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Archive for September 2010

Da ich ein größeres Bild in Arbeit habe, auf dem die Ankunft der ersten Zwerge aus Dvergrvirki auf dem Nordufer der Moda dargestellt werden soll – und natürlich auch für andere Bilder – bin ich derzeit dabei, mit dem DAZ-Studio allerhand Zwergenfiguren samt Ausrüstung zu gestalten. Da diese Figuren auch für sich gesehen ganz nett aussehen, will ich sie Euch nicht vorenthalten. Diese Woche sind wieder zwei fertig geworden:

Ein Zwerg aus Dvergrvirki in bronzener Rüstung und mit einem Streithammer, den er auf der Schulter trägtDer eine ist ein mittelaltes Exemplar und trägt noch eine altmodische bronzene Rüstung. Der andere ist ein alter Haudegen mit eisengrauem Haupt- und Barthaar, der in einer goldfarbenen Rüstung steckt und wie sein Kamerad als Waffe einen gefährlichen, auf einer Seite mit einer langen Spitze versehenen Streithammer führt, einen so genannten Krähenschnabel.

Ein älterer Zwerg mit grauem Haupt- und Barthaar in einer goldfarbenen Rüstung mit einem spitzen Streithammer, einem Krähenschnabel

Natürlich gibt es auch diese Bilder wieder in meinem Endom-Album auf Facebook.

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Zur Zeit, das muss ich gestehen,  leidet die Arbeit am Dolch des Schamanen Not. Warum? Weil mich derzeit die Möglichkeiten des digitalen Modellierens in 3D allzusehr faszinieren. Natürlich kommen dabei vor allem Fantasy-Szenen heraus und darunter möglicherweise auch Dinge, die als Illustrationen für meinen Roman dienen können. Genau das war ja auch der Grund, warum ich angefangen habe, mit diesen Dingen zu experimentieren. Gerade ist wieder ein Bild fertig geworden – und natürlich wieder eine Szene aus Norsileum.

Mein neues Bild heißt „Der Lüsterne Ork“ und zeigt eine Szene im sommerlichen Finsterwald: Das Wasser auf der kleinen Lichtung im sommerwarmen Wald war an diesem Vormittag doch allzu verlockend. Die Zwergin hat sich daher ihrer Rüstung entledigt und ist pudelnackend in das kühle Nass gestiegen.

Verträumt und selbstvergessen planscht sie vor sich hin und merkt gar nicht, dass hinter dem Busch ein Ork steht, der sich herzu geschlichen hat und sie nun lüstern beobachtet. Aber wehe, wenn sie ihn erwischt! Dann möchte ich nicht in der grünen Haut des Waldbewohners stecken. Sieht man sich die Arme der drallen Reckin an, ist klar, dass er froh sein muss, wenn er nach einer Ohrfeige von ihr noch alle Zähne in seinem grünen Gesicht hat…

Wie üblich gibt es das Bild auch wieder in einem größeren Format auf meinem Facebook-Account.  Und wenn ihr auf die Abbildung oben im Text klickt, bekommt ihr es in Originalgröße und groß genug als Desktop-Hintergrund. Ich hoffe, ihr habt genauso viel Spaß wie ich an dieser hintergründigen und einmal etwas anderen Szene aus dem Finsterwald.

Übrigens: Nicht dass ich mich mit einem unserer großen Maler vergleichen möchte, aber wenn sich der eine oder andere ein wenig an Carl Spitzweg erinnert fühlt, kommt das nicht von ungefähr. Tatsächlich mag ich diesen Maler sehr und sehe in aller Bescheidenheit den Lüstenern Ork ein Stück weit auch als Hommage an ihn an.

Wie mir, wenn wir schon einmal dabei sind,  auch auffällt, kann man mit den Werkzeugen, die ich verwendet habe, zwei Dinge recht gut beherrschen, die auch bei Spitzweg eine wichtige Rolle spielen: Die Körperhaltungen der dargestellten Personen und das Licht. Das erste mit dem DAZ-Studio, mit dem ich die Figuren gestaltet habe und das zweite mit Bryce, dem Programm mit dem ich die Waldszene aufgebaut habe.

Malen für Jedermann

Beide Programme sind kostenlos erhältlich und, wenn sie auch meilenweit von perfekter Software entfernt sind, doch recht gut geeignet, solche Dinge umzusetzen. Die Ausrüstungsteile, die auf dem Felsen liegen habe ich mit Cinema 4D gemacht, da ich diese Programm gerade als zeitlich begrenzte aber voll funktionsfähige Probeversion habe. Dieses Programm ist sehr teuer, muss aber nicht sein: Mit dem kostenlosen 3D-Modellierprogramm Blender geht es praktisch genauso gut.

Was ich eigentlich sagen will: Ich bin ja alles andere als ein guter Maler oder Zeichner, habe aber immer wieder Ideen für Bilder. Mit den Möglichkeiten der 3D-Computergrafik kann ich sie jetzt auch umsetzen. Das ist eine feine Sache und ich kann es jedem nur empfehlen. Insgesamt kann man sagen, dass abgesehen von einem bisschen räumlichen Vorstellungsvermögen, das man dafür braucht, das Modellieren komplexer Szenen als 3D-Computergrafik vor allem ein Geduldspiel ist. Vor allem auch deswegen, weil Bryce und DAZ Studio doch einige üble Macken haben, über die ich mich schon halb tot geärgert habe. Wenn dann aber wieder einmal ein hübsches Bild fertig ist, wird man auch dafür entschädigt.

Also: Ruhig einmal selbst ausprobieren! Blender kann man sich von der Blender Website herunterladen, Bryce und das DAZ Studio gibt es bei Digital Art Zone (DAZ).

Update 19.09.2010: Ich habe das Bild gegen eine neu gerenderte Version ausgetauscht, da ich noch Fehler entdeckt habe.

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Derzeit bastele ich ja, wie langsam bekannt sein dürfte, dauernd mit 3D-Grafik herum. Auch am Wochenende waren daher wieder DAZ-Studio und Bryce dran. Dabei ist eine Zwergin mit Rüstung entstanden, die ich als Prototyp für einige Zwerginnen, die zu einem meiner derzeitigen Projekte gehören, gemacht habe.

Zwergin mit goldenem Harnisch, Armschienen, Schulterschützern und Helm, sich auf zweihändige Doppelaxt stützend

Noch lange nicht perfekt, aber sicher ein Schritt in die richtige Richtung: Zwergin als Prototyp für Figuren zum Beleben von Landschaften

Ich bin noch nicht wirklich zufrieden damit. Vor allem wirkt das (ohne Kleider) eigentlich recht knuffige Mädel in der Rüstung dann doch ein wenig groß und schlank. Komisch eigentlich, denn eigentlich sollte man doch meinen, dass so ein Harnisch eher dick macht…. 😉

Naja, ich will Euch das Bild dennoch nicht vorenthalten und habe es in größerer Auflösung in mein einschlägiges Facebook-Album gestellt. Das Bild ist sicherlich nicht unbedingt das große Kunstwerk, aber ich finde es eben gerade doch beachtlich, was man so als grafisch eher unbedarfter Mensch mit diesen Hilfsmitteln so alles hinbekommen kann. Also durchaus auch als Anregung aufzufassen, so etwas selbst einmal zu probieren.

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