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Archive for the ‘Uncategorized’ Category


Ein Tolkien-Fan auf Borkum
Dachte, es gehe dort ein Ork um
Der nicht zu vertreiben
Daher konnt‘ er nicht bleiben
Und übersiedelte rasch nach Workum.

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Zum 1. Mai

Die meisten von uns  kennen  den 1. Mai als Tag der Arbeit mit Gewerkschaftskundgebungen, aber auch mit Aktivität im Grünen. Eine unserer liebsten Aktivitäten (außer World of Warcraft spielen natürlich) kann man, so der Sänger Jonathan Coulton, ab diesem Datum ebenfalls im Freien betreiben. Er hat darüber ein Lied gemacht und irgendein Spaßvogel hat das dann zu einem köstlichen, allerdings nicht jugendfreien, WoW-Machinima verarbeitet, das man sich bei YouToube  angucken kann. Ganz nebenbei wird dann auch nicht nur das Geheimnis gelüftet, wo die kleinen Zwerge herkommen, sondern auch, wie das bei all den anderen Rassen zugeht. Also ich finde es hinreißend…

Hier geht`s zum YouTube-Video. Draufklicken darf man aber erst ab 18. Hört ihr Kinder? Wenn Ihr noch keine 18 seid, dürft Ihr keinesfalls dieses Video angucken!  Verstanden?!

Videoclip: Jonathan Coulton – 1st of May als WoW-Machinima

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Ein Ego Shooter ist auf einem Fantasy-Blog zwar ein wenig off topic, aber da es hier ja auch um Rollenspiele für den Computer geht, denke ich, dass das nicht so schlimm ist. Vor allem, da ja Spiele wie World of Warcraft auch gerne als problematisch und als Killerspiele angesehen werden, denke ich, dass ein Seitenblick auf einen echten Ego Shooter hier nicht schaden kann, zumal er alt aber gut ist.

Los geht's!

Um mir auch ein mal ein Bild von echten „Killerspielen“ zu machen, wollte ich schon länger einmal das berühmt-berüchtigte Counter Strike ausprobieren. Ich kaufe meine WoW-Gamecards immer in einem Markt einer bekannten Elektronik-Kette, bei der ich sonst kaum etwas kaufe, weil ich so blöd dann auch wieder nicht bin. Aber die Gamecards sind dort eben immer vorrätig, was beim Elektronik-Markt meines geringsten Misstrauens leider nicht der Fall ist. Außerdem werfe ich bei Besuchen im Computerladen immer gerne einen Blick auf die preisreduzierten Spiele. (Zum Kauf von Games, die noch den Originalpreis kosten, bin ich nämlich viel zu geizig.)

Im besagten Laden fand ich also neben Drakensang zu 6,90 € auch die Counter Strike Anthology für 15,90 €. Ich wollte die beiden Spiele schon tränenden Portemonnaies kaufen, da fiel mir ein, dass ich sie mir auch von meiner Chefin zum Geburtstag wünschen könnte und bat meinen Sohn, der dabei war, dass er die beiden Spiele seiner Mami zeigen sollte. Auf dem Geburtstagstisch fand ich dann neben den anderen Geschenken nur Drakensang, denn zum Kauf eines „Killerspieles“ hatte sich die Tochter meiner Schwiegermutter dann aus erzieherischen Gründen doch nicht durchringen können.

Also watschelte ich noch am gleichen Tag wieder in den Laden und schenkte mir die Counter Strike Anthology selbst zum Geburtstag. An der Kasse musste ich übrigens tatsächlich meinen Ausweis vorzeigen – an meinem 52. Geburtstag (!) – um sicher zu stellen, dass ich auch schon 18 war.

Counter Strike und andere Ego Shooter

Auf der Counter Strike Anthology befinden sich neben dem Steam Client von Valve, der das Spielen von Valve-Games über das Netz organisiert, auch noch andere Shooter, die auf der Half-Life-Engine basieren: CS Condition Zero und CS:CZ Deleted Scenes, zwei Versionen von CS, die man alleine gegen computergesteuerte Gegner spielen kann. Für die, die es noch nicht wissen: Counter Strike ist ein kompromissloser Shooter, der auf der Engine des Spieles Half Life basiert. Wie ich vermute, wurde Counter Strike vor allem auch als Shooter für Wettkämpfe entwickelt, auf jeden Fall aber eignet er sich gut für so etwas.

So schnell kann's vorbei sein...

Bei Counterstrike gehört man entweder zu einer Gruppe Terroristen oder zu einer Anti-Terror-Einheit. Es gibt zwei Szenarios: Entweder müssen die Terroristen ein Bombe zur Explosion bringen oder die Anti-Terror-Einheit muss Geiseln befreien. Die jeweils andere Fraktion muss die Aufgabe der einen vereiteln. Es gibt verschieden Spielumgebungen, Maps oder Karten genannt, mit Freiflächen, Räumen, Ecken hinter denen man lauern und Dingen, hinter denen man Deckung nehmen kann. Das Spiel ist sehr schnell, wer stirbt, scheidet für die jeweilige Runde aus und muss auf der Zuschauerbank warten bis eine neue Runde startet. Die verbleibenden Mitglieder der Gruppe können dann versuchen, die Runde trotz einem oder mehrerer Verluste doch noch für sich zu entscheiden, was auch durchaus gelingen kann, zumal man ja dem Gegner ebenfalls Leute wegschießen kann. Für Erfolge gibt es virtuelles Geld, dass man dann für eine bessere Ausrüstung ausgeben kann, so das man die Möglichkeit hat, sich von Runde zu Runde zu verbessern. Mit einem speziellen Editor, der bei den auf die Source Engine portierten Versionen der Spiele aus der Halflife-Familie zum Lieferumfang gehört, aber auch kostenlos von Valve heruntergeladen werden kann, kann man sogar eigene Maps bauen.

Day of Defeat

Counter Strike selbst konnte mich nicht so sehr begeistern, dafür aber das ebenfalls auf der Half Life Engine basierende Spiel Day of Defeat, kurz auch DoD genannt, welches man sich für 4,99 € von der Steam-Website herunterladen kann (wenn man die CS Anthology hat, ist der Download offenbar sogar inbegriffen, jedenfalls musste ich nichts dafür bezahlen). Man könnte dieses Spiel auch als „Counter Strike im Zweiten Weltkrieg“ bezeichnen, denn genau der ist der Hintergrund. Genauer gesagt geht es um den Vormarsch der Alliierten nach der Landung in der Normandie. Die Maps zeigen recht nett gestaltete französische, italienische, niederländische oder deutsche Orte auch mal einen Wald oder eine Festung des Atlantikwalls und ähnliche Schauplätze.

Hier findet das Gefecht im Wald statt

Außer Geländestrukturen und (teilweise zerbombten und zerschossenen) Gebäuden aller Art enthalten viele Maps auch unterirdische Gänge, Kanäle und Bunker. Es gibt auch Maps, die lediglich abstrakte Strukturen und eine Art einfache Gebäude enthalten, die mit einer Art Kachelmuster in einer einheitlichen Farbe texturiert sind. Diese Maps heißen nach der Farbe, in der sie gehalten sind: „Green“, „Purple“, „Orange“ usw.

Deutscher oder Alliierter?

Man kann als Soldat der Alliierten (je nach Map Briten oder Amerikaner) oder als solcher der Achsenmächte (immer Deutsche) kämpfen. Am bescheuertsten sehen die Briten aus in ihren kackbraunen Kampfanzügen und lächerlichen Stahlhelmen. Die Amerikaner gehen gerade so, richtig schick sind nur die Deutschen. Tatsächlich ist der alte deutsche Wehrmachtsstahlhelm ja auch die einzige Hurratüte, mit der man nicht aussieht wie ein Vollidiot, sondern sogar direkt gut. Vielleicht war die Gestaltung der Uniformen ja eine Vorsichtsmaßnahme, weil die Entwickler fürchteten, dass niemand die bösen Krauts spielen wollte, wenn sie nicht optisch besonders gut daherkämen? Oder hatten sie eine klammheimliche Sympathie für die alte deutsche Wehrmacht? Es kann aber natürlich auch sein, dass es lediglich mein subjektiver Eindruck ist, dass die deutschen Soldaten am besten aussehen. Tatsächlich werden sie nach allem, was ich bisher feststellen konnte, recht gerne gespielt und gewinnen auch oft.

Ein Grenadier mit dem guten, alten 98er

Die Waffen, die man einsetzen möchte, muss man sich nicht verdienen und kaufen, sondern kann frei zwischen verschiedenen Infantriewaffen wählen: Als Grenadier bekommt man den guten, alten Karabiner 98, ein Unteroffizier hat eine MPi, bei der Stoßtruppe gibt es den Selbstladekarabiner 43 usw. In manchen Maps sind bestimmte Waffen nicht erhältlich – möglicherweise liegt das daran, dass der Entwickler aufgrund der Eigenheiten der jeweiligen Karte beispielsweise Maschinengewehre nicht für sinnvoll ansah. Neben diesen Primärwaffen gibt es noch so genannte Sekundärwaffen: Messer oder Spaten, eine Pistole und bei den meisten Klassen auch Handgranaten. Geschossen wird in der Standardbelegung mit der linken Maustaste, die rechte löst bei den Primärwaffen eine Sonderfunktion aus: Sie macht zum Beispiel die Panzerfaust schussbereit, lässt einen mit dem Scharfschützengewehr anlegen und durchs Zielfernrohr gucken, löst beim Karabiner 98 des Grenadiers einen Bajonettstoß aus und beim Selbstlader K 43 der Sturmtruppe einen Kolbenhieb. Die Tasten für die verschiedenen Funktionen der Waffe und des übrigen Spiels lassen sich übrigens in einem besonderen Konfigurationsdialog frei wählen.

Die einzelnen Waffen haben alle ihre Vor- und Nachteile. Wer meint, er könne einfach mit dem MG 42 losmarschieren und alle Gegner niedermähen ist auf dem Holzweg und wird sein blaues Wunder erleben: Wie jede automatische Waffe wandert der Trefferpunkt dieser Waffe nach oben aus und man trifft mit ihr nur vernünftig, wenn man mit der rechten Maustaste das Zweibein ausklappt und auf dem Boden oder einer Sandsackbarriere aufsetzt. Auch die Sturmgewehre und Maschinenpistolen sind bei Feuerstößen und Dauerfeuer nicht einfach zu beherrschen.

Ein Scharfschütze zielt

Im Prinzip kann man sagen, dass höhere Feuergeschwindigkeit mit schlechterer Zielgenauigkeit und geringerer Durchschlagskraft erkauft wird. So ist der auf den ersten Blick altväterlich anmutende , gute, alte K 98 gar keine schlechte Wahl. Ich bevorzuge ihn in allen Situationen, in denen die Feuergeschwindigkeit trotz des hübsch animierten, nach jedem Schuss erforderlichen und automatisch statfindenden Repetierens ausreicht, vor allem auch dann, wenn man weit schießen muss. Geht es aufgrund von sehr fixen Schützen, der Mapgestaltung und/oder der Spielerzahl flotter zu, weiche ich auf den Selbstladekarabiner 43 aus, mit dem auf Kosten von Zielgenauigkeit und Durchschlagskraft schnell hintereinander mehrere Schüsse abgegeben werden können. Manchmal nehme ich dann auch das Sturmgewehr und nur in Spielsituationen, in den fast hinter jeder Ecke ein Gegner lauert, die Maschinenpistole. Die Einsatzbereiche der MGs, dem Fallschirmjägergewehr, einer Mischung aus Scharfschützen-, Sturm und Maschinengewehr sowie der Panzerfaust sind eher klein, auch wenn es Maps gibt, auf denen ich gerne einmal zum mit Zielfernrohr versehenen K 98 der Scharfschützen greife und auf kurze Entfernungen dann eben mit der Pistole, der bewährten 08, schieße.

Aufgaben und Spielverlauf

Die Aufgaben sind bei Day of Defeat etwas anders als die bei Counter Strike: Typischerweise geht es darum, sämtliche mit einer Flagge markierten Schlüsselpunkte zu erobern, in manchen Maps muss man auch bestimmte Aufgaben ausführen wie eine Brücke zu sprengen oder Geheimpapiere ergattern bzw. jeweils die Gegenseite daran hindern derartige Dinge zur Ausführung zu bringen. Auf vielen Maps gibt es einen oder gar mehrere Schlüsselpunkte, die nur erobert werden können, wenn sich zwei Spieler der jeweiligen Partei einige Sekunden darauf aufhalten.

Stirbt man, scheidet man nicht für den Rest der Runde aus, sondern nur bis zur nächsten so genannten Verstärkungswelle nach typischerweise spätestens zwölf Sekunden. Stirbt ein Spieler, beginnt die Uhr zu ticken und nach zwölf Sekunden wird er zusammen mit allen anderen, die in dieser Zeit gestorben sind, wiederbelebt und als Verstärkung in die Schlacht geworfen. Manche Server-Admins stellen auch eine kürzere Respawnzeit ein. Außer dem Zeit- und Bodenverlust entsteht der Spielfigur kein Nachteil durch einen Tod. Ausrüstungsschaden wie etwa bei World of Warcraft oder etwas derartiges gibt es nicht.

Wenn eine Partei alle Schlüsselpunkte erobert hat, hat sie die Runde gewonnen und es geht von vorne los. Das ganze wiederholt sich so lange, bis die Map wechselt, was in gewissen Zeitabständen der Fall ist. Welche Map dann gespielt wird, wird typischerweise mit einer Abstimmung entschieden: Gegen Ende der Laufzeit der aktuellen Map erscheinen einige Maps zur Auswahl und man kann seine Stimme für eine davon abgeben.Die Map mit den meisten Stimmen wird dann als nächstes gespielt. Es gibt aber auch Server die (fast) immer die gleiche Map spielen und zwar sehr oft die offenbar sehr beliebten Maps „Caen“ und „Avalanche“.

Die Server werden in der Regel von Privatleuten betrieben, manche sind nur mit Passwort zugänglich; es gibt aber genügend Server für Jedermann, so dass man praktisch immer ein Spiel finden wird, bei dem man mitmachen kann. Das Suchen und Auswählen von Servern erfolgt mit einem Tool, das leicht zu bedienen ist und die gefundenen Server nach dem Ping, der Antwortzeit ordnet.

Blut und Leichenteile gefällig?

Bei der Gestaltung der Todesszenen haben die Macher der Server offenbar recht viel Freiraum: Vom einfachen Verschwinden bis zu opulent spritzendem Blut und umher fliegenden Körperteilen ist offenbar alles machbar. Auch Sounds und Musike gibt es, oft hört man Bomben oder Granaten krachen, Geschütze donnern und Maschinengewehre rattern. Manchmal steht auch irgendwo ein Grammophon herum und dudelt irgendeine nostalgische Schnulze. Typischerweise gibt es beim Sieg einer Seite schmissige Marschmusik, oft sogar zwei verschiedene Stücke, je nachdem welche Seite gewonnen hat.

Hier gibt es Blut und Leichenteile satt

Auf vielen Servern gibt es zu den Kills auch makaber-lustige Voice-Kommentare einer markigen Männerstimme wie „Headshot!“ oder „Multi Kill!“. Ein anderer Gag sind Texteinblendungen wie „X stayed a bit too long in Y’s crosshairs“ oder „X removed Y’s head with the K 98“. Ebenfalls manchmal zu sehen sind Informationen darüber, wer einen mit welcher Waffe wo wie oft getroffen hat, wieviel Schaden er einem zugefügt hat und ob und wie oft man ihn seinerseits getroffen hat.

Entscheidend für die Platzierung der Spieler auf der Rangtabelle ist übrigens nicht die Zahl der getöteten Gegner, also der Kills, sondern die Anzahl der eroberten Punkte bzw. erledigten Aufgaben. Nur bei einem Gleichstand bezüglich dieses Kriteriums entscheidet die Zahl der Kills über die Platzierung. Es ist also theoretisch möglich, eine Runde zu gewinnen, ohne auch nur einen einzigen Gegner zu töten.

Sowohl ein Tastatur- als auch ein Voice-Chat sind bei DoD eingebaut. Mit beiden kann man wahlweise Nachrichten nur für das eigene Team oder aber für alle Spielern absetzen. Es ist also auch ohne ein zusätzliches Voice-Tool wie Teamspeak möglich, das Zusammenspiel in der Gruppe durch Sprachkommunikation zu organisieren.

Spielmacher und Spielverderber

Leider gibt es offenbar einige Leute, die Day of Defeat als reines „Killerspiel“ sehen und es offenbar nur darauf anlegen, möglichst viele Kills zu erzielen, anstatt die Schlacht zu gewinnen. Diese Leute wären mit Deathmatch besser bedient, einem weiteren Shooter der Half-Life-Familie. Nicht wenig nerven auch die so genannten Camper, das sind Spieler, die an einer dafür geeigneten Stelle lauern und Gegner aus dem Hinterhalt abschießen. Das ist einerseits verpönt, andererseits wird es von der Spielgestaltung aber auch gefördert, denn es gibt unter anderem Scharfschützengewehre, mit denen sich „feindliche“ Spielfiguren herrlich auf größere Distanzen eliminieren lassen. Allerdings gibt es meist auch Möglichkeiten, Camper von hinten anzugehen und zu töten.

Ein deutscher Unteroffizier schaltet einen Gegner aus, der sich auf seine Kameraden einschießen wollte

Besonders störend sind die reinen Ballerer, wenn die Map Punkte enthält, die man nur zu zweit erobern kann. Dann wartet man sich einen Wolf, wenn man versucht, einen solchen Punkt einzunehmen und wird schließlich erschossen wenn irgend ein Gegner daherkommt.

Eine andere Sorte Nervbolde sind die Panzerfaust-Fetischisten, die man auf vielen Maps herumhampeln und auf eine Gelegenheit zum Einsatz dieses Ungetüms warten sieht. Zugegeben, das Ding hat einen netten Effekt und es bläst auch Gegner weg, die man mit der Schusswaffe nicht kriegt, weil sie in Deckung sind. Zum Erfolg des Teams tragen sie in der Regel aber nicht bei: Um die Panzerfaust einzusetzen muss man sich ducken und sie mit der rechten Maustaste schussbereit machen. Daher kann man damit nur aus guter Deckung oder von weit hinten operieren, denn gegen einen plötzlich auftauchenden Gegner ist nutzlos.

Nervig kann es auch beim exzessiven Einsatz von Handgranaten werden. An sich ist die Handgranate eine feine Sache, denn damit kann man auch Gegner hinter einer Deckung erreichen. Selbst um die Ecke lässt sich die Handgranate einsetzen: Dann nämlich, wenn es eine Wand gibt, an der man sie abprallen lassen kann. Im Kampfgetümmel kann man beim Handgranateneinsatz jedoch auch sehr leicht eigen Leute verletzen oder töten und wenn man sich ganz blöd stellt, sogar sich selbst. Richtig eingesetzt kann die Handgranate so manche Aufgabe lösen, bei der die Schusswaffe nichts bringt. Wenn die Dinger aber ständig fliegen, ist man praktisch nirgends mehr sicher, weil man sich gegen sie nicht schützen kann, indem man in der üblichen Weise Deckung nimmt. Dann leidet der Spaß, weil dann das in den Hintergrund tritt, was das Spiel eigentlich ausmacht: Sich selbst möglichst gut zu decken, schnell zu zielen und zu schießen – mit anderen Worten: Es wird kunstlos.

Technisches und Fazit

Die Halflife-Engine ist schon recht alt, was jedoch keineswegs ein Nachteil sein muss: Wenn man nicht gerade ein Photorealismus-Fetischist ist, kann man mit der Grafik durchaus zufrieden sein. Da die Engine natürlich für die Möglichkeiten der damaligen Hardware geschrieben wurde, braucht man keinen aufwendigen Gamer-PC um CS, DoD und Co. in vernünftiger Auflösung flüssig spielen zu können.

Bei DoD gibt es keine Karrieren wie etwa bei World of Warcraft. Man muss also nicht „dranbleiben“ und ständig spielen, um nicht ins Hintertreffen zu geraten. Das heißt aber nicht, dass man Day of Defeat nicht in festen Gruppen spielen kann. Natürlich spielt Übung auch eine Rolle, aber alles in allem eignet sich Day of Defeat doch recht gut für Casual Gamer, für Leute, die dann und wann einmal eine Runde zocken wollen, nicht zuletzt deswegen, weil es keine großartige Hardware erfordert.

So sieht ein Deutscher Uffz in der Ansicht aus

Wie schwierig DoD ist, kann ich natürlich nur subjektiv aufgrund meiner eigenen Erfahrung beurteilen. Mir persönlich gelang es recht schnell, mich vom chancenlosen Kanonenfutter zu einem zu mausern, der meist weiter vorne in der Tabelle zu finden ist und auch schon mal die meisten Kills verbuchen kann. Natürlich komm ich noch oft „an die Richtigen“ und kriege dann buchstäblich kein Bein auf den Boden. Egoshooter wie Counterstrike oder Day of Defeat sind Spiele, welche besondere Anforderungen an die Reaktionsfähigkeit stellen: Man muss in Sekundenbruchteilen Situationen erfassen, eine Entscheidung treffen und die richtige Aktion auffassen. Selbstverständlich werden genau diese Fähigkeiten bei derartigen Spielen trainiert, wie ja auch die Tatsache zeigt, dass versierte Gamer bei Tests, welche derartige Fähigkeiten prüfen,  signifikant besser abschneiden als andere Leute.

Und das Suchtpotential? Nun, ich gebe zu, dass ich derzeit recht viel DoD spiele. Wenn man öfter spielt, wird man besser; je besser man wird, umso mehr Spaß hat man und um so größer ist dann wiederum auch der Anreiz zu spielen. Das ist aber nicht nur bei Computerspielen so, sondern bei allen Beschäftigungen, die gewisse Anforderungen stellen und Erfolgserlebnisse bieten, ob man nun Kreuzworträtsel rät, mit der Schrotflinte Tonscheiben pulverisiert, Billard oder Skat spielt. So gesehen macht nämlich alles süchtig, was Erfolgserlebnisse durch fortschreitendes Können bietet. Unter diesem Kriterium war ich dann bereits Reit-, Schieß-, Programmier-, Jagd- und was weiß ich was noch alles, ach ja, nicht zuletzt auch World-of-Warcraft-süchtig…

Problematisch wird es wie bei jedem Computerspiel natürlich, wenn man zuviel Zeit vor der Kiste verbringt: Man kann sich leicht vorstellen, dass Zocken die gleichen Belastungen erzeugt wie die Arbeit an einem Bildschirmarbeitsplatz. Dazu kommt, dass beim Zocken Stress entsteht, weil man den optischen Eindruck von Bewegung hat, ohne die entsprechende körperliche Leistung aufbringen zu müssen. Das ist jedoch auch beim Fernsehen der Fall, genauso wie beim Autofahren. Der ganz allgemeine Bewegungsmangel, der entsteht, wenn man zuviel Zeit vor dem Compi verbringt, entsteht aber auch bei allen anderen Beschäftigungen, bei denen man lediglich in der Bude hockt: Bei uns typischerweise dadurch, dass die Leute zuviel vor der Glotze rumlümmeln anstatt etwas vernünftiges zu tun.

Alles in allem kann man Day of Defeat (und sicher auch Counterstrike) jedem empfehlen, der einfach einmal selbst sehen möchte, was es mit den berüchtigten „echten Killerspielen“, den Egoshootern auf sich hat, dafür aber möglichst nicht viel Geld ausgeben möchte. Und wenn er dann Spaß an dieser Art von Computerspielen findet, kann er lange Freude daran haben, wie man ja schon daran sieht, dass es immer noch eine Menge Leute gibt, welche die nach IT-Maßstäben bereits längst veralteten Spiele der Halflife-Familie spielen.

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Das ist die Zwergin Rautgundis Drahtbart, Ommos andere kleine Schwester (Klick ins Bild für höhere Auflösung)

Außer Richmodis hat Ommo ja noch eine zweite kleine Schwester namens Rautgundis. Sie ist noch etwas jünger als Richmodis und ein rechter Wildfang. Gerade habe ich sie modelliert und will sie Euch nicht vorenthalten. Rautgundis, die neue Zwergin kommt hier, so wie die anderen Mädels auch, ganz ohne etwas an daher, denn sie ist ja gerade erst entstanden und besitzt noch keine Kleider.

Wie man in „Der Dolch des Schamanen“  erfährt, ist ja Richmodis eine recht vernünftige Zwergin, die über ihren Bruder, den unmöglichen Zwerg Ommo, öfter einmal nicht amüsiert ist, da sich dieser zusammen mit Dor’krom (von dem man in seinem Alter doch wirklich mehr Vernunft erwarten dürfte) nur allzu gerne in haarsträubende Abenteuer verwickeln lässt und dann auch noch den braven Lampo mit hineinzieht, an dem Richmodis ja einen besonderen Narren gefressen hat. Ähnliche Sorgen hat sie aber auch mit Rautgundis, die in dieser Beziehung  ihrem Bruders recht ähnlich ist: Wenn das Herzchen Rautgundis in einer Stadt mal eben um die Häuser geht, macht sich Richmodis immer Sorgen, dass sie ihre erheblichen Körperkräfte einsetzt, um eine Kneipe auseinanderzunehmen oder gar Wachen zu verprügeln. Im „Dolch“, so kann ich verraten,  tritt die Zwergin Rautgundis kurz einmal zusammen mit Richmodis in einer entscheidenden Situation auf. Vielleicht gibt es ja demnächst einmal auch mehr von ihr zu erzählen.

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So lustig geht's bei den Goblins in World of Warcraft Cataclysm im Startgebiet zu...


Nachdem ich mich unlängst auf der Allianzseite umgesehen habe um zu erforschen, was sich mit dem Erscheinen der dritten Erweiterung zu World-of-Warcraft, Cataclysm , so geändert hat, habe ich mittlerweile auch ein wenig auf der Hordenseite gespielt.

Neue spielbare Rasse auf der Hordenseite sind die Goblins. Gleichzeitig sind die Hobgoblins aufgetaucht, die es aber nur als NPCs gibt. Auch an den Gebieten der Horde ist der Cataclysm nicht spurlos vorübergegangen. Neu hinzugekommen sind natürlich die Startgebiete der Goblins, aber es gab auch Veränderungen an den alten Gebieten. Ebenfalls verändert wurden auch einige umkämpfte Territorien, die ich aber genauso wenig alle schon besucht habe, wie alle Horden- und Allianzterritorien. Daher erhebt dieser Artikel auch keinen Anspruch auf Vollständigkeit, sondern spiegelt lediglich meine ersten persönlichen Eindrücke wieder. Insofern sind natürlich auch meine Bewertungen und Urteile großenteils subjektiv.

Ulkiges Goblin-Startgebiet

Goblin starten auf der Insel Kezan, die eine Art Mischung aus Steampunk-Stadt und einer amerikanischen Industriestadt der 50er Jahre ist. Auch hier geht der Aufstieg durch die ersten Stufen wieder mit Phasing, so wie wir es beim Todesritter das erste Mal erlebten. Ich bin ja kein Freund davon, da es genau den Reiz zerstört, den ich sonst beim Aufbau von neuen Twinks empfand: Das Austüfteln von Möglichkeiten, Quests effektiv zu kombinieren um schnell und einfach zu leveln.

Das ist nun natürlich subjektiv. Der objektive Vorteil dieses „geführten“ Levelaufstiegs ist natürlich der, das auch schlichtere Gemüter nicht mit allzu viel Zwang zum Treffen eigener Entscheidungen überfordert werden. Heutzutage sind die meisten Leute ja gewöhnt, zu tun, was man ihnen aufgibt und brauchen auch im Urlaub Animateure, die ihnen sagen, mit was sie ihren Tag ausfüllen sollen, wenn sie nicht bei der Arbeit sind, wo es Chefs gibt, die das tun. Nun, mit den Dummen treibt man die Welt um, sagt man bei uns im Schwabenland. Weil es mehr von ihnen gibt als schlaue Leute, muss man sich nach ihnen richten, wenn man Geld verdienen will.

Sogar ein eigenes Auto bekommen die kleinen Goblins in World of Warcraft Cataclysm

Objektiv ein Problem des in World of Warcraft Cataclysm eingesetzten Phasings beim Start ist jedoch, dass eine einzige verbuggte Quest reicht, den Aufbau eines Charakters aus dem betroffenen Volk unmöglich zu machen und auch ein einzelner Spieler stecken bleibt, wenn er mit einer einzigen Quest nicht zurecht kommt.

Der erste Questhub auf den verlorenen Inseln, dem zweiten Gebiet der Goblin-Anfangssequenz in World of Warcraft Cataclysm

Nachdem die Goblins wegen eines Vulkanausbruchs von Kezan flüchten müssen, werden sie auf See von der Allianz beschossen und stranden auf den Verlorenen Inseln. Hier geht es dann mit eher „konventionellen“ Quests weiter, in der Art wie man sie auch aus den Startgebieten der anderen Rassen kennt. Außerdem erfährt man, wie die Goblins des Bilgewasser-Kartells zur Horde kamen. Man trifft nämlich Thrall, der in World of Warcraft Cataclysm nicht mehr als Kriegshäuptling in Orgrimmar residiert, sondern anderen Dingen nachgeht.

Auf den verlorenen Inseln bei den Goblins in World of Warcraft Cataclysm

Auch auf den Verlorenen Inseln ist für die Goblins des Bilgewasser-Kartells aufgrund eines Vulkanausbruchs irgendwann keines Bleibens mehr und sie erhalten Asyl in Orgrimmar. Dort landet man schließlich, wenn man seine Goblin durch die Anfangs-Quests in World of Warcraft Cataclysm gespielt hat. Ab hier geht es dann mit den ganzen anderen Möglichkeiten weiter, die kleinen Hordlern zur Verfügung stehen.

Bisher wurden solche Aktionen wie dieser Luftkampf erst in Nordend geboten. Die Goblins kommen bei World of Warcraft Cataclysm schon am Anfang in den Genuss einer solchen Attraktion

 

Orgrimmar bei World of Warcraft Cataclysm in neuem Glanz

Wie Sturmwind auch hat Orgrimmar bei World of Warcraft Cataclysm sehr gewonnen. Es sind ganz neue Elemente hinzugekommen wie etwa die Goblin Slums, eine weitere Bank und ein zusätzliches Auktionshaus. Der Zeppelinturm ist bei World of Warcraft Cataclysm jetzt in der Stadt, die jetzt auf dem umgebenden Gebirge eine Art „Obergeschoss“ bekommen hat, das per Aufzug zu erreichen ist.

In Orgrimmar wird immer noch fleißig gebaut

Weil es größer geworden ist, ist Orgrimmar seit World of Warcraft Cataclysm zunächst einmal etwas unübersichtlich. Das macht aber nichts, denn man wird sich sicher schnell daran gewöhnen. In jedem Fall sind die neuen Dinge jedoch nett gemacht, so dass sich ein Besuch im neuen Orgrimmar allemal lohnt.

Das neue Azshara in World of Warcraft Cataclysm

Ebenfalls neu ist, das man von Orgrimmar jetzt direkt nach Azshara kommt. Neben dem Brachland ist dies nun ein Gebiet, in dem low levels der Horde weitermachen können, wenn sie ihren Kinderschuhen und Durotar bzw. Mulgore, dem Kristallsangwald oder Tirisfal entwachsen sind.

Im ehemaligen umkämpften Territorium Azshara hat sich einiges verändert. War es früher vor allem von den unglückseligen Geistern irgendwelcher Hochgeborener geprägt, ist es bei World of Warcraft Cataclysm wider ein belebtes Land, in dem jetzt vor allem Goblins schalten und walten.

Mit World of Warcraft Cataclysm ist die Raketenbahn in Azshara gekommen

Ein netter Gag und außerdem recht nützlich ist die Raketenbahn, mit der jetzt ein Teil des Landes erschlossen wird. Das ist vor allem recht hilfreich, wenn man noch kleiner als Level 20 ist und daher „den Führerschein noch nicht machen darf“ und so kein Mount zur Verfügung hat. Die Raketenbahn erfüllt ähnliche Zwecke wie die Tiefenbahn zwischen Sturmwind und Eisenschmiede und kann wie diese kostenlos benutzt werden. Allerdings hat sie dieser voraus, dass sie mehr als nur zwei Stationen besitzt. Außerdem muss man hier auch nicht auf die nächste Abfahrt warten, sondern kann ähnlich wie bei den Flugpunkten zu jeder Zeit mit einem individuellen Verkehrsmittel losreisen. Im Unterschied zum Flugdienst kann man jedoch alles Stationen ohne Vorbedingung anfahren und muss sie sie nicht zu erst einmal anderweitig erreicht und „geholt“ haben. Wie überall sind in Azshara mit World of Warcraft Cataclysm aber auch neue Flugpunkte hinzugekommen. Natürlich nur für die Horde, denn Azshara ist ja jetzt auch ein Hordenterritorium.

Leveln in World of Warcraft Cataclysm

Außer mit den beiden neuen Rassen habe ich mich auch mit meinen vorhanden Chars befasst und unter anderem meinen Ork-Hexenmeister von Stufe 50 auf 60 gespielt. Dabei gab es allerhand Interessantes zu sehen. Waren spätestens ab Wrath of the Lich King bereits deutliche Erleichterungen beim Leveln zu spüren, ist die ehemalige Ochsentour durch die alte Welt zu einem Spaziergang geworden. Ich habe mich mit Sinepinim, meinem orkischen Hexer vor allem in Winterquell und Silithus, aber auch ein wenig in den Sümpfen des Elends, im Teufelswald und in den Verwüsteten Landen umgetan.

Durch Winterquell, das ja einmal ein hartes Gebiet war, marschiert ein 50+ bei World of Warcraft Cataclysm fast wie ein Zwerglein durchs heimatliche Eisklammtal. Casual Gamers hin, Kacknoobs her: Ehrlich gesagt kommt mir das eigentlich ganz gut zupass, da ich nicht mehr unbedingt meine ganze Freizeit für WoW aufwenden möchte. Andererseits ist es aber auch ein wenig schade, dass es so leicht geworden ist.

Winterquell sieht auch in World of Warcraft Cataclysm weitgehend so aus wie früher

In Winterquell hat sich vom Ambiente her nicht viel verändert, dafür aber bei den Quests. Hier wurde einiges überarbeitet. Es gibt nun ein Questkonvulut, bei dem man Wildtiere töten muss, das stark an die Nesingwary-Jagdquests vom Schlingendorntal und aus Nagrand erinnert. Ich habe jedoch auch noch zumindest die eine oder andere von den alten Quest gefunden, so ist etwa die Reihe mit dem mechanischen Yeti auch in World of Warcraft Cataclysm noch vorhanden.

Was mich ein wenig stört ist das Verhalten des Bilgewasser-Kartells, der Fraktion zu der die spielbaren Goblins gehören. Offenbar eifern diese sauberen Leute der Venture Company nach und sind jetzt ebenfalls dafür zuständig, auf Azeroth die Umwelt zu versauen. Beispielsweise sind sie fleißig dabei den Teufelswald abzuholzen. Waren die Sauereien der Venture Company noch verständlich, da es sich um eine negativ gesehen Fraktion, gewissermaßen also um „ein schlechtes Beispiel“, handelte, ist eigentlich nicht zu verstehen, warum sich jetzt auch Sympathieträger so verhalten.

Mich stört es ganz einfach, dass man als Hordler jetzt Punkte dafür bekommt, wenn man mithilft den Boden mit Öl zu versauen. Natürlich ist World of Warcraft Cataclysm nur ein Spiel, aber eine gewisse Sensibilität sollte auch hier herrschen. Zumindest Ausgewogenheit, wie das bei der D.E.H.T.A. In Nordend der Fall ist, die ja ganz offensichtlich die Tierrechtsorganisation PETA persifliert: Dadurch, dass man sowohl für als auch gegen die „Druiden für ethische und menschliche Behandlung von Tieren“ arbeiten kann, kann der Spieler sich, wie im richtigen Leben auch, entscheiden, ob er sich als Tiernutzer oder militanter Tierrechtler betragen möchte.

Die Sümpfe des Elends und die Verwüsteten Lande in World of Warcraft Cataclysm

Während manche Gebiete bei World of Warcraft Cataclysm schwächere Mobs enthalten wie etwa das Arathi-Hochland oder die Pestländer, gibt es auch Gegenden, in denen die Mobs stärker geworden sind. Die verwüsteten Lande sind jetzt für die Chars im höheren 50er-Bereich ausgelegt, so dass man hier die letzten Stufen vor der Scherbenwelt ganz in der Nähe des Dunklen Portals erklimmen kann.

Bei einer der neuen Questreihen in World of Warcraft Cataclysm wird man sogar durch die Östlichen Pestländer kutschiert

Das ehemals absolut tödliche Gebiet „Die Faulende Narbe“ wurde umgestaltet und ist jetzt ein ganz normales Questgebiet für Endfünfziger. Wer sich noch keinen Worgen gemacht hat, kann hier einmal die mit World of Warcraft Cataclysm entstandene Worgen-Architektur sehen, denn der Ort Surwich ist offensichtlich eine Worgen-Siedlung. Außerdem kam zu den eigentlichen Verwüsteten Landen ein Streifen Land mit Küste hinzu.

Auch die Sümpfe des Elends wurden in World of Warcraft Cataclysm mit stärkeren Mobs versehen und enthalten neben der Ork-Siedlung Steinard jetzt auch zwei Stationen der Allianz mit Flugpunkten und eine neutrale Goblinstadt, ebenfalls mit Flugpunkt. Vom Levelbereich her liegen die Sümpfe jetzt unter den Verwüsteten Landen, so dass sie jetzt beiden Seiten als vorletztes Questgebiet vor der Reise in die Scherbenwelt dienen können.

In World of Warcraft Cataclysm geht es mit der Rakete nach Luntenbrand im Ödland

Auch die Erreichbarkeit der Sümpfe des Elends ist mit dem Erscheinen von World of Warcraft Cataclysm verbessert worden. Neuerdings führt eine Art Höhenstraße von der Brennenden Steppe dorthin und zwar nach Kraulsumpf, der Goblinstadt. Man kann sich beim Leveln also systematisch vom Ödland ab etwa Level 40 über die Sengende Schlucht und die Brennende Steppe bis in die Sümpfe des Elends arbeiten und von dort in die Verwüsteten Lande, wo man dann ab Level 58 das Dunkle Portal durchschreiten und in die Scherbenwelt gelangen kann.

Das Ödland wiederum erreicht man als Allie ja sehr leicht über Loch Modan. Wenn man als Hordler nicht mühsam von Hammerfall über das Sumpfland und Loch Modan zu Lande anreisen will, nimmt man an einer der „Befehl des Kriegshäuptlings“-Anschlagtafeln die Quest „Befehl des Kriegshäuptlings: Ödland!“ an, die einen zur Kapelle des Hoffnunsgvollen Lichts führt. Dort steht der Talentensucher Gek Düsenschub, der einen nach Luntenbrand, der neuen Goblinstadt im Ödland bringt. Allies können an den Heldenaufruf-Anschlagtafeln in den Hauptstädten eine Quest namens „Heldenruf: Ödland“ annehmen, die sie zu Gek Düsenschub bringt.

Mit World of Warcraft Cataclysm kam das Goblinstädtchen Luntenbrand im Ödland

Beide Fraktionen können Gek Düsenschub aber auch direkt ansprechen. Mit den Vorquests nimmt man lediglich ein paar zusätzliche EP mit und findet ihn leichter, weil er dann als Questabgabe-NPC gekennzeichnet ist. Er steht gleich links wenn man durch das Tor in der neuen Mauer um die Kapelle des Hoffnungsvollen Lichts kommt, die es seit World of Warcraft Cataclysm gibt.

Sowohl Hordler als auch Allies bringt Gek Düsenschub per Flugzeug nach Luntenbrand am Meer. Von dort wird man mit einer Quest per Teleporter auf die Klippen geschickt, von wo man dann das eigentliche Luntenbrand über eine Straße erreicht. Von dort kann man dann seine Questerei im Ödland beginnen, um sich dann über die Sengende Schlucht und die Brennende Steppe weiter in Richtung Verwüstete Lande vorzuarbeiten.

Das Rotkammgebirge aus einer ganz neuen Perspektive: Blick von der "Höhenstraße" über die man seit World of Warcraft Cataclysm von der Brennenden Steppe in die Sümpfe des Elends gelangen kann

Insgesamt ist durch die Änderungen an den Levelbereichen einiger Gebiete jetzt für beide Seiten ein zusammenhängender Weg in die Scherbenwelt möglich. Das Arathi-Hochland ist jetzt bereits im Levelbereich zwischen 20 und 30 zu bereisen. Sowohl für die Allianz als auch für die Horde ist es gut erreichbar und hat jetzt durch einen Tunnel (in der Nähe des Nordhofs) eine direkte Verbindung zum Hinterland, welches jetzt das Überleben ab etwa Level 30 erlaubt. Dort können beide Seiten Questen, wobei der Haupt-Questhub für die Hordler weiterhin das Dorf der Bruchhauer ist und für die Allies natürlich der Nistgipfel. Hordler bekommen in der neuen Forschungsstation in der Nähe von Bogens Kante dann eine Quest und einen Sonderflug vom zugehörigen Flugpunkt nach Andorhal in den westlichen Pestländern.

Ob’s ein Pendant dazu für die Allies gibt, habe ich noch nicht herausgefunden. Auf jeden Fall kann man die westlichen Pestländer auch durch eine Schlucht erreichen, die in der Nähe von Kniegräbers Lager beginnt. So ist jetzt für beide Fraktionen ein vorgegebener Weg in der Scherbenwelt möglich. Natürlich sind aber auch individuelle Lösungen möglich, es gibt ja weiterhin Alternativen: Schlingendorntal, Düstermarschen, Tanaris, Winterquell… Selbstverständlich wurde das Angebot an Content zum Leveln bis Stufe 60 durch World of Warcraft Cataclysm nicht beschnitten, sondern ausgebaut, vor allem auch durch die neuen Questhubs. Man levelt nicht nur durch die Erleichterungen schneller, sondern auch durch den stark verbesserten Greifenflugdienst, der öde Märsche und Ritte erspart.

Technische Veränderungen bei World of Warcraft Cataclysm

Neben den inhaltlichen gab es mit den Patches, die uns World of Warcraft Cataclysm brachte auch einige technische Veränderungen. Und natürlich auch wieder Veränderungen an der LUA-Schnittstelle, so dass es den üblichen Ärger mit den AddOns gibt. Besonders ärgerlich für mich persönlich ist neben dem nicht mehr funktionierenden Nude-Patch, der aber nichts mit der LUA -Schnittstelle zu tun hat, dass meine FuBar, speziell das PlugIn QuestFu jetzt Probleme macht.

Eigentlich sind jetzt weder QuestFu noch Questhelper mehr notwendig, denn Blizzard hat auch bei dem Patches zu World of Warcraft Cataclysm wieder einmal Ideen von AddOn-Programmierern ins Interface übernommen: Es gibt jetzt eine Unterstützungsfunktion beim Questen, die ähnlich wie Questhelper Questziele und den NPC zum Abgeben in der Karte anzeigt und mir für diesen Zweck vollkommen ausreicht.

Auch eine Questverfolgung wie bei QuestFu gibt es mittlerweile von Hause aus. Seit World of Warcraft Cataclysm habe ich auch die zusätzlich eingebaute Möglichkeit entdeckt, das manche Quests jetzt an der Zielliste im Interface sozusagen „fliegend“ abgegeben werden können. Ob das jetzt erst mit World of Warcraft Cataclysm gekommen ist oder schon in den Monaten vorher, weiß ich nicht, da ich ja die letzte Zeit vor dem Start von World of Warcraft Cataclysm nicht gespielt und so alles Neue auf einmal entdeckt habe. Das gleiche gilt natürlich auch für die Zielliste, wenn die nicht sogar schon älter ist.

Nun kann man natürlich auf QuestFu verzichten, was mich jedoch ein wenig traurig macht: Mir gefielen an diesem AddOn nämlich vor allem die akustischen Meldungen beim Abschließen von Teilaufgaben und schließlich der kompletten Quest. Ich hatte mir hier die Ork-Sprüche „Mehr Arbeit?!“ und „Arbeit abgeschlossen!“ aus Warcraft III eingestellt und das fehlt mir jetzt. Das Blöde ist nämlich, dass QuestFu, wenn es aktiviert ist, die WoW-eigene Liste der Questziele unterdrückt und deswegen das „fliegende“ Abgeben von Quests nicht mehr funktioniert.

Nebenbei gesagt: Mit der unsäglichen Angewohnheit, bei praktisch jedem größeren Patch auch an der LUA-Schnittstelle herumzufrickeln, hat es Blizzard offenbar mittlerweile geschafft einige AddOn-Programmierer nachhaltig zu vergrätzen, denn die Updates kommen meinem Eindruck nach immer schleppender. Und zwar nicht erst seit World of Warcraft Cataclysm. Man muss sich fragen, warum Blizzard überhaupt eine Programmierschnittstelle einbaut, wenn man nicht bereit ist, diese so zu pflegen, dass die Abwärtskompatibilität erhalten und damit alte Scripts lauffähig bleiben.

Mit den vielen neuen Flupunkten wiedem hier in Strahnbrad wird das Leveln in World of Warcraft Cataclysm zusätzlich erleichtert

Damit tut sich Blizzard sicherlich keinen Gefallen. Speziell beim Endgame Content sind ja AddOns für ernsthafte Spieler praktisch unverzichtbar. Wenn dann zum Beispiel niemand mehr als Heiler in große Instanzen gehen will, weil Blizzard bei einem Patch ein spezielles Heiler-AddOn entwertet hat, verlieren natürlich auch die anderen Gruppen bzw. Raid-Mitglieder die Lust. Die Spielerzahlen werden auch nach World of Warcraft Cataclysm und weiteren Erweiterungen nicht ewig steigen. Irgendwann wird Blizzard die Effekte solcher Politik zu spüren bekommen und zwar ebenso in anderen Bereichen, wo der Laden heute auch noch auf dem hohen Ross sitzt.

Was mich ebenfalls ein wenig stört ist diese dümmliche Änderung bei den Talenten, die mit World of Warcraft Cataclysm kam. Dass die ständig erforderliche Arbeit an der Balance der Spielmechanik es erforderlich macht, auch einmal Talente zu ändern, neue zu erstellen oder alte abzuschaffen und dass dann der Talentbaum jedes Spielers zurückgesetzt werden muss, ist ja noch zu verstehen. Wieso aber diese grundlegende Änderung mit der drastischen Verringerung der Zahl der Talentpunkte seit World of Warcraft Cataclysm? Blicken die Programmierer bei Blizzard jetzt bei ihrem eigenen Spiel nicht mehr durch? Oder ist das auch wieder ein Zugeständnis an die intellektuell Herausgeforderten, die nicht in der Lage sind, eine Skillung nachzubauen, geschweige denn, selbst eine zu entwickeln?

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Das Reiten in World of Warcraft war ja vor einiger Zeit hier schon einmal Thema und zwar im Zusammenhang damit, dass die Mindeststufe für das einfache Landreittier auf 20 herunter gesetzt wurde. Heute habe ich dieses Thema einmal wieder aufgegriffen und zwar auf Suite101, wo ich ja bekanntlich auch veröffentliche.

Der Artikel heißt „Hoch zu Ross durch Azeroth“ und gibt nach einer kleinen historischen Betrachtung über das Reiten in den Days of Old von World of Warcraft einen kleinen Überblick über die Mounts, die zugehörigen Reitfähigkeiten und wie man sie bekommt.

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Auf Azeroth und in der Scherbenwelt wird das Winterhauchfest gefeiert, wir in der realen feiern Weihnachten. Natürlich gehen meine Weihnachtsgrüße aber auch an diejenigen meiner Leser die mit World of Warcraft nichts am Hut haben, sondern sich lieber von Büchern, anderen computerisierten oder auch nicht  computerisierten Spielen nach Abeir-Thoril, Dere, Krynn, in die Mondwelten, die Zerrissenen Reiche, die Erdwelt, nach Maras-Dantien oder in ein sonstiges Fantasy-Land oder eine sonstige Fantasy-Welt entführen lassen. Und selbstverständlich auch allen anderen!

Auf Azeroth ist wieder Winterhauchfest und Zwerg Drahtbart wünscht allen auf der Erde Frohe Weihnachten

Obwohl ich nun auch schon bald 51 Jahre alt werde, liebe ich Weihnachten noch immer. Nicht nur, weil es für mich eine Bedeutung im Hinblick auf meinen Glauben hat, sondern auch als jahreszeitliches Fest. Die Zeit der Sonnenwende ist eine dunkle Zeit, ein Zeit, in der ich es mir gerne zuhause gemütlich mache. Außer Büchern kommen mir da natürlich auch Computerspiele gerade recht. Das es dabei immer World of Warcraft sein wird, ist noch lange nicht ausgemacht. Ich möchte mal wieder Warcraft III spielen, eventuell auch übers Netz mit einem Jagdfreund, der zwar ein alter Zocker ist, sich aber erst vor nicht allzu langer Zeit einen Netzzugang zugelegt hat. Bisher konnte ich ihn leider noch nicht für World of Warcraft begeistern, aber was nicht ist, kann ja noch werden.
Fokkos Ultimativer Noob-Guide zu World of Warcraft: Hier klicken, mehr erfahren!
Bestimmt werden wir in World of Warcraft wieder eine Menge Noobs, also Anfänger begrüßen können. Auch ich habe seinerzeit mit WoW in der Zeit zwischen den Jahren angefangen. Mittlerweile kenne ich mich ja einigermaßen aus in WoW und habe meine Erfahrungen in den Leveln bis 30 in meinem berühmten Noob-Guide niedergelegt, damit jeder, der in World of Warcraft einsteigt, nicht erst frustig aus Fehlern lernen muss, sondern gleich mit viel Spielspaß vorankommt.

Wer also neu nach Azeroth gekommen ist, sollte ruhig einmal auf das Banner klicken und sich meinen erstklassigen Guide einmal anzusehen. Und wer World of Warcraft verschenkt, der sollte den Noob-Guide am besten gleich dazu spendieren!Ansonsten wünsche ich allen noch einmal ein Frohes und besinnliche Weihnachtsfest, glückliche Stunden im Kreise seiner Lieben, am Compi oder wo auch immer er diese schönen Tage verbringt.

Euer

Fokko

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