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Posts Tagged ‘Orks’


Wenn es hier auf meinem Blog um Spiele geht, sind das ja meist Fantasy-Computerspiele. Man darf aber doch auch ruhig auch einmal über seinen Tellerrand hinausgucken, zumal es im Fantasy-Bereich ja neben den Computer-, Tabletop- und Pen&Paper-Spielen auch das eine oder andere Brettspiel gibt. Z.B. „Der Hobbit – Eine unerwartete Reise“ aus dem Kosmos-Verlag, das Spiel zum Film, der ja jetzt in die Kinos gekommen ist. 

Wer den Film und/oder das Buch kennt, weiß, dass es da zunächst einmal auf eine lange und gefährliche Reise geht, auf die der Zauberer Gandalf den Hobbit Bilbo zusammen mit den Zwergen schickt. Um diese Reise geht es auch im Spiel. Man muss die Geschichte jedoch nicht unbedingt kennen, um Spaß an dem Spiel zu haben. Es geht vor allem darum, Bilbo auf seiner Reise durch geschickte Spielzüge zu unterstützen, ihm auf seinem Weg weiter zu helfen und ihn vor Gefahren zu beschützen.

Das Besondere an dem Spiel ist, dass die bis zu vier Mitspieler nicht gegeneinander spielen. Sie wirken vielmehr zusammen, um gemeinsam den Hobbit ans Ziel zu bringen. Dazu spielt jeder Spieler zwei Zwergenfiguren, die er mit Hilfe eines Würfels und verschiedener Karten marschieren lässt. Nach jedem Spielzug sind zwei Karten zu ziehen, die verschiedene Aktionen des Spielers ermöglichen, Wendungen im Spielverlauf herbeiführen und vor allem auch immer wieder den Hobbit auf seinem Weg voranbringen. Ähnliche Karten sind auch zu ziehen, wenn man auf bestimmte Felder gelangt. Ab und zu lässt eine Karte auch den ominösen Orkstein ein Feld auf seinem Weg weiter ziehen. Gelangt er auf bestimmte Felder, wird die vorderste Spielfigur gefangen genommen und muss dann mit der Thorin-Karte oder einer ausreichenden Punktzahl aus Kampfkarten von einer der Zwergenfiguren befreit werden. Erreicht der Orkstein das Ende seines aus zwölf Feldern bestehenden Weges, bevor der Hobbit und von jedem Spieler eine Zwergenfigur ihr Ziel erreicht haben, ist Bilbo – und mit ihm die Spieler – gescheitert. Damit das nicht gar so leicht passiert, ist auch Gandalf auf dem Spielfeld unterwegs und hilft in gewissen Situationen.

Auf den ersten Blick erscheinen die Regeln des Spieles ein wenig verzwickt, aber wenn man erst einmal angefangen hat zu spielen, findet man sich recht schnell zurecht. Richtig gut wird es, wenn man nach und nach herausfindet, wie man mit den anderen Spielern zusammenarbeiten, sich über den Einsatz der unterschiedlichen Karten absprechen und so mit einer gemeinsamen Taktik das Ziel erreichen kann. Da während des ganzen Spieles der Orkstein jederzeit von einer der aufgedeckten Karten ein Feld weiter bewegt werden kann und irgendwann sein Ziel erreicht, bleibt das Spiel bis zum Schluss spannend, zumal auch die Spieler, die bereits eine ihrer Figuren im Ziel haben, mit der zweiten weiterhin dem Hobbit und den anderen Spielern helfen können.

Insgesamt ist der Hobbit ein gut durchdachtes Spiel, das nicht zuletzt auch sehr hübsch gestaltet ist und nicht zuletzt durch die Notwendigkeit zur Zusammenarbeit  für viel gemeinsamen Spaß sorgt. Wer noch ein Weihnachtsgeschenk sucht oder für sich selbst nach einem Spiel für die bevorstehenden Feiertage, Winterabende und -wochenenden, sollte sich „Der Hobbit – Eine unerwartete Reise“ von Kosmos unbedingt ansehen.

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In Arcen in den Niederlanden, in der Nähe von Venlo (also einen Katzensprung vom Ruhrgebiet) findet am 15. u. 16. September die Elf Fantasy Fair statt. Das Hauptthema lautet „Mummies und Pharaohs“ aber natürlich gibt es auch genug zu anderen Themen auf Augen, Ohren und sonstige Sinnesorgane. Die EFF ist ein Festival mit einer Vielzahl von keltischen, Mittelalter- und Goth-Bands mit einem umfangreichen Rahmenprogramm aus Events, Workshops und dergleichen.

Einen ganz besonderen Touch bekommt das EFF dadurch, dass der größere Teil der Besucher verkleidet kommt (Bildquelle: EFF)

Selbstverständlich ist auch für das leibliche Wohl bestens gesorgt. Das Tolle an der EFF ist, das zwei Drittel der Besucher liebevoll als Zauberer, Orks, Elfen und so weiter verkleidet und gestylt kommen, was eine ganz besondere Atmosphäre erzeugt.  Übrigens werden noch einige LARPer gesucht, die bei Sketchen mitwirken. Mehr dazu und zum Festival allgemein auf der für sich selbst schon sehenswerten  offiziellen Website der Elf Fantasy Fair. Leider ist es für mich aus dem Schwabenland zu weit in die Niederlande, sonst würde ich auf jeden Fall auch hingehen.

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Auch dieses Jahr veranstaltet die Tolkien-Gesellschaft Niederrhein wieder ihren Tolkien-Tag: Am 18. und 19. Juni ist, wie bereits im letzten Jahr, das Schloss Steprath im Gelderner Stadtteil Walbeck Schauplatz vielfältiger Aktivitäten rund um Mittelerde, die Welt von J.R.R. Tolkien und ihre Geschöpfe.

Wie schon letztes Jahr findet der Tolkien Tag Niederrhein wieder auf dem Gelände und in den Räumlichkeiten von Schloss Steprath in Geldern-Walbeck statt

Am Samstag von 11.00 h bis 20.00 und am Sonntag von 11.000 h bis 18.00 h gibt es wieder Vorträge, Lesungen, Bogenschießen, Ausstellungen und vieles mehr rund um Zwerge, Elfen, Menschen und was sonst noch alles zu den Völkern von Mittelerde gehört.  Auch für das leibliche Wohl ist gesorgt: Wie immer gibt es internationale Spezialitäten aus Mittelerde, die durchaus auch Schleckermäulern aus unserer Welt munden. Der Eintrittspreis ist mit € 3.- für einen und € 5.- für beide Tage sehr moderat, was lobend erwähnt werden soll, da man doch vor allem von Mittelaltermärkten weitaus happigere Obuli gewöhnt ist. Vor allem auch Familien werden sich darüber freuen, denn der Eintritt ist für Kinder unter 12 Jahren sogar ganz umsonst.

Da kann man den Veranstaltern nur noch gutes Gelingen und den Besuchern viel Spaß wünschen. Mehr Informationen, die genaue Adresse und einen Anfahrtsplan gibt es auf der Website des Tolkien Tags Niederrhein.

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Vor einiger Zeit habe ich ja der Website über Endom, der Hintergrundwelt der Geschichten um Ommo Drahtbart & Co, ein ansprechendes Design spendiert. Mittlerweile sind aber auch meine Aufzeichnungen über die Welt schon wieder gewachsen, so dass ich die Website einmal wieder aktualisiert habe.

Außer dass ich die Infotexte zu den einzelnen Themenbereichen aktualisiert und neue Versionen der Weltkarte und der Karte von West-Norsileum hochgeladen habe, gibt es jetzt auch eine Neuerung: Einen tabellarischen Überlick über die Geschichte von Norsileum. Damit besteht jetzt ein grober historischer Rahmen, in den dann einzelne geschichtliche Fakten eingeordnet werden können, die für irgendwelche Stories von Bedeutung sind.

Man bekommt bereits jetzt einen Überblick über die Himntergründe der politische Situation des Kontintents zur Zeit von Ommo Drahtbart: Was es mit dem Altsegetischen Großreich auf sich hat, wo die Finsterwald-orks herkommen, wie die Zwerge in den Finsterwald kamen, wie sich die westnorsileischen Staaten entwickelt haben und, Iserndam zur imperialistischen Hegemonialmacht geworden ist und warum es seinen Machtbereich nicht auf Auerland und den Wald von Türstock ausweiten konnte. Werft also einfach mal einen Blick auf die aktuelle Version der  Endom-Website.

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Hier im Blog sind ja nur kleine Versionen der Illustrationen zu meinen Stories zu finden. Natürlich gibt es aber auch größere Versionen davon. Die stelle ich in Zukunft auf facebook unter dem Titel Geschichten aus dem Finsterwald und von anderswo“ als Album ein, denn es wäre ja schade, wenn sie nicht zugänglich wären. Bisher sind dort die Bilder zu „Das Gesetz der Orks“ zu sehen, der Erzählung, die ich gestern hier veröffentlicht habe.

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Offenbar bin ich nicht der einzige, der so verrückt ist, sich eine Fantasy-Welt zu bauen. Neulich habe ich die Wesite eines Kollegen entdeckt , die man sich unbedingt angesehen haben sollte.  Unter dem Namen Rise of War & Fall of Freedom baut Alkone eine wunderbare, neue Fantasy-Welt.  Auch die Website ist sehr schön gemacht. Also unbedingt angucken!

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Michael Peinkofer: Der Schwur der Orks

Neues von den beiden trotteligen orkischen Streithammeln Balbok und Rammar: Der Schwur der Orks

Wem Michael Peinkofers köstlicher Fantasy-Roman „Die Rückkehr der Orks“ gefallen hat, der kann bereits seit einiger Zeit mehr von den beiden Grünhäuten lesen, die so frappant an Dick und Doof erinnern. Mittlerweile ist sogar eine dritte Geschichte über die beiden erschienen, die demnächst ebenfalls  hier besprochen werden soll.

Doch zunächst zum Schwur der Orks: Balbok und Rammar haben ja bei der Sache, um die es im ersten Band „Die Rückkehr der Orks“ ging, mehr als nur gut abgeschnitten. Sie sitzen nun faul und zufrieden als Häuptlinge  in ihrem Heimatdorf, fressen orkischen Magenverstimmer, saufen Blutbier und schikanieren ihre Mit-Orks. Da taucht ein Bote vom ehemaligen Kopfgeldjäger und jetzigem König Corwyn auf, der die beiden um  Hilf bei einem neuen Kreuzzug bittet. Selbstveständlich geht es um nichts geringeres als die Rettung der Welt.

Balbok und Rammar ist das faule Leben bereits langweilig geworden und eigentlich sehnen sie sich danach, wieder nach bester Ork-Tradition böse zu sein, zu metzeln und zu morden.  Nach kurzem inneren Kampf entsprechen sie also dem Ansinnen. Außerdem sind sie durch den Boten im heimatlichen Dorf unmöglich gemacht worden, da durch ihn ruchbar wurde, dass die beiden sich anständig verhalten und an der Sache des Guten mitgewirkt haben.

Sie verlassen die heimatliche Modermark also und machen sich auf den Weg zu König Corwyn. Der schickt sie auf eine höchst wichtige und höchst gefährliche Mission nach Osten. Zu allem Überfluss gibt er ihnen auch noch ein paar üble Galgenvögel als Teamkameraen mit, unter denen sich zum äußersten Entzücken der beiden ausgerechnet ihr Lieblingsfeind, der Zwerg Orthmar von Bruchstein befindet.

Wie bereits angedeutet, wem die erste Geschichte über die beiden orkischen Trottelhaufen gefallen hat, der wird auch am zweiten Band seine helle Freude haben. Michael Peinkofer bdient hier wieder sämtliche Fantasy-Klischees und überzieht sie ins herzerfischend komische. Wer also Fantasy nicht allzu bierernst sieht, der wird auch mit diesem Buch viel Spaß haben und das Wiedersehen mit den beiden wohl dümmsten Orks des Multiversums von der ersten bis zur letzten Seite genießen. Auch ein orkisches Rezept (samt einer Liste der Menschen zuträglichen Alterhnativen zu den Originalzutaten) ist wieder entahlaten und natürlich ein orkisches Vokabular samt einer kleinen Grammatik, denn auch in diesem Band sind Kapitelüberschriften wieder auf Orkisch.

Michael Peinkofer
Der Schwur der Orks
Piper 2007
ISBN-10: 3492750095
ISBN-13: 978-3492750097

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