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Archive for Juli 2009


Drachen gehören als ganz wichtige Bestandteile zu so ziemlich jeder Fantasy-Welt und kommen auch in den Legenden der verschiedensten Völker vor. Viele Fantasy-Freunde haben sie ins Herz geschlossen und sie sind beileibe nicht immer böse. Selbst die üble Drachin Frau Malzahn aus Jim Knopf und Lukas der Lokomotivführer, die als Lehrerin Kinder in ihrer Privatschule sekiert, wird ein goldener Drache der Weisheit nach dem der kleine Lokomotivführer-Lehrling sie besiegt hat ohne sie zu töten.

drachen

Es gibt sie nicht nur im Warcraft-Universum: Drachen sind ein wichtiger Bestandteil von Mythologien, Märchen und Fantasy-Welten.

In der europäischen Mythologie und auch in der christlichen Legende sind Drachen recht unfreundliche Gesellen und vor allem dazu da, wo den jeweiligen White Hat Cowboys besiegt zu werden: Siegfried im Nibelungenlied, sein wikingisches Pendant Sigurd und der Heilige Georg etwa sind solche Drachentöter. Bei den Chinesen hingegen ist der Drachen das Symbol für Glück und Zufriedenheit. Auch heute noch nehmen Drachen einen wichtigen Platz im chinesischen Brauchtum ein und sind dort allgegenwärtig.

Sind Drachen Saurier gewesen?

Das Interessante aber ist, dass Drachen eine unverkennbare Ähnlichkeit mit manchen Arten von Sauriern haben, den urzeitlichen Echsen oder zumindest echsenähnlichen Tieren, von denen möglicherweise auch die heutigen Vögel abstammen. Der gängigen wissenschaftlichen Lehrmeinung nach sind die Saurier aber schon viele Millionen Jahre ausgestorben gewesen, als der erste Mensch von seinem Baum stieg, seine Banane fort warf und stattdessen einen passend geformten Stein als Faustkeil in die Hand nahm.

Nach der Lehre der Kreationisten, die anders als die Evolutionisten, glauben, dass unsere Erde nicht vier Milliarden, sondern erst einige Tausend Jahre existiert, wäre interessanter Weise jedoch denkbar, dass Menschen noch Saurier gesehen hätten: Sie hätten nach Meinung kreationistischer Wissenschaftler – von denen es übrigens gar nicht einmal so wenige gibt – bis zur Sintflut gelebt. Diese ist der kreationistischen Sichtweise nach nicht nur eine gewaltige Überschwemmung gewesen, sondern ein gigantisches Szenario aus unterschiedlichen Naturkatastrophen – vielleicht durch einen Meteoriteneinschlag verursacht? – welche die Lebensbedingungen auf der Erde einschneidend veränderten.

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Bei den Chinesen gelten Drachen als Glückssymbole. Zwerge hingegen sehen das offensichtlich ein wenig anders...

Einen Meteoriteneinschlag – wie etwa den, der das Nördlinger Ries geschaffen hat – und seine katastrophalen Folgen für die Tier und Pflanzenwelt der Erde vermuten auch die Evolutionisten als Ursache für das Verschwinden der Saurier. Nur hat nach deren Ansicht diese Katastrophe natürlich viel, viel früher stattgefunden. Interessant jedoch ist diese Parallele allemal.

Ein Wissenschaftler sucht Ähnlichkeiten

In dem Dokumentarfilm „Das Rätsel der Drachen“, der auf Phoenix gesendet wurde, wird ein Wissenschaftler begleitet, der den möglichen Zusammenhang zwischen Drachen und Sauriern untersucht. Er reist zu verschiedenen Paläontologen, die sich mit urzeitlichem – oder sollte man besser sagen „vorsintflutlichem“? – Getier befassen und findet tatsächlich bei verschiedenen Arten von Sauriern Körperteile, die zu den Beschreibung und Darstellungen der jeweiligen Körperteile von mythologischen Drachen in etwa entsprechen. Die große Frage dabei ist, ob es nicht vielleicht doch eine Saurierart gab, die den Vorstellungen eines Drachen entsprach – und ob sie vielleicht gar wirklich Feuer spucken konnte?

Ein recht interessanter Film, indem man einiges, wenn auch nicht wirklich tief gehendes, über paläontologische Forschungen erfährt und der sicherlich auch für Fantasy-Freunde interessant ist, zumal er ein paar recht gut gemachte Filmszenen mit Drachenkämpfen enthält. Man kann ihn sich zum Beispiel bei YouTube angucken, hier ist der Link auf den ersten Teil. Von ihm aus kann man sich in der üblichen Art und Weise an den fünf Teilen entlang hangeln, in die er der Begrenzung von Clips auf zehn Minuten Länge wegen aufgeteilt ist.

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WoW-Kalauer

Warum können Nekropolen fliegen?

Damit sie nicht runterfallen!

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Wer sich gestern oder heute in WoW eingeloggt hat, hat es vielleicht bereits gemerkt. Der Preload für den Patch 3.2 hat ganz offensichtlich begonnen. Heißt das, dass wir nun schon bald den „Call of the Crusade“ hören werden?

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Reiten ab Level 40, 30 und jetzt dann ab 20... Wird man nach einem der nächsten Patchs dann auf dem Epic Mount von der Eisklamm nach Kharanos reiten?


„Heute nicht mehr und morgen nicht gleich…“ heißt der Spruch, den man so manchem Beamten gerne in den Mund legen würde. So ähnlich könnte man aber auch auf die Frage antworten, wann denn der Patch 3.2, der neue Content Patch  „Call of the Crusade“, denn nun endlich kommt?

Allzulange wird es jetzt natürlich nicht mehr dauern, auch wenn nach dem Beginn des Preloads noch einige Wochen ins Land ziehen können. Blizzard tut natürlich wieder geheimnisvoll und hält sich auf der Website bedeckt, aber das muss wohl so sein, damit es möglichst lange spannend bleibt.

Reiten ab Level 20…

Auf jeden Fall werde ich meinen Noob-Guide ein wenig überarbeiten müssen: Der Untertitel heißt ja „Von Nordhain bis zum ersten Mount“ und da der Guide den Spieler bis zum Level 30 führen wird, reicht er dann weit über das erste Mount hinaus. Da muss ich mir jetzt also etwas anderes einfallen lassen und außerdem das Kapitel über Reitenlernen und Reittierkauf nach vorn verschieben. Aber ansonsten wird sich wohl  im unteren Bereich nicht viel ändern; noch leichter wird das Leveln wohl erst wieder im Vorfeld der nächsten WoW-Erweiterung werden.

Dass das Reiten jetzt ab Level 20 erlernbar sein und nur noch 5 Gold kosten wird, dürfte wohl amtlich sein. Bereits als ich das erste Mal darüber berichtete konnte ich mich ja auf ein offizielles Posting eines Blizzard-Mitarbeiters im amerikanischen Blizzard-Forum stützen.

… und natürlich wieder zusätzlicher Content

Auch die anderen Neuerungen dürften so gut wie feststehen, denn auch hierzu gab es schon vor Wochen Verlautbarungen von Blizzard, über die ich berichtet habe. Eine Sache, um die Monatswende von Tom Chilton, dem Lead Designer, bestätigt wurde, dürfte die Besucher von Raid-Inis jedoch interessieren: Nach den Problemen, die es mit den Hardmodes von Ulduar gab, wird es jetzt beim Argentum Kolosseum vier Schwierigkeitsgrade geben und zwar je zwei für die 10er- und die 25er-Version.

Allzu lange wird es jetzt also nicht mehr dauern, bis auch die Leute, die nicht auf den Test-Realms unterwegs sind, sehen werden, was Blizzard sich so alles hat einfallen lassen. Aber ein bisschen bleibt es doch noch spannend…

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Seit seinem offiziellen Start im März macht das Online-Rollenspiel Runes of Magic, kurz RoM genannt, von sich reden. Seine Ähnlichkeit zu WoW ist nicht zu verkennen, aber im Gegensatz zu diesem ist der Runes of Magic Download genauso wie das Spielen kostenlos. Daher könnte es eventuell interessant für Leute sein, die ein Rollenspiel spielen möchten, jedoch keine monatliche Gebühr bezahlen können oder wollen.

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Runes of Magic erinnert in vielem stark an World of Warcraft...

Hintergrundwelt und Hintergrundgeschichte von Runes of Magic

Der Schauplatz von Runes of Magic ist die Welt Taborea. Sie besteht auf Grund von magischen Runen, die von dem Gott Ayvenas erschaffen wurden und aus deren Kombinationen die Welt entstand. Die Kenntnis und Beherrschung dieser Runen ermöglicht es den Bewohnern von Taborea magische Kräfte und Macht zu erlangen.

Jede der magischen Runen besitzt für sich schon große Macht, die sich noch erheblich verstärkt, wenn man mehrere Runen zu Worten, Sätzen und Absätzen kombiniert. In den alten Zeiten konnten weise Herrscher mit der Macht der Runen umgehen und setzten sie sinnvoll ein. Mit dem Zerbröckeln der alten Reiche ging jedoch auch das Wissen um die Macht der Runen verloren und es wird jetzt erst nach und nach wiederentdeckt. Im Spiel begegnet der Spieler daher auch Runensteinen, die aussehen wie normale Feldsteine, von ihm aber benutzt werden können und ihm nützlich sind.

Das Spiel

Runes of Magic wird in Deutschland von der Frogster Online Gaming GmbH betrieben. Von der offiziellen Runes of Magic Website der Firma kann man sich Runes of Magic downloaden und sich dort auch einen Account anlegen. Die Installation ähnelt der von WoW, genauso wie die Art in der das Spiel gestartet wird: Zunächst erscheint ein Launcher, der Teaser und Links zu Neuigkeiten auf der offiziellen Website enthält und prüft, ob ein neuer, noch nicht installierter Runes of Magic Patch vorhanden ist. Ist die der Fall, wird er zunächst heruntergeladen und installiert, anschließend kann man spielen.

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... zum Beispiel auch der Charaktererstellungs-Bildschirm

Auch der Zugangs- sowie der Charaktererstellungsbildschirm und die Musik erinnern stark an World of Warcraft. Im Unterschied zu diesem Spiel gibt es jedoch weder zwei Parteien noch unterschiedliche Rassen. Bisher kann man nur als Mensch spielen, was mir als altem Zwergen- und Ork-Fan überhaupt nicht gefällt; mit dem großen Content-Patch, der im September kommen soll, wird es, wie es heißt, dann noch zusätzlich Elfen geben. Ausgerechnet. 😦

Hat man einen Charakter erstellt und betritt die Spielwelt, kann man sich auch weiterhin des Eindrucks nicht erwehren, man spiele eine Art World of Warcraft für Arme. Runes of Magic ist im Design, aber auch in der Bedienung ganz offensichtlich stark an diese Spiel angelehnt – zumindest, was die Landschaft und das sonstige Ambiente angeht.

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Auch wenn es so aussieht: Das ist nicht auf Azeroth, weder im Arathi-Hochland noch im Arathi-Becken, sondern auf Taborea in den Heulenden Bergen

Mir persönlich gefallen die Gebäude in Runes of Magic eigentlich sogar besser als die in WoW. Dafür sehen die Figuren für meinen Geschmack ein wenig zu sehr nach Anime aus. Das Bewegen des Char funktioniert ein wenig anders als in WoW, worüber ich mich zunächst geärgert habe. Dann fand ich jedoch heraus, dass sich, wie dort, die Tastaturbelegung den eigenen Wünschen anpassen lässt. Jetzt kann ich meinen Char in der gewohnten WASD-Technik bewegen.

Auch das Questen erinnerte mich stark an meinen Favoriten, obwohl es natürlich auch bei anderen Rollenspielen so funktioniert: Man nimmt bei Runes of Magic Quests in der gewohnten Weise bei einem Questgeber an und gibt sie nach der Erledigung auch wieder bei einer Person ab.

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Der Pilzgarten, eine Gegend, die von den Heulenden Bergen aus zugänglich ist

Ein hübsches Feature hat RoM, welches WoW nicht hat: Man kann mit einem Mausklick in die Karte (die man übrigens ebenfalls mit der Taste „M“ auf- und zumacht) den Char auch über weitere Strecken an einen bestimmten Punkt laufen lassen. Das ist eine feine Sache, die ich seither bei meinem Lieblingsspiel vermisse. Was die Computerleistung angeht, kommt es mir so vor, als wenn Runes of Magic etwas anspruchsvoller ist als WoW: Es läuft auf meinem 3 GHz Single Core mit 256 MB Grafik und 2,5 GB Hauptspeicher nach meinem Eindruck ruckeliger als dieses.

Besondere Items kosten bei RoM echtes Geld

Natürlich muss sich Runes of Magic irgendwie finanzieren. Der Runes of Magic Download ist ja, genauso wie das Spielen, völlig kostenlos. Die Betreiber haben hier einen recht fairen Weg gefunden, dennoch Geld einzunehmen und man kann nur hoffen, dass er auch funktioniert: Es gibt im Spiel Items, die man zwar indirekt, aber eben doch mit echtem Geld bezahlt. Wer kein Geld ausgeben will, kann trotzdem spielen, muss aber auf diese besonderen Items verzichten.

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Die Gebäude sind hübsch gemacht...

Das ist an sich nichts neues, jedoch ist das besondere bei RoM, dass die „Echtgeld-Items“ keine Vorteile im Spiel bringen, sondern nur der Optik dienen. Wenn das tatsächlich auf die Dauer funktioniert, wäre das eine feine Sache und die Lösung, ein Spiel kostenlos anzubieten und trotzdem Geld damit zu verdienen.

Hilfe zu Runes of Magic

Wenn die Anzahl der Spieler von Runes of Magic auch nicht mit der der WoW-Addicts zu vergleichen ist, scheint es dennoch allerhand Leute zu geben, die das neue MMORPG zocken. Daher findet man im Netz auch schon einiges an Informationen zum Spiel: Etwa einen Runes of Magic Guide (auf RoM-Welten einem Ableger von Online-Welten, mit den üblichen penetranten Werbe-Pop-Ups, aber was solls…), der den Noob bis Level 10 führt, eine Sammlung von Tipps und Tricks oder ein RoM-Wiki, welches jedoch auf Englisch ist.

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... und bei der Windmühle hier drehen sich sogar die Flügel

Fazit

Mich persönlich stört an Runes of Magic vor allem, dass man weder einen Zwerg noch einen Ork spielen kann. Auch, was die Systemanforderungen angeht, scheint es mir, wie gesagt, ein wenig anspruchsvoller zu sein als WoW. Wie es sich mit den auf der offiziellen Seite angegeben Mindestanforderungen spielt, möchte ich lieber nicht wissen. Insgesamt ist es jedoch recht gut gemacht, wenn man mal ein Auge zudrücken und darüber hinwegsehen will, dass hier doch offensichtlich ganz gewaltig bei World of Warcraft abgekupfert wurde.

Wenn man ein Fantasy-Fan ist und Rollenspiele mag, zwar nichts für das Spielen bezahlen will oder kann, jedoch über einen Compi verfügt, der RoM packt, liegt man damit richtig. Alles in allem eben ein World of Warcraft für Arme. Hoffen wir, dass das Konzept von Frogster aufgeht und Runes of Magic sich auf dem Markt halten kann.

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Ich halte ja eigentlich nicht viel vom Verblödungskasten, also vom Fernsehen und von den Privatsendern schon gar nichts. Ab und zu kommt jedoch auch im Prollglotz, also im Unterschicht-Fernsehen, wie es Harald Schmidt nennt, etwas Brauchbares. So zum Beispiel heute abend in RTL und zwar um 20.15 h: Ein Film von der Scheibenwelt.

Terry Pratchett schrieb die Bücher über die skurrile, flache Welt, die entsprechende dem alten indischen Weltbild  auf dem Rücken vierer riesiger Elefanten ruht, die wiederum auf dem Panzer einer noch riesigeren Schildkröte stehen, die durch die Weiten des Universums schwimmt. Zu sehen ist heute zur Prime Time die Verfilmung des zweiten der Scheibenweltromane von Terry Pratchett, Das Licht der Phantasie (Originaltitel: The Light Fantastic): Darin hat der unfähigste Zauberer der Scheibenwelt, Rincewind, haarsträubende Abenteuer mit dem ersten Touristen der Scheibenwelt Zweiblum (Twoflower heißt er im englischen Original) und seiner magischen Truhe (The Luggage) zu bestehen.

Einem Touristen passiert auch auf der Scheibenwelt nichts…

Rincewind ist – dumm gelaufen – Reiseführer von Zweiblum geworden, welcher selbst in den gefährlichsten Situationen der felsenfesten Überzeugung ist, dass ihm nichts passieren werde, da er ja schließlich lediglich Tourist ist und mit den jeweiligen Geschehnissen nichts zu tun hat. Außerdem glaubt er unerschütterlich daran, dass alle Menschen (und anderen Humanoiden) im Grunde freundlich seien und man jegliche Probleme aus der Welt schaffen könne, wenn man darüber redet.

Tatsächlich überstehen die beiden auch die haarsträubendsten Abenteuer, allerdings aus einem ganz anderen Grund: Im Kopf von Rincewind, dem schlechtesten Zauberer der Scheibenwelt, hat sich ein unglaublich mächtiger Zauberspruch aus einem unglaublich gefährlichen Zauberbuch eingenistet. Da höhere Mächte mit diesem Zauberspruch noch etwas vorhaben, darf seinem Träger nichts passieren.

Eine nicht unerhebliche Rolle spielt dabei aber auch Die Truhe, denn die ist aus intelligentem Birnbaumholz gefertigt, läuft ihrem Besitzer auf einer Unzahl von kleinen Beinen hinterher und kann auch sonst weit mehr als ein gewöhnlicher Koffer. Und das macht sie zu einem idealen Begleiter auf Reisen durch die Scheibenwelt, bei denen man in recht üble Situationen geraten kann.

Das Buch zum Scheibenwelt-Film

Im Buch – ob es im Film auch so ist, weiß ich noch nicht, denn auch ich werde ihn auch zum ersten Mal sehen – kommen übrigens verschiedene Personen vor, die in einigen der vielen weiteren Scheibenweltromane eine Rolle spielen und immer wieder vorkamen, so lange Terry Pratchett Scheibenwelt Geschichten schrieb. Unter anderem erfährt man aber auch, warum der Bibliothekar der Unsichtbaren Universität ein Orang Utan ist.

Bekanntlich wird man ja meistens die Verfilmung eines Buches schlechter finden als das Buch. Seien wir aber nicht zu pessimistisch sondern lassen uns überraschen, wie gut die Filmemacher das Buch umgesetzt haben und ob es ihnen gelungen ist, echtes Scheibenwelt-Flair zu erzeugen…

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Wenn man es bei World of Warcraft zu etwas bringen will, muss man einiges an Zeit aufwenden. Die Quest sind in aller Regel zwar recht einfach zu lösen und auch das Leveln geht eigentlich von selbst, aber alles kostet Zeit. Da liegt es nahe, es einmal mit irgendwelchen WoW Cheats zu versuchen oder WoW Bots für sich arbeiten zu lassen.

Ein heißes Eisen

Vorab gesagt: Das Ganze ist ein heißes Eisen. Jeder WoW Gamer kennt die dubiose EULA, die man bei der Installation und bei jedem Patch erneut akzeptieren muss und die Blizzard alle und dem Spieler gar keine Rechte einräumt und die vor allem alle Arten von WoW Cheats sowie den Einsatz von WoW Bots strengstens verbietet. Man kann nun die Frage stellen, ob diese EULA überhaupt rechtens ist und ob sich die Verantwortlichen bei Blizzard damit nicht sogar strafbar gemacht haben.

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Das Leben auf Azeroth ist hart - da kann schon mal jemand in Versuchung eraten, nach WoW Cheats und WoW Hacks Ausschau zu halten

Allerdings bringt dies für die Praxis nicht viel, denn wer hat schon Lust und Nerven, sich mit einer Firma vor Gericht herumzuschlagen, die in Paris sitzt und sich höchstwahrscheinlich bei jeglichen Vorwürfen auf Anweisungen der amerikanischen Mutterfirma herauszureden versuchen wird. Soviel zu Verbraucherrechten, die infolge der „Globalisierung“ genannten Kolonialisierung der Welt durch US-Konzerne oftmals nicht einmal das Papier wert sind, auf dem sie stehen.


Das soll aber nicht das Thema sein, denn die EULA-Geschichte habe ich auf meinem Selbstversorger-Blog bereits behandelt. Zumal ich fast geneigt bin, die offenkundig dubiose WoW EULA zu tolerieren, weil ich eigentlich auch keinen anderen Weg sehe, zu verhindern, dass Leute bei WoW Cheats einsetzen, WoW Bots benutzen oder WoW Hacks probieren, was nämlich tatsächlich das Spiel als Ganzes gefährdet, ganz einfach weil es den „ehrlichen“ Spielern den Spaß verdirbt.

Welche WoW Cheats sind machbar?

Das grundsätzliche Problem der WoW Cheats ist, dass erhebliche Teile der Spielmechanik und der Spieldaten sich auf dem jeweiligen Server und nicht auf dem Rechner des Spielers. Das bedeutet, anders als bei Einzelspieler-Spielen hat man auf entscheidende Daten zunächst keinen Zugriff.

In den Days of Old der Computer-Zockerei, in meinen goldenen Jugendtagen, gab es unter technisch etwas versierten Spielern den Volksbrauch des Pokens: Mit dem Basic-Befehl „POKE“ konnte man Zahlenwerte in bestimmte Speicherstellen schreiben, was benutzt wurde um den Programmcode oder Ausgangsdaten zu manipulieren. Man erhöhte zum Beispiel die Gesundheit der Spielfigur oder die Anzahl ihrer Leben oder setzte die Routine außer Kraft, die bei Schaden die Gesundheit verminderte.

Solche Pokes wurden in Computerzeitschriften veröffentlicht und man konnte sie, wie ich das manchmal tat, auch selbst ausknobeln: Man wusste ja in etwa wie die Maschinenroutine zum Herunterzählen etwa aussehen musste und suchte mit dem Debugger nach den entsprechenden Bytes im Speicher. Hatte man sie gefunden, ersetzen man den ersten Befehl durch ein Return-Befehl, welchen man beim Spielstart aus dem Basic-Ladeprogramm pokte und schon hatte der Held das ewige Leben.

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Ob's am prüden American Way of Life liegt? Schön knackig-nackig...

Sicherlich geht das im Prinzip auch heute noch, nur dass man jetzt eben nicht nur gut 40 kByte Programmcode durchsuchen muss, wie damals bei den Spielen für den CPC und den C64, sondern ein paar -zig Megabyte oder noch mehr. Jedes Spiel, welches komplett auf dem eigenen Rechner läuft ist durch Veränderung des Programmcodes manipulierbar. Allerdings nutzt das nicht viel, wenn es um WoW Cheats und WoW Hacks geht, denn hier ist eben nicht der komplette Programmcode auf dem Rechner, sondern es befinden sich wesentliche Teile auf dem Server.

Fokkos Ultimativer Noob-Guide zu World of Warcraft: Hier klicken, mehr erfahren!
Wo sich mit WoW Cheats beispielsweise mogeln lässt, ist die Position des Charakters in der Welt. Ganz offensichtlich wird die Bewegung der Spielfigur in der Welt zunächst im Client erzeugt und von Zeit zu Zeit mit dem Server abgeglichen und das wohl auch noch, ohne zu überprüfen, ob der Char sich an der jeweiligen Stelle befinden darf. Man merkt das daran, dass sich bei einem Verbindungsabbruch der Charakter noch ein Weile weiterbewegen lässt und, wenn nach einem neuen Login die Verbindung wieder da ist, an der Stelle auftaucht, die zuletzt an den Server übermittelt wurde.

Ein ähnlicher Effekt tritt ein, wenn man in ein Gebäude reitet: Der Client bewegt den aufgesessenen Char in das Gebäude und erst wenn das nächste Mal die Position an den Server gegeben wird, merkt dieser, dass der Char an dieser Stelle nicht auf einem Reittier zu sitzen hat und wirft ihn runter. Besonders deutlich wird das bei schlechtem Ping, denn dann kann man ziemlich lange im Gebäude auf dem Mount bleiben.

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... ob dralle Zwergin...

Auf dieser Technik beruhen WoW Cheats, die zum Beispiel den Char im PvP-Kampf an andere Stellen versetzen, damit er vom Gegner nicht getroffen werden kann. Diese Sache stellt aber einen Eingriff in die den Programmcode des Clients dar, der laut EULA verboten ist. Auch die sagenhaften WoW Hacks, die einen auf die Gamemaster-Insel bringen sollen, funktionieren aufgrund dieses Sachverhaltes – wenn sie denn funktionieren, was ich nicht sagen kann, da ich mich noch nicht getraut habe, es zu probieren… 😉

Es gibt außerdem bei WoW Cheats die auf Programmfehlern beruhen. Irgendeiner von den mittlerweile 12 Millionen Spielern wird so einen Bug zufällig finden, obwohl die Chance für den einzelnen gering ist. Und dann spricht sich herum, dass es diese Bug gibt und wie er sich ausnutzen lässt. Das kriegt dann natürlich auch Blizzard mit und man sieht dort sicher zu, dass man den Fehler schnellstmöglich beseitigt.

Solche Programmfehler auszunutzen ist laut EULA übrigens auch verboten. Ob das rechtens ist, ist wie gesagt, zweifelhaft, aber wenn man seinen Char liebt, wird man es unterlassen. Ein Grenzfall ist zum Beispiel das Aufsuchen des Flughafens von Eisenschmiede. Es gibt im Grunde keinen Fehler, der das ermöglicht – es sei denn, man sieht es als Fehler an, dass sich in den umgebenden Bergen Stellen eingeschlichen haben, die nicht steil genug sind, um den Char aufzuhalten. Es gibt Leute, die behaupten, wenn einen ein Gamemaster dort erwische würde dies den Account kosten. Ich war übrigens schon dort und es ist mir nichts passiert.

Was natürlich auch machbar ist, ist das Verändern des Aussehens von Gegenständen und Charakteren. Das gesamte optische Outfit des Spiels steckt in den Daten auf der Festplatte des Spielers. Wen man diese verändert – wie zum Beispiel mit den bekannten Nude Patches – sehen diese Dinge eben anders aus. Allerdings hat man nur selbst etwas davon, denn die anderen Spieler sehen ja weiterhin die Original-Grafik, die von ihren eigenen Rechnern geladen wurde. Dies WoW Cheats und WoW Hacks bringen also nur dem etwas, der sie einsetzt und dienen auch nur der Gaudi, verschaffen einem keinen Vorteil im Spiel. Sie sind jedoch, wie alle Änderungen am Programm, laut der WoW EULA verboten.

WoW Cheats die das Spiel automatisieren: WoW Bots und Hilfsroutinen

Es gibt nun eine legale Möglichkeit, den WoW Client zu modifizieren: Die AddOns die man in Lua, der WoW Programmiersprache schreibt. Hier gelten – wiederum nach der dubiosen EULA – strenge Regeln, was so ein AddOn tun darf und was nicht. Die wirklich interessanten Funktionen, wie z.B. das Bewegen eines Chars per Skript sind nicht nur verboten, sondern in der WoW Version von Lua erst gar nicht enthalten.

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.. oder strammes Orkmädel - mag Blizzard es nicht.

Wenn auch die „legalen“ AddOns keine WoW Cheats und WoW Hacks im eigentlichen Sinne sind, bringen sie dennoch oft nicht zu unterschätzende Vorteile: Koordinaten etwa und die Anzeige von noch nicht erforschten Regionen in der Karte erleichtern die Orientierung erheblich und damit das Spiel. Auch die verschiedenen modifizierten Bedienungsoberflächen erleichtern zumindest nach Ansicht ihrer Programmierer und überzeugten Benutzer das Spiel, verbessern also die Leistung des Spielers. Bevor man also an illegale World of Warcraft Cheats und WoW Hacks denkt, sollte man erst einmal die Möglichkeiten ausreizen, welche die erlaubten AddOns bieten.

Wenn auch die Möglichkeiten von Lua sehr begrenzt sind, kann man World of Warcraft dennoch mit Skripten automatisieren. Schließlich ist es Sinn und Zweck eines Computers, Dinge automatisch ablaufen zu lassen. Es gibt Skriptsprachen, die Tastatur- und Mauseingaben simulieren, aber hier beginnt natürlich schon wieder der Ärger mit der EULA. Machbar ist es aber trotzdem.

Eine solche Skriptsprache ist zum Beispiel AutoIt. Ich habe damit zwar noch keine WoW Cheats geschrieben, aber früher meine Avatare in Second Life ihr Taschengeld verdienen lassen. Es gibt (oder gab zumindest) dort Plätze, an denen man Geld fürs Dasein bekommt, was als Camping bezeichnet wird.

Das Problem dabei ist, dass man bei Second Life genau wie in WoW bei längerem AFK ausgeloggt wird. Ein Skript, der alle paar Sekunden mal die „A“- und mal die „D“-Taste drückte, löste das Problem und Orkfrau Richmodis Jansmaa (aka Ommo Drahtbarts Freundin Shir’kra) konnte die ganze Nacht in der Disco abtanzen und dabei alle paar Minuten einen Lindendollar einstreichen. Übrigens gibt es Leute, die genau das gleiche als World of Warcraft Cheats machen und zwar in dem sie z.B. auf diese Weise ihren Char auf einem Battleground halten um Marken zu leechen. Das ist aber nicht fein und wenn ich so einen sehe, brülle ich es durch das ganze Schlachtfeld.

Der große Nachteil bei den fertigen WoW Bots wie etwa WoW Glider besteht darin, dass Blizzard natürlich genau weiß, wie sie im Speicher aussehen und die Spionage-Software sie daher ohne weiteres aufspüren kann. Übrigens ein dicker Hund, nicht nur wegen der dubiosen EULA, die das erlaubt: Bei einem sicheren Betriebssystem sollte eigentlich kein Programm auf Speicher zugreifen können, der sich außerhalb des ihm zugewiesenen Bereiches befindet. Aber wie man weiß, ist Windows sowieso eine einzige, große Sicherheitslücke.

Ein selbst geschriebener Bot dürfte für Blizzard wesentlich schwerer zu finden sein, zumindest falls die Spionagesoftware nach Programmcode von bekannten Bots, und nicht nach typischen Merkmalen, wie etwa simulierten Tastatureingaben sucht. Allerdings gibt es noch eine Möglichkeit, wie man einen WoW Bot so laufen lässt, dass Blizazrd keine Chance hat, ihn zu finden. Man muss dazu jedoch recht beschlagen sein und einen zweiten Computer haben.

Der WoW Bot auf dem zweiten Computer greift die relevanten Daten über das Spiel direkt aus dem Netz ab und schickt simulierte Tastatur- und Mauseingaben über die USB-Schnittstelle. Kein Programm kann dabei merken, dass der Computer nicht von einem Menschen, sondern von einem anderen Computer bedient wird.

Wo beginnt bei WoW Cheats und WoW Hacks die Strafbarkeit?

Das Herumbasteln am Client verstößt lediglich gegen die EULA von Blizzard, was den Account kosten kann. Wenn man unbedingt meint, mit WoW Cheats experimentieren zu müssen – zugegeben es hat seinen Reiz, nicht wegen des unsportlichen Vorteils, sondern um zu sehen, ob und was geht – sollte man dies auf einem Freeshard machen.

Gefährlich wird es aber, wenn man sich z.B. bessere Ausrüstung ergeiern möchte oder einen Char vom Level 225 haben will. Das sind Dinge, die grundsätzlich gehen, zu denen man jedoch den jeweiligen Server hacken muss. Damit haben wir aber keine (straf)rechtlich mehr oder weniger irrelevanten Vertragsbrüche mehr vorliegen wie bei WoW Cheats und WoW Hacks am Client, sondern echte Computereinbrüche und damit Straftaten.

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Auf dem Flughafen von Eisenschmiede: Manche meinen, dass man sich hier besser nicht erwischen lassen solle...

Machbar ist das natürlich auch: man kann z.B. einen Gamemaster oder sonstigen Administrator Account hacken und sich möglichst viele Rechte verschaffen. Mit Hilfe der nötigen Rechte auf dem Server kann man dann alles manipulieren. Aber hier muss ich ganz klar sagen, was Thomas Gottschalk immer bei „Wetten Das“ sagt: Kinder, macht das nicht zuhause nach! Für solche WoW Hacks gibt es nämlich nicht nur einen gesperrten Account, sondern Post vom Staatsanwalt und anschließend, wenn es dumm läuft, eine nicht ablehnbare Einladung zu einem Erholungsurlaub in besonders reiner, weil nämlich gesiebter Luft. Und zwar ohne WoW, dafür aber mit Aussicht auf einen Schurkenangriff der besonderen Art von hinten, wenn man sich beim Duschen nach der Seife bückt.

Seiten mit WoW Cheats und WoW Hacks

Wenn man nach WoW Cheats und WoW Hacks googelt, findet man tatsächlich die eine oder andere Seite, die (angeblich) konkrete Vorgehensweisen verraten. Oft handelt es sich dabei aber nicht um wirkliche World of Warcraft Cheats, sondern lediglich um (ganz legale) WoW Tipps.

Zum Beispiel gibt es die Seite www.world-of-warcraft-cheats.de, die vollmundig WoW Hacks ankündigt, aber eigentlich nur wenige Dinge enthält, die man auch nur als WoW Cheats bezeichnen kann. Diese WoW Cheats und WoW Hacks können die User selbst eingeben und so sammelt sich dort mit der Zeit einiges an.

Exploits, also Tricks, die auf Bugs beruhen, veralten naturgemäß schnell, wie ich oben bereits erläutert habe und dort finden sich teilweise Sachen von 2006. Viele Dinge dort sind aber auch lediglich Tipps, was aber im Grunde nicht schlecht ist, zumal ganz nette Anregungen dabei sind. Damit verstößt man nämlich gegen keinerlei Bestimmungen. Ein watscheneinfacher, aber nichtsdestotrotz recht guter Tipp zum schnellen Leveln, denn ich dort gefunden habe, empfiehlt beispielsweise, konsequent Mobs zu töten, die zwei Stufen niedriger sind als man selbst. Das funktioniert tatsächlich gut und auch ich empfehle ja immer, dass man sich lieber an etwas zu kleine Mobs und Quests halten soll, weil die schnell und ohne viele Rückwege vom Friedhof zu erledigen sind.

Fazit: Es gibt jede Menge gute WoW Tipps, die man berücksichtigen und AddOns, die man benutzen kann, welche einem – vor allem in der Summe – spürbar weiterhelfen. Im Prinzip ist es also nicht notwendig, mit irgendwelchen „richtigen“ WoW Cheats und WoW Hacks seinen Account zu gefährden. Zumal das konsequente Berücksichtigen von Tipps und Tricks durchaus sportlich ist und die Fairness in keiner Weise verletzt, während echte WoW Cheats und WoW Hacks eigentlich unfair gegenüber anderen Spielern sind – und einem, wie alles unsportliche Verhalten, letztendlich selbst den Spaß verderben, weil man das so erreichte nicht wirklich selbst – sprich mit eigenem Können – erreicht hat.

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Wer die Wahl hat, hat die Qual: World of Warcraft hat eine Menge zu bieten – und das beginnt bereits bei der Charaktererstellung: Allianz oder Horde? Welche Rasse? Welche Klasse soll es sein? Das offizielle Handbuch und der Charaktererstellungs-Bildschirm geben hier zwar ein paar Informationen, jedoch helfen die nur bedingt weiter.

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Der Magier kann auch als Low Level schon ganz gut hinlangen - obwohl auch er auf Stufe 11 eigentlich noch nichts hier zu suchen hat...

Wer schon eine Weile spielt und sich ein Twink baut oder auf einem neuen Server anfängt, weiß bereits, was in etwa die einzelnen Klassen können und hat vielleicht sogar schon vor, eine bestimmte einmal auszuprobieren. Der Anfänger ist auf die offiziellen Beschreibungen angewiesen und anhand derer kann man allenfalls abschätzen, welche Klasse einem gefallen würde. Was nämlich fehlt, sind Informationen, welche Tücken eine Klasse hat, denn Blizzard nennt hier nur ihre Stärken.

Was aber in der Praxis dann auf den Spieler zukommt, kann man nur selbst erfahren oder besser gesagt: erspielen. Jede Klasse hat ihre eigenen WoW Klassen Lehrer und muss eigene WoW Klassen Quests erledigen. Das ist aber noch das wenigste: Entscheidend ist, dass sich die Klassen unterschiedlich spielen, da sie unterschiedliche Kampftechniken anwenden.

Bei World of Warcraft sind Entscheidungen nicht endgültig

Es ist zwar kein Beinbruch, wenn man sich für eine Klasse entscheidet und dann feststellt, dass man damit doch nicht so recht zu Schuss kommt, denn man kann ja jederzeit aufhören und eine neue probieren. Trotzdem hat man jedoch als Anfänger den Wunsch, eine Klasse zu spielen, mit der man sich leicht tut. Zunächst einmal gibt es ja nicht nur viel zu entdecken, sondern auch eine Menge allgemeine Sachen zu lernen. Wenn man dann noch eine der WoW Klassen spielt, die nicht ganz einfach zu spielen sind, kann der Spielspaß schon ein wenig leiden.

Besser ist es, zunächst eine Klasse zu spielen, mit der man problemlos zurechtkommt. Wenn man dann einmal grundsätzlich weiß, wie es bei World of Warcraft auf- und zugeht, kann man sich leichter in die Besonderheiten einer der anspruchsvolleren WoW Klassen einarbeiten.
Fokkos Ultimativer Noob-Guide zu World of Warcraft: Hier klicken, mehr erfahren!
Nun ist es immer ein wenig ein Problem, sich in einen Anfänger hineinzufühlen, wenn man etwas bereits eine Weile tut. Zum anderen sind meine Eindrücke natürlich auch subjektiv. Trotzdem hoffe ich, dass meine persönlichen Erfahrungen dem einen oder anderen Einsteiger ein wenig weiterhelfen.

Wie fühlt der WoW-Anfänger?

Ihm Rahmen der Recherchen zu meinem WoW-Noob-Guide muss ich derzeit nämlich einige kleine Chars durch den unteren Levelbereich spielen und habe mir dazu auch verschiedene Klassen gemacht, die ich dann auch abwechslungsweise spiele, so dass ich einen ganz guten Eindruck davon bekommen habe, wo die Unterschiede liegen.

Ich würde sagen, dass sich für den Anfänger auf jeden Fall einmal der Jäger recht gut eignet. Nicht umsonst wird der Zwergenjäger ganz gerne als Kinderklasse bezeichnet, was einen als erwachsener Einsteiger nicht davon abhalten sollte, diese Klasse zu wählen. Der Jäger funktioniert am Anfang sehr einfach, wenn er dann, vor allem auch des Tieres wegen, ab etwa Lvl 10 ein wenig mehr Möglichkeiten bekommt, hat man sich schon einigermaßen eingespielt und kommt auch damit klar.

Ebenfalls recht gut für den Anfänger eignet sich der Paladin. Hier muss man eigentlich zunächst nicht mehr tun, als das Siegel der Rechtschaffenheit einzuschalten und drauf zu hauen. Auch der Paladin bekommt mit der Zeit mehr Möglichkeiten und wächst daher recht harmonisch mit seinem Spieler.

Bei Gnomen und Untoten gibt es weder Paladine noch Jäger. Hier ist ein Magier auf keinen Fall eine schlechte Wahl. Er ist zwar ein Stoffie, der aufpassen muss, dass er nicht zu viel auf die Mütze kriegt, aber er macht recht ordentlich Schaden. Und wenn man einmal herausgefunden hat, wie man Feuerball, Frostblitz, arkane Geschosse und Feuerschlag nacheinander einsetzt, marschiert man recht flott durch die unteren Level.

Für WoW-Fortgeschrittene

Eine Klasse, die tatsächlich nicht ganz einfach zu spielen ist, stellt der Schurke dar. Hier muss man schon ein wenig wissen, was man tut. Der gewaltige Schaden, den einem Schurken oft im PvP-Spiel zufügen, kommt nicht von ungefähr. Vor allem ist es wichtig, den Gegner im Stun zu halten, denn wenn der sich einmal wehren kann, wird es leicht eng für den Schurken.

Ein wenig zäh im Levelbereich um die 10 spielt sich der Priester. Dem kann es passieren, dass er den Friedhof besser kennt als das Gasthaus. Meiner Erfahrung nach kommt der Priester gegen Level 30 so langsam; richtig rocken wird er jenseits der 30, wenn er sich das Gear aus dem Scharlachroten Kloster beschafft hat und tragen kann.

Der Schamane gilt als Imba-Klasse, was er auch sein kann, wenn man ihn richtig spielt. Im unteren Bereich ist das aber auch nicht so einfach, er muss sehr mit seinen Mana haushalten, denn wen er immer nur Totems setzt, ist der blaue Balken schnell verschwunden. Außerdem sollte er nie vergessen, dass er sich auch heilen kann.

Durchwachsene WoW Klassen

Der Hexenmeister macht ordentlich Schaden und ist mit seinen verschiedenen Dienern und ihren mehr oder weniger ulkigen Sprüchen eine interessante Klasse. Allerdings ist er nicht zuletzt aufgrund dessen recht komplex zu spielen: Man muss ständig darauf achten, dass man auch einen Gesundheitsstein und einen Seelenstein in petto hat und darüber hinaus auch noch einen Seelensplitter, damit man den Leerwandler wieder rufen kann, wenn es einen doch einmal erwischt hat.

Auch der Krieger ist, was die Schwierigkeit angeht, mittelmäßig. Er hat eine Menge Möglichkeiten, die aber nicht alle immer funktionieren, sondern teilweise die richtige der möglichen Haltungen erfordern, welche der Krieger erlernen und einnehmen kann.

Ähnliches gilt für den Druiden, der allerdings fast noch zu den leichteren WoW Klassen zu zählen ist. Insgesamt sind die Unterschiede nämlich nicht so groß, dass eine ungünstige Klassenwahl etwa den Erfolg total versauen würde. Man tut sich lediglich mit der einen oder anderen Klasse etwas leichter, vor allen eben am Anfang. World of Warcraft ist ja ein sehr leicht erlernbares Spiel, was unabhängig davon gilt, welche der WoW Klassen man am Anfang wählt.

Update 25.08.09:

Also, was den Magier betrifft, muss ich sagen: Ich nehme alles zurück und behaupte das Gegenteil.  Was ich oben geschrieben habe, basierte auf meiner Erfahrung mit einem Untoten Magier bis Level 10. Nachdem ich den jetzt bis Level 20 weitergespielt habe, muss ich sagen: Finger weg! Mit einem Magier kann man einem WoW-Einsteiger das Spielen abgewöhnen! Wo Jäger und Paladin durchmarschieren und noch lachen, da liegt der Mage pausenlos flach. Mag sein, dass er später wieder besser wird und es sich lohnt die bescheidenen Zeiten durchzustehen, aber für einen Anfänger ist er definitiv nichts!

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