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Posts Tagged ‘Roman’

Ein junge Kollegin arbeitet an ihrem ersten Roman und berichtet darüber auf einem speziellen Blog. Es geht zwar nicht um Fantasy,aber trotzdem möchte ich Euch dieses Blog empfehlen. Ich habe mit meinen ersten Schreibversuchen auch schon früh begonnen. Leider gab es damals die ganzen Möglichkeiten des Internets noch nicht, mit denen heute neue Autoren auf sich und ihre Arbeit aufmerksam machen können. Ich finde es gut, wenn junge Leute die Möglichkeiten nutzen, die uns das Netz heute bietet und wünsche Alina Falke viel Erfolg. Und guckt mal vorbei auf Ihrem Blog Feuertreffen!

Update 12.12.12 1939: Feuertreffen ist derzeit unter feuertreffen.jimdo.com/ zu finden. Eventuell geht auch der WordPress-Link bald wieder.

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Henrietta S. Panneke veröffentlicht hier ihren mehrbändigen Roman Weltenei vorab. Wie ich jetzt gelernt habe, nennt man diese Form der Publikation „Blook“. Der erste Band ist bereits als gedrucktes Buch und eBook erhältlich. Eine interessante Idee, die mir einen Eintrag in die Blogroll wert ist, zumal Henrietta mich auch verlinkt hat. Vielen Dank übrigens!

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Ich lese ja hin und wieder auch mal etwas anderes als Fantasy. Vor einiger Zeit habe ich die Millenium-Trilogie von Stieg Larrson in die Finger bekommen und war hellauf begeistert. Gerade sehe ich, dass ich mit meiner Begeisterung für diese Story offenbar nicht der einzige Fantasy-Fan bin: Auf Fantasy and more wird der erste Band der Trilogie, „Verblendung“, besprochen und bekommt hier ebenfalls  eine gute Kritik. Wirklich sehr zu empfehlen!

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Lesenswerte Fantasy stammt beileibe nicht nur von Autoren aus dem angelsächsischen Sprachraum, auch wenn diese im Genre sehr stark vertreten sind. Mittlerweile werden auch in Deutschland und seinen Nachbarländern gute Fantasy-Geschichten geschrieben, zum Beispiel von Andrzej Sapkowski aus Polen.

Das Cover der DVD mit dem Kinofilm über Geralt von Riva den Hexer

 Natürlich springen uns bei der kontinentaleuropäischen Fantasy zunächst die deutschen Autoren wie Markus Heitz, Thomas Plischke oder Michael Peinkofer als erstes ins Auge, die ja beim derzeitigen Fantasy-Boom von sich reden machen. Mir persönlich gefallen aber auch die Bücher von Luca Trugenberger und Licia Troisi aus Italien (sollte ich hier wohl auch einmal vorstellen) und neuerdings ganz besonders Andrzej Sapkowski aus Polen.

Der Autor

Der 1948 geborene Andrzej Sapkowski ist eigentlich Wirtschaftswissenschaftler und arbeitete früher als Ökonom und Unternehmensberater. In den 80ern begann er zunächst als Übersetzer und dann auch als Autor bekannt zu werden. Besonders erfolgreich ist er mit seiner Gestalt des Geralt von Riva, einem Hexer, der sich seine Brötchen mit der Beseitigung von Ungeheuern im Kundenauftrag verdient. Neben zwei Bänden mit einzelnen Geschichten über Geralt  gibt es einen fünfbändigen Zyklus über den Hexer sowie einen Kinofilm, der auch als deutsche Synchronisation erhältlich ist und zwei Computerspiele (The Witcher I und II).

Der Held

Geralt von Riva wurde als Kind von Hexern entführt und mit unglaublich grausamen Methoden ausgebildet, die nur wenige überleben. Durch Tränke und dergleichen veränderte sich seine physiologische Struktur, was auch äußerlich, unter anderem an seinen weißen Haaren, erkennbar ist. Der eigentliche Effekt dieser Veränderungen ist jedoch eine unglaubliche Widerstandsfähig gegen Gifte, harte Umweltbedingungen und dergleichen. Selbstverständlich beherrscht Geralt auch jede Menge magischer Techniken für den Kampf gegen Monster und ist darüber hinaus ein exzellenter Schwertkämpfer.

Die Bücher

Angesiedelt sind die Geschichten über Geralt von Riva  in einer Fantasy-Welt der üblichen Art, in der in einem mehr oder weniger mittelalterlichen oder frühneuzeitlichen Ambiente unterschiedliche Rassen wie Menschen, Zwerge, Elfen und mehr in verschiedenen Staaten leben. Darunter natürlich auch jede Menge monströse und bösartige, denn sonst benötigte man ja keine Leute wie Geralt.

Was mir besonders an den Geschichten über Geralt den Hexer gefällt, ist der Schreibstil: Prall, kraftvoll, lebendig… Ich kann es gar nicht richtig beschreiben, vielleicht ist Sapkowskis Stil ja das, was in Besprechungen gerne „atmosphärisch dicht“ genannt wird. Jedenfalls klasse zu lesen. Die Schreibe Sapkowskis erinnert mich an einen weiteren polnischen Schriftsteller, Sergiusz Piansecki, von dem ich „Der Geliebte der großen Bärin“ mit Begeisterung gelesen habe, einen Abenteuerroman über Schmuggler, der in der Zeit nach dem Ersten Weltkrieg im Grenzgebiet zwischen Polen und der Sowjetunion spielt.

In den Geralt-Geschichten steckt alles drin, was ich mir von guter Fantasy erwarte: Kämpfe, Gruseliges, Heroisches – und nicht zuletzt auch ein kräftiger Schuss Humor. Einfach toll zu lesen, einfach unbedingt zu empfehlen!

Außer den Hexer-Geschichten ist von Andrzej Sapkowski auch eine im Mittelalter spielende Romantrilogie auf Deutsch erschienen, in die ich aber noch nicht hineingeguckt habe. Damit ich hier nicht die ganzen Bücher aufzählen muss, verweise ich einfach auf die deutschsprachige Hexer-Website, wo sich eine Liste mit Titeln, ISBN etc. befindet. Bestellt aber möglichst nicht direkt, sondern bei Eurem Buchhändler an der Ecke, denn der muss auch leben.

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Irgendwann kamen die Sternenleute in die Welt, schwangen sich zur adeligen Kaste auf und begannen die Hüttenleute zu beherrschen. Auf einer Jagd kommt der Graf, der über Durriks  und Pedrins Heimatstadt herrscht, samt der ganzen Jagdgesellschaft auf unerklärliche Weise ums Leben. Nur sein Sohn und Erbe, der junge Graf Sigismund überlebt, liegt aber seither in einem unerklärlichen Tiefschlaf.

 

Sein Onkel, der böse Lord Zavion gibt vor, Sigismund mit Hilfe der Sonne, deren Kraft er mit dem Gläsernen Turm einfangen will, am Mittsommertag aufwecken zu wollen. In Wirklichkeit jedoch versucht er ihn zu töten um die Macht zu übernehmen.

Der Versuch misslingt und Durrik und Pedrin können das Schlimmste verhüten. Durrik spricht eine Prophezeiung aus, die er zunächst weder selbst versteht noch erklären kann, warum er sie machen konnte. Durrik der Sohn des angesehenen Stadtausrufers und sein Freund, der arme Halbwaise und Ziegenhirte Pedrin hatten zuvor beim Bau des Gläsernen Turmes fronen müssen und waren dabei unangenehm aufgefallen: Weil Durrin gehbehindert ist, war er der Arbeit nicht gewachsen. Pedrin versuchte ihm so gut es ging zu helfen und beide zogen so den Zorn der Aufseher auf sich.

Nun müssen sie flüchten um der Einkerkerung durch die Schergen des bösen Lord Zavion zu entgehen. Sie beschließen, die Erlrune aufzusuchen, die tief im Wald lebt, denn von ihr war in Durriks Prophezeiung die Rede. Zusammen mit Pedriks beiden Ziegen machen sie sich auf den Weg.

Auch Lisandre, die Schwester Sigismunds flieht vor dem bösen Lord Zavion aus dem Schloss. Ihre Zofe Briony, welche die wundersamsten Dinge aus Fäden und Geweben herstellen kann, flieht mit ihr und begleitet sie. Schon bald treffen die beiden Mädchen mit den beiden Jungs zusammen und die vier beschließen, gemeinsam die Erlrune zu suchen.

Lisandre, die nichts als das höfische Leben kennt, kommt im Wald denkbar schlecht zurecht. Die gutherzige Briony versucht ihr, das Leben zu gut wie möglich zu erleichtern und vermittelt auch immer wieder, wenn Lisandres Zickigkeit den Zorn des raubeinigen, geradlinigen Pedrik erregt, dem die Härten des Marsches nicht viel ausmachen, weil er es gewöhnt ist, mit der Natur zu leben.

Nach einer Weile stößt ein Flutrotschimmel zu den beiden, ein Wildwesen, das sowohl die Gestalt eines alten Mannes mit grantigem, aber unverwüstlichen Humor als auch die eines Pferdes annehmen kann. Als sich ihnen dann auch noch die Tochter eines Räubers zugesellt, begreifen sie langsam, dass in Durriks Prophezeiung von ihrer Gruppe die Rede ist: Gemeinsam müssen sie die Erlrune finden, die ihnen hoffentlich mit dem zunächst noch unklaren Teil der Prophezeiung weiterhelfen wird und herausfinden, wie sie Sigismund aufwecken, den bösen Lord Zavion unschädlich machen und für ein friedliches Zusammenleben der Sternen- und Hüttenleute sorgen können. Doch nicht nur im Wald lauern die unterschiedlichsten Gefahren, auch der üble Lord und seine Schergen sind den Kindern auf den Fersen…

Eigentlich ist Der Sternenbaum, eine Art modernes Märchen, wohl in erster Linie für größere Kinder und Jugendliche gedacht. Aber auch als Erwachsener wird man es gerne lesen. Eine originelle Handlung mit überraschenden Wendungen, eine flüssige Erzählweise und Spannung bis zum Schluss lassen das Buch nicht langweilig werden. Zusätzliche Farbe bekommt die Geschichte durch die Konflikte die sich aus Lisandres Zickigkeit und den etwas gewöhnungsbedürftigen Eigentumsbegriffen der Räubertochter ergeben und die Art,wie die Kinder sie immer wieder lösen.

Kate Forsyth
Der Sternenbaum
Taschenbuch, 477 Seiten
Blanvalet September 2004
ISBN-10: 344224286X
ISBN-13: 978-3442242863

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Ein Fantasy-Roman, der manchem vielleicht zunächst ein wenig gewöhnungsbedürftig erscheint, in dem man sich jedoch durchaus festlesen kann, ist das Buch des Feuers von James Clemens. Obwohl keine Zwerge und Orks vorkommen, hat mir das Buch gefallen.

Vor undenklichen Zeiten herrschte der Gott Chi mit Hilfe von Magikern über das Land Alasea, welche die Kräfte von Feuer und Licht beherrschen. Aus unbekannte Gründen schwindet jedoch die Kraft des guten Gottes. Die Magiker können ihre Kräfte nicht mehr aufladen und haben dem Zugriff des Herrn der Dunklen Mächte weniger und weniger entgegenzusetzen. Im Moment des endgültigen Zusammenbruches schaffen drei Männer mit Hilfe eines jungen Magikers das Buch des Feuers, in dem sie einen letzten Rest guter Kräfte bündeln um sie für eine Wiederkehr von Chi aufzubewahren.

Jahrhunderte später erhält Elena, die Tochter eines Obstbauern, die nichts von dem Buch des Feuers weiß, am Tage ihrer ersten Regelblutung magische Kräfte: Als sie sich beim Äpfelpflücken nach einem besonders schönen und großen Exemplar reckt, wird ihre recht Hand feuerrot. Sie hat unbeabsichtigt „in Licht gegriffen“, also das Ritual ausgeführt, mit dem die alten Magiker ihre Kräfte von der Sonne erneuern ließen. Elena ist erschrocken über ihre plötzlich rote Hand und darüber, dass der Apfel verbrennt, als sie sich vorstellt, dass man daraus einen wunderbaren Apfelstrudel backen könnte.

Einer der drei Männer, die seinerzeit das Buch des Feuers geschaffen haben, hat sich mittlerweile dem Herrn der Dunklen Mächte zugewandt und will Elena ergreifen. Aus einer Prophezeiung weiß er, dass eine Hexe erscheinen wird, welche die alte Magik benutzen kann. Er versucht Elena zu entführen, wobei deren Eltern getötet werden und ihr Hof abbrennt, Elena jedoch entkommen kann. Sie findet bei Hilfe bei einem weiteren der drei Männer, der ebenfalls nicht hatte sterben können und als Gaukler durch die Lande zieht. Dieser und ein riesiger, bärenstarker Gebirgsmensch schließen sich Elena an. Sie suchen den Onkel des Mädchen auf, der bei den Ruinen der alten Schule der Magiker lebt und über die alte Chi-Magik und das Buch des Feuers forscht. Die Kreaturen des Herrn der Dunklen Mächte verfolgen sie jedoch und sie flüchten in die Katakomben der Schule. Dorthin kommen, durch scheinbaren Zufall auch Vertreter anderer Völker und ein spannender Kampf beginnt, in dessen Verlauf Elena die ersten Schritte zur Beherrschung ihrer Magik tun muss.

Aufgeteilt in mehrere Handlungsstränge, die teilweise auf den ersten Blick nichts miteinander zu tun haben, erzählt James Clemens in „Das Buch des Feuers“ die Ereignisse, die seit das Buch des Feuers geschaffen wurde, die Akteure am Schauplatz der entscheidenden Geschehnisse zusammenführen. In bewährter Fantasy-Manier verlässt er immer wieder den einen Handlungsstrang an einer spannenden Stelle, um den Blick auf einen anderen zu richten. Auch sonst ist das Buch des Feuers lebendig geschrieben und hat mich nach anfänglicher Skepsis schon bald gefesselt. Ein durchaus empfehlenswertes Buch!

„Das Buch des Feuers“ ist bereits vor einigen Jahren erschienen. Das schadet jedoch nichts, vor allem sind mittlerweile auch die weiteren Bände des Zyklus erschienen, der mit „Das Buch des Feuers“ beginnt. So mus man nicht auf die Erscheinung der weiteren Bände warten, wenn man wissen will, wie es weitergeht.

James Clemens
Das Buch des Feuers
Heyne 2005
ISBN-10: 3453265408
ISBN-13: 978-3453265400

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Vor einiger Zeit berichtete ich hier ja bereits von meinem aktuellen Buchprojekt, dem ersten Roman um den unmöglichen Zwerg Ommo Drahtbart und seine Freunde. „Der Dolch des Schamanen“ wird das Buch heißen, dass gleichzeitig der erste Teile des Zyklus „Zwergenstahl“ werden soll.

Der Dolch spielt zum Teil in Ommos geliebtem Finsterwald...

Derzeit ist bei mir das World- of-Warcraft-Zocken ein wenig hintan gestellt worden, da mich abends  die Arbeit am Dolch mit Beschlag belegt.  Bei dem warmen Wetter sitze ich meist mit dem Laptop im Garten und kühle mich zwischen durch auch mal im Pool ab. Er ist zwar nicht viel größer als Homer Simpsons berühmt berüchtigtes Planschbecken, aber zum Abkühlen reicht er durchaus.

Nebenher muss ich auch immer wieder einmal ein wenig an der Hintergrundwelt Endom arbeiten. Die Gegenden, durch die das Abenteuer die Helden Ommo Drahtbart, Shirk’ra, Dor’krom, Lampo von Garbenschwang und Loudin Artinny führt, sind zwar bereits entworfen, aber es kommen immer wieder noch Randfiguren, kleinere Örtlichkeiten wie etwa Gasthäuser und sonstige Gegebenheiten hinzu. Und die müssen in der Weltbeschreibung festgehalten werden, damit es nicht irgendwann Widersprüche in irgendwelchen Geschichten gibt. Demnächst werde ich wohl wieder einmal den neusten Stand der Informationen auf der Endom-Seite veröffentlichen.

... der auch die Heimat seiner Freundin und heimlichen Geliebten Shirk'ra ist

Was das  Buch selbst betrifft, bin ich mittlerweile beim zehnte Kapitel angelangt. Insgesamt sollen es deren neununzwanzig zuzüglich Prolog und Epilog werden. Wie es derzeit aussieht, wird der endgültige Umfang bei ca. 400 bis 500 Seiten liegen.

Ursprünglich hatte ich ja geplant, den „Dolch“ als EBook zu veröffentlichen. Mittlerweile habe ich mir aber überlegt, das Manuskript zunächst einmal dem einen oder anderen Verlag anzubieten. Falls dabei nichts herauskommt, wird es dan neben doch ein eBook – oder ich bringe den Roman als Print-on-Demand-Buch, wobei mir allerdings der dann gegenüber einem vergleichbaren herkömmlichen Buch höhere Preis ein Dorn im Auge ist.

Naja, wir werden sehen. Vorerst einmal muss ich sehen, das ich das Manuskript auf die Reihe bekomme, damit ich an die Feinheiten gehen kann. Falls jemand Lust hat, als Testleser bzw. Lektor zur fungieren, soll er sich einfach per Mail oder Telefon bei mir melden.

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