Beschäftigungen, bei denen man lediglich in der Bude hockt: Bei uns typischerweise dadurch, dass die Leute zuviel vor der Glotze rumlümmeln anstatt etwas vernünftiges zu tun.

Alles in allem kann man Day of Defeat (und sicher auch Counterstrike) jedem empfehlen, der einfach einmal selbst sehen möchte, was es mit den berüchtigten „echten Killerspielen“, den Egoshootern auf sich hat, dafür aber möglichst nicht viel Geld ausgeben möchte. Und wenn er dann Spaß an dieser Art von Computerspielen findet, kann er lange Freude daran haben, wie man ja schon daran sieht, dass es immer noch eine Menge Leute gibt, welche die nach IT-Maßstäben bereits längst veralteten Spiele der Halflife-Familie spielen.

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Ein weiteres Buch, das mich fasziniert hat, ohne das Orks oder Zwerge darin vorkommen, ist der Roman Rabenzauber von Patricia Briggs. Genaugenommen sind es zwei Bücher, denn in der deutschen Ausgabe, die fast 1000 Seiten umfasst, sind die beiden Romane „Raven’s Shadow“ und „Raven’s Strike“ gemeinsam enthalten. Deswegen gibt es auch in der Mitte des Buches eine Art vorläufiges Happy End.

Vor vielen Jahrhunderten lebten in der Stadt Colossae mächtige Zauberer. Sie wurden größenwahnsinnig und setzten eine zerstörerische Macht frei, die sie nicht mehr beherrschen konnten. Um diese Macht von der Zerstörung der Welt abzuhalten, sahen sie sich gezwungen ihre Stadt samt allen Bewohnern, die kein Zauberer waren, einschließlich ihrer eigenen Angehörigen zu opfern.

Ein unvollständiges Opfer

Da die Zauberer von Colossae nicht von ihren Bibliotheken lassen wollten, schufen sie Gegenstände, die an jedem Ort Illusionen ihrer Häuser und Bibliotheken erzeugen konnten und nahmen auch die große Bibliothek der Stadt von dem Bann aus, denn sie über den Rest warfen. Dadurch war das Opfer aber nicht komplett und es leckt immer wieder Böses durch den Schleier, denn die Opferung der Stadt Colossae erzeugt hat und der diese Böse eigentlich vollständig hätte fernhalten sollen.

Die Nachfahren der Zauberer von Colossae sind daher gezwungen, ruhelos durch die Welt zu ziehen und die Folgen der Taten ihrer Vorväter zu bekämpfen. Sie nennen sich selbst Reisende und einige von ihnen haben besondere magische Begabungen, die als Weisungen bezeichnet werden. Es gibt sechs verschiedene solche Weisungen, die den Göttern von Colossae zugeordnet sind und durch verschiedene Vögel symbolisiert werden, die auch die Wahrzeichen dieser Götter wahren.

Die Reisenden sind – ähnlich wie die Zigeuner in unserer Welt – bei den sesshaften Leuten nicht sehr beliebt, denn diese wissen nicht, dass die vermeintlich bösen Hexer für ihren Schutz verantwortlich sind. Daher werden die Reisenden-Clans verfolgt und viele von ihnen sind bereits ausgelöscht.

Letzte Überlebende eines solchen Clans ist das junge Mädchen Seraph, welche die Weisung des Raben hat. Ihr ganzer Clan bis auf sie und ihren Bruder ist von einer Seuche dahingerafft worden. Dann wird auch der noch von aufgebrachten Dorfbewohnern gelyncht. Seraph kann die Gasthausrechnung nicht bezahlen und ist in großer Gefahr, ebenfalls gelyncht oder in die Leibeigenschaft verkauft zu werden.

Ein böser König

Die Macht des Bösen, dass durch den unvollständigen Schleier dringt, kann von verderbten Menschen genutzt werden. In vergangenen Zeiten erlag ein bis dahin guter und gerechter König ihrer Verlockung und wurde zu einem von den Menschen als „Der Schatten“ bezeichnetem Ungetüm, das mit seinem verderbten Heer um ein Haar die Welt vernichtet hätte. Dem letzten Aufgebot der Menschen gelingt es jedoch mit knapper Not, dies zu verhindern und den Schatten zu vernichten. Dabei stirbt auch ihr Anführer, der Rote Ernave, der somit sein Leben für die Welt gibt. Der Ort der Entscheidungsschlacht wird fortan als Schattenfall bezeichnet und ist verfluchtes Land, das niemand besiedelt oder auch nur aufsucht. Doch das Problem ist nicht endgültig gelöst, denn jederzeit kann wieder ein Mensch der Verlockung des Bösen erliegen und zu einem neuen Schatten werden…

Ein Krieger mit besonderen Talenten

In einiger Entfernung von Schattenfall lassen sich Überlebende der Entscheidungschlacht nieder und gründen den Ort Redern. Von dort stammt Tieragan, der, obwohl er kein Reisender, sondern der Erbe der Bäckerei von Redern ist, die Weisung der Eule besitzt. Davon weiß er aber nichts. Er findet im Laufe seiner Jugend lediglich heraus, dass er gut im Musizieren, Singen sowie Geschichten erzählen ist und gut mit Menschen umgehen kann. Das sind die Talente des Barden, den die Eule symbolisiert.

Als Bub läuft Tieragan von zuhause fort zu den Soldaten. Seine Begabung zum Führen von Menschen fällt dem Sept, dem Landesfürsten auf, in dessen Diensten der junge Krieger steht. Der Sept wird zu Tieragans väterlichen Freund, bildet ihn aus und fördert ihn, so dass sich der einfache Bäckerbub zum Offizier hinaufarbeiten kann. Als wieder einmal Frieden ist, nimmt Tieragan, mittlerweile ein junger Mann Mitte zwanzig, seinen Abschied und kehrt nachhause zurück.

Auf dem Heimweg, kommt er in das Dorf und das Gasthaus, in dem Seraph gerade in Schwierigkeiten ist. Er kauft sie, um sie zu retten und schnappt sie dabei einem anderen Interessenten vor der Nase weg. Dieser verfolgt Tieragan und Seraph und wird von dem jungen Krieger getötet. Der misst dem Vorfall keine weitere Bedeutung bei, denn er weiß nicht, dass finstere Mächte Interesse an der jungen Zauberin und auch an ihm haben.

Tieragan will Seraph zu einem Reisenden-Clan begleiten, um sie in Sicherheit zu bringen. Zunächst muss er aber zuhause bleiben. Sein Vater ist mittlerweile gestorben und der Mann seiner Schwester, ein Jugendfreund von Tieragan, führt die Bäckerei. Die Mutter liebt im Sterben und so lange sie noch lebt, will Tieragan nicht wieder fort.

Da es aber Reibereien zwischen Seraph und Tieragans Schwester gibt, überlässt er, der sowieso nie Bäcker werden wollte, Schwester und Schwager die Bäckerei. Er heiratet Seraph und erbittet sich vom örtlichen Sept ein Stück Land, das sonst niemand haben möchte. Dort lässt er sich mit der Rabenzauberin nieder und baut sich einen Bauernhof auf.

Von der Vergangenheit eingeholt

Zwanzig Jahr später haben die beiden mit dem Hof ein etwas karges, aber hinreichendes Auskommen und drei Kinder. Jedes der Kinder besitzt eine Weisung, so dass in der Familie fünf verschiedene Weisungen vorhanden sind. Wäre nicht ein viertes Kind sehr jung gestorben, wären soagr alles sechs Weisungen in einer Familie vorhanden. Das ist mehr als ungewöhnlich, denn lange nicht alle Reisenden besitzen eine Weisung. Normalerweise kommt in einer Familie nur ab und zu einmal eine Person mit einer Weisung vor.

Eines Frühjahrs kommt Tieragan von der winterlichen Fallenjagd nicht nach Hause. Als er schon Wochen überfällig ist, erhält Seraph Kunde, dass Tieragan auf dem Heimweg offenbar überfallen und getötet worden sind. Ein Jäger hat die Reste seines Pferdes und menschliche Überreste gefunden, die er begraben hat. Während Seraph trauert, taucht Hennea auf, eine weitere Rabenzauberin. Sie bringt Informationen, die nahelegen, dass Tieragans Tod nur vorgetäuscht wurde. Seraph und ihre Söhne gehen der Sache nach und stellen fest, dass die am Tatort begrabenen Überreste nicht die ihres Mannes sind. Offenbar wurde er entführt und sein Tod nur vorgetäuscht.

Hennea, die offenbar mehr ist, als sie zu sein scheint, weiß auch, was hinter der Sache steckt: Ein neuer Schatten hat sich erhoben und stiehlt die Weisungen von Reisenden, indem er sie ein Jahr und einen Tag gefangen hält und dann opfert. Er hat dazu einen Orden gegründet, dessen Schergen er aus den Reihen der gelangweilten jungen, nicht erbberechtigten Adeligen des Kaiserreichs rekrutiert. Das Hauptquartier des Ordens befindet sich in einem unbenutzten, lange vergessenen Teil des riesigen Kaiserpalastes in der Hauptstadt. Dorthin wurde auch Tieragan verschleppt.
Mit Hilfe korrupter Hofschranzen hat der Schatten bereits den Kaiserhof in der Hand. Er hat den Kaiser ermorden lassen und später dann auch seinen Bruder, der die Amtsgeschäfte des jungen Kaisers Phoran versehen sollte, bis dieser selbst alt genug war. Den jungen Kaiser selbst hat der Schatten durch falsche Freunde zu einem Säufer und Hurenbock werden lassen, der sich nicht um seine Amtsgeschäfte kümmert. Das Reich wird von Höflingen reagiert, die Kreaturen des Schattens sind.

Doch der Schatten hat Tieragan und seine Familie unterschätzt. Während Seraph und ihre Söhne in die Hauptstadt reisen um den Vater zu befreien, lernt dieser den jungen Kaiser kennen. Unter dem Einfluss von Tieragan besinnt sich dieser auf seine pflichten, kehrt dem Laster den Rücken und beginnt, den korrupten Höflingen die Stirn zu bieten. Ein Kampf beginnt, der mit Tieragans Befreiung noch lange nicht zu Ende ist: Zusammen mit dem jungen Kaiser und einigen der jungen Ordensmitgliedern, die Tieragan mit seinem Einfluss auf den rechten Weg bringen konnte, muss die Familie jetzt losziehen um den Schatten zu bekämpfen und sich ihm in der verwunschenen Stadt Colossae zum entscheidenden Kampf zu stellen.

Gern gelesen

Rabenzauber ist ein packendes Buch, dass ich unbedingt empfehlen kann. Das besondere daran ist, dass die Hauptpersonen nicht wie üblich Abenteurer sind, die das Schiksal zusammenführt, sondern ein Familie, die im Grund nur in Ruhe auf ihrem Bauernhof leben will.

Patricia Briggs stellt sehr schön die Beziehungen innerhalb der Familie dar, die zusammenhält wie Pech und Schwefel. Selbst das zehnjährige Nesthäkchen Rinnie, mit der Weisung des Kormorans versehen und in der Lage das Wetter zu beeinflussen, trägt ihren Teil zum Kampf bei. Der junge Kaiser Phoran und seine Kampfgefährten werden von Seraph in die Familie einbezogen genauso wie Hennea, die sich in Serpahs Sohn Jes verliebt – und er sich in sie. Doch auch diese Liebe ist nicht unproblematisch: Hennea ist mehr als nur eine einfache Reisende mit der Weisung des Raben und Jes ein Hüter: Er hat die Weisung des Adlers und damit eine Art Dämon als zweite Persönlichkeit in sich, der den ansonsten eher einschichtigen Jungen in eine Kampfmaschine verwandeln kann, die nicht nur für Feinde gefährlich ist. Doch Seraphs und Tieragans Liebe erstreckt sich auf beide Ichs ihres Sohnes.

„Rabenzauber“ ist nicht nur ein wunderschönes Epos, dass dem Genre des High Fantasy zugeordnet werden kann, denn es geht ja um nichts Geringeres als die Rettung der Welt vor dem Schatten, auch wenn diese mit dem Schutz des Familienglücks der Helden verknüpft ist. Es ist gleichzeitig eine anrührende Geschichte von Liebe, Treue, Ehre und Pflicht. Die Art, wie Patricia Briggs sie in Rabenzauber erzählt, wird männlichen wie weiblichen Fantasy-Freunden gleichermaßen gefallen. Ein unbedingt empfehlenswertes Buch.

Patricis Briggs
Rabenzauber
Heyne Verlag März 2008
ISBN-10: 3453523156
ISBN-13: 978-3453523159

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Als ich vor nunmehr auch schon wieder bald zwei Jahren begann, die Fantasy-Welt Endom zu entwickeln, bekam das Projekt auch gleich eine eigene Website. Dort ist daher immer der Stand der Dinge zu sehen, da ich ganz einfach immer wieder einmal aus der großen Textdatei, welche die alphanumerischen Informationen über Endom enthält, HTML-Dateien generiere und hochlade. Jetzt habe ich der Website auch ein ansehbares Design spendiert.

Da ich zunächst nur einen sehr einfaches Skript zum Anzeigen der Daten verwendete, war das Design der Website bisher sehr dürftig. Das hat sich nun geändert. Seit heute ist die Endom-Website in neuem Glanz am Netz.

Am auffälligsten ist natürlich die grafische Gestaltung. Hier war ich mit Blender (der Torbogen), Bryce (die Landschaft dahinter) und dem DAZ-Studio (die Figuren in den Mauernischen) am Werk. Vor allem aufgrund der Unzulänglichkeiten von Bryce war die Geschichte mit allerhand Ärger verbunden, aber schließlich habe ich es doch hingekriegt  – dem Inschinör ist eben nichts zu schwör…

Das Anzeigeskript, welches die einzelnen Texte zu Endom auf den Bildschirm bringt habe ich auch modifiziert. Es stellt die Inhalte der HTML-Seiten, die Open Office aus dem großen Endom-Text erzeugt, jetzt nicht mehr am Stück, sondern häppchenweise dar. Das habe ich so gemacht, weil ich ein Layout mit fester Höhe wollte.

Leider ist das, vor allem bei sehr langen Seiten nicht ganz optimal, da man viel blättern muss und bisher auch Formatierung und Umbruch nicht wirklich gut sind. Eventuell lasse ich mir hier etwas einfallen oder stelle das ganze irgendwann auf ein Wiki um. Da könnte ich dann auch auf einfache Art und Weise eine Suchfunktion einbauen und nicht zuletzt auch Bilder im Text haben. Das ist momentan nicht so ohne weiteres zu machen, weil dabei die komfortable Aktualisierung mit Hilfe der von Open Office generierten HTML-Dateien und die automatische Formatierung bei der Anzeige auf der Strecke bleiben würden.

Und hier geht es zur neuen Endom-Website

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Letztes Jahr in Oberhausen war offenbar sogar Gandalf persönlich beim Tolkien Lesetag Update 18.03.11: Das ist natürlich nicht Gandalf, sondern Saruman. Thx @ L-Roy

Auch dieses Jahr gibt es am „Nationalfeiertag“ von Mittelerde wieder einen Tolkien-Lesetag: Der 25. März ist der Tag, an dem Sauron besiegt wurde und das Datum, an dem es in Großbritannien schon länger Tolkien-Lesungen in Büchereien und Schulen gibt. Mittlerweile führt auch die Deutsche Tolkien Gesellschaft solche Veranstaltungen durch und zwar an folgenden Orten:

Karlsruhe: Am 25. März lesen Mitglieder des Stammtisches Baden-Pfalz in der Buchhandlung Mende Karlstraße 76 76137 Karlsruhe

Hannover:  am 25. März von 11:00 bis 17:30 Uhr in der Buchhandlung SCHMORL & v. SEEFELD Bahnhofstraße 14 (am Kröpke) 30159 Hannover

Oberhausen: am 25. März ab 16:00 Uhr wieder in der Buchhandlung Zweitbuch — Lesen & lesen lassen Inhaber Lars Baumann Dudelerstraße 19 46147 Oberhausen-Schmachtendorf

Weiter Informationen hier

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Dieser Tage habe ich mir Guy Ritchies neue Sherlock Holmes Verfilmung  angesehen und war recht angetan davon. Da es sich dabei nicht um Fantasy handelt, habe ich den Streifen aber nicht hier, sondern auf meinem Selbstversorger-Blog besprochen. Allerdings enthält der sehenswerte Film Steampunk-Elemente, tolle digitale Kulissen, die das viktorianische London wiederaufleben lassen und es geht um (vermeintliche) Schwarze Magie mit deren Hilfe ein böser Lord die Herrschaft über das Britische Empire an sich reißen will. Daher denke ich, dass er auch einige Leute interessieren wird, die hier mitlesen und will Euch meine Besprechung nicht vorenthalten:

„Sherlock Holmes“: Besprechung auf meinem Selbstversorger-Blog

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