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Posts Tagged ‘Östliche Pestländer’

So lustig geht's bei den Goblins in World of Warcraft Cataclysm im Startgebiet zu...


Nachdem ich mich unlängst auf der Allianzseite umgesehen habe um zu erforschen, was sich mit dem Erscheinen der dritten Erweiterung zu World-of-Warcraft, Cataclysm , so geändert hat, habe ich mittlerweile auch ein wenig auf der Hordenseite gespielt.

Neue spielbare Rasse auf der Hordenseite sind die Goblins. Gleichzeitig sind die Hobgoblins aufgetaucht, die es aber nur als NPCs gibt. Auch an den Gebieten der Horde ist der Cataclysm nicht spurlos vorübergegangen. Neu hinzugekommen sind natürlich die Startgebiete der Goblins, aber es gab auch Veränderungen an den alten Gebieten. Ebenfalls verändert wurden auch einige umkämpfte Territorien, die ich aber genauso wenig alle schon besucht habe, wie alle Horden- und Allianzterritorien. Daher erhebt dieser Artikel auch keinen Anspruch auf Vollständigkeit, sondern spiegelt lediglich meine ersten persönlichen Eindrücke wieder. Insofern sind natürlich auch meine Bewertungen und Urteile großenteils subjektiv.

Ulkiges Goblin-Startgebiet

Goblin starten auf der Insel Kezan, die eine Art Mischung aus Steampunk-Stadt und einer amerikanischen Industriestadt der 50er Jahre ist. Auch hier geht der Aufstieg durch die ersten Stufen wieder mit Phasing, so wie wir es beim Todesritter das erste Mal erlebten. Ich bin ja kein Freund davon, da es genau den Reiz zerstört, den ich sonst beim Aufbau von neuen Twinks empfand: Das Austüfteln von Möglichkeiten, Quests effektiv zu kombinieren um schnell und einfach zu leveln.

Das ist nun natürlich subjektiv. Der objektive Vorteil dieses „geführten“ Levelaufstiegs ist natürlich der, das auch schlichtere Gemüter nicht mit allzu viel Zwang zum Treffen eigener Entscheidungen überfordert werden. Heutzutage sind die meisten Leute ja gewöhnt, zu tun, was man ihnen aufgibt und brauchen auch im Urlaub Animateure, die ihnen sagen, mit was sie ihren Tag ausfüllen sollen, wenn sie nicht bei der Arbeit sind, wo es Chefs gibt, die das tun. Nun, mit den Dummen treibt man die Welt um, sagt man bei uns im Schwabenland. Weil es mehr von ihnen gibt als schlaue Leute, muss man sich nach ihnen richten, wenn man Geld verdienen will.

Sogar ein eigenes Auto bekommen die kleinen Goblins in World of Warcraft Cataclysm

Objektiv ein Problem des in World of Warcraft Cataclysm eingesetzten Phasings beim Start ist jedoch, dass eine einzige verbuggte Quest reicht, den Aufbau eines Charakters aus dem betroffenen Volk unmöglich zu machen und auch ein einzelner Spieler stecken bleibt, wenn er mit einer einzigen Quest nicht zurecht kommt.

Der erste Questhub auf den verlorenen Inseln, dem zweiten Gebiet der Goblin-Anfangssequenz in World of Warcraft Cataclysm

Nachdem die Goblins wegen eines Vulkanausbruchs von Kezan flüchten müssen, werden sie auf See von der Allianz beschossen und stranden auf den Verlorenen Inseln. Hier geht es dann mit eher „konventionellen“ Quests weiter, in der Art wie man sie auch aus den Startgebieten der anderen Rassen kennt. Außerdem erfährt man, wie die Goblins des Bilgewasser-Kartells zur Horde kamen. Man trifft nämlich Thrall, der in World of Warcraft Cataclysm nicht mehr als Kriegshäuptling in Orgrimmar residiert, sondern anderen Dingen nachgeht.

Auf den verlorenen Inseln bei den Goblins in World of Warcraft Cataclysm

Auch auf den Verlorenen Inseln ist für die Goblins des Bilgewasser-Kartells aufgrund eines Vulkanausbruchs irgendwann keines Bleibens mehr und sie erhalten Asyl in Orgrimmar. Dort landet man schließlich, wenn man seine Goblin durch die Anfangs-Quests in World of Warcraft Cataclysm gespielt hat. Ab hier geht es dann mit den ganzen anderen Möglichkeiten weiter, die kleinen Hordlern zur Verfügung stehen.

Bisher wurden solche Aktionen wie dieser Luftkampf erst in Nordend geboten. Die Goblins kommen bei World of Warcraft Cataclysm schon am Anfang in den Genuss einer solchen Attraktion

 

Orgrimmar bei World of Warcraft Cataclysm in neuem Glanz

Wie Sturmwind auch hat Orgrimmar bei World of Warcraft Cataclysm sehr gewonnen. Es sind ganz neue Elemente hinzugekommen wie etwa die Goblin Slums, eine weitere Bank und ein zusätzliches Auktionshaus. Der Zeppelinturm ist bei World of Warcraft Cataclysm jetzt in der Stadt, die jetzt auf dem umgebenden Gebirge eine Art „Obergeschoss“ bekommen hat, das per Aufzug zu erreichen ist.

In Orgrimmar wird immer noch fleißig gebaut

Weil es größer geworden ist, ist Orgrimmar seit World of Warcraft Cataclysm zunächst einmal etwas unübersichtlich. Das macht aber nichts, denn man wird sich sicher schnell daran gewöhnen. In jedem Fall sind die neuen Dinge jedoch nett gemacht, so dass sich ein Besuch im neuen Orgrimmar allemal lohnt.

Das neue Azshara in World of Warcraft Cataclysm

Ebenfalls neu ist, das man von Orgrimmar jetzt direkt nach Azshara kommt. Neben dem Brachland ist dies nun ein Gebiet, in dem low levels der Horde weitermachen können, wenn sie ihren Kinderschuhen und Durotar bzw. Mulgore, dem Kristallsangwald oder Tirisfal entwachsen sind.

Im ehemaligen umkämpften Territorium Azshara hat sich einiges verändert. War es früher vor allem von den unglückseligen Geistern irgendwelcher Hochgeborener geprägt, ist es bei World of Warcraft Cataclysm wider ein belebtes Land, in dem jetzt vor allem Goblins schalten und walten.

Mit World of Warcraft Cataclysm ist die Raketenbahn in Azshara gekommen

Ein netter Gag und außerdem recht nützlich ist die Raketenbahn, mit der jetzt ein Teil des Landes erschlossen wird. Das ist vor allem recht hilfreich, wenn man noch kleiner als Level 20 ist und daher „den Führerschein noch nicht machen darf“ und so kein Mount zur Verfügung hat. Die Raketenbahn erfüllt ähnliche Zwecke wie die Tiefenbahn zwischen Sturmwind und Eisenschmiede und kann wie diese kostenlos benutzt werden. Allerdings hat sie dieser voraus, dass sie mehr als nur zwei Stationen besitzt. Außerdem muss man hier auch nicht auf die nächste Abfahrt warten, sondern kann ähnlich wie bei den Flugpunkten zu jeder Zeit mit einem individuellen Verkehrsmittel losreisen. Im Unterschied zum Flugdienst kann man jedoch alles Stationen ohne Vorbedingung anfahren und muss sie sie nicht zu erst einmal anderweitig erreicht und „geholt“ haben. Wie überall sind in Azshara mit World of Warcraft Cataclysm aber auch neue Flugpunkte hinzugekommen. Natürlich nur für die Horde, denn Azshara ist ja jetzt auch ein Hordenterritorium.

Leveln in World of Warcraft Cataclysm

Außer mit den beiden neuen Rassen habe ich mich auch mit meinen vorhanden Chars befasst und unter anderem meinen Ork-Hexenmeister von Stufe 50 auf 60 gespielt. Dabei gab es allerhand Interessantes zu sehen. Waren spätestens ab Wrath of the Lich King bereits deutliche Erleichterungen beim Leveln zu spüren, ist die ehemalige Ochsentour durch die alte Welt zu einem Spaziergang geworden. Ich habe mich mit Sinepinim, meinem orkischen Hexer vor allem in Winterquell und Silithus, aber auch ein wenig in den Sümpfen des Elends, im Teufelswald und in den Verwüsteten Landen umgetan.

Durch Winterquell, das ja einmal ein hartes Gebiet war, marschiert ein 50+ bei World of Warcraft Cataclysm fast wie ein Zwerglein durchs heimatliche Eisklammtal. Casual Gamers hin, Kacknoobs her: Ehrlich gesagt kommt mir das eigentlich ganz gut zupass, da ich nicht mehr unbedingt meine ganze Freizeit für WoW aufwenden möchte. Andererseits ist es aber auch ein wenig schade, dass es so leicht geworden ist.

Winterquell sieht auch in World of Warcraft Cataclysm weitgehend so aus wie früher

In Winterquell hat sich vom Ambiente her nicht viel verändert, dafür aber bei den Quests. Hier wurde einiges überarbeitet. Es gibt nun ein Questkonvulut, bei dem man Wildtiere töten muss, das stark an die Nesingwary-Jagdquests vom Schlingendorntal und aus Nagrand erinnert. Ich habe jedoch auch noch zumindest die eine oder andere von den alten Quest gefunden, so ist etwa die Reihe mit dem mechanischen Yeti auch in World of Warcraft Cataclysm noch vorhanden.

Was mich ein wenig stört ist das Verhalten des Bilgewasser-Kartells, der Fraktion zu der die spielbaren Goblins gehören. Offenbar eifern diese sauberen Leute der Venture Company nach und sind jetzt ebenfalls dafür zuständig, auf Azeroth die Umwelt zu versauen. Beispielsweise sind sie fleißig dabei den Teufelswald abzuholzen. Waren die Sauereien der Venture Company noch verständlich, da es sich um eine negativ gesehen Fraktion, gewissermaßen also um „ein schlechtes Beispiel“, handelte, ist eigentlich nicht zu verstehen, warum sich jetzt auch Sympathieträger so verhalten.

Mich stört es ganz einfach, dass man als Hordler jetzt Punkte dafür bekommt, wenn man mithilft den Boden mit Öl zu versauen. Natürlich ist World of Warcraft Cataclysm nur ein Spiel, aber eine gewisse Sensibilität sollte auch hier herrschen. Zumindest Ausgewogenheit, wie das bei der D.E.H.T.A. In Nordend der Fall ist, die ja ganz offensichtlich die Tierrechtsorganisation PETA persifliert: Dadurch, dass man sowohl für als auch gegen die „Druiden für ethische und menschliche Behandlung von Tieren“ arbeiten kann, kann der Spieler sich, wie im richtigen Leben auch, entscheiden, ob er sich als Tiernutzer oder militanter Tierrechtler betragen möchte.

Die Sümpfe des Elends und die Verwüsteten Lande in World of Warcraft Cataclysm

Während manche Gebiete bei World of Warcraft Cataclysm schwächere Mobs enthalten wie etwa das Arathi-Hochland oder die Pestländer, gibt es auch Gegenden, in denen die Mobs stärker geworden sind. Die verwüsteten Lande sind jetzt für die Chars im höheren 50er-Bereich ausgelegt, so dass man hier die letzten Stufen vor der Scherbenwelt ganz in der Nähe des Dunklen Portals erklimmen kann.

Bei einer der neuen Questreihen in World of Warcraft Cataclysm wird man sogar durch die Östlichen Pestländer kutschiert

Das ehemals absolut tödliche Gebiet „Die Faulende Narbe“ wurde umgestaltet und ist jetzt ein ganz normales Questgebiet für Endfünfziger. Wer sich noch keinen Worgen gemacht hat, kann hier einmal die mit World of Warcraft Cataclysm entstandene Worgen-Architektur sehen, denn der Ort Surwich ist offensichtlich eine Worgen-Siedlung. Außerdem kam zu den eigentlichen Verwüsteten Landen ein Streifen Land mit Küste hinzu.

Auch die Sümpfe des Elends wurden in World of Warcraft Cataclysm mit stärkeren Mobs versehen und enthalten neben der Ork-Siedlung Steinard jetzt auch zwei Stationen der Allianz mit Flugpunkten und eine neutrale Goblinstadt, ebenfalls mit Flugpunkt. Vom Levelbereich her liegen die Sümpfe jetzt unter den Verwüsteten Landen, so dass sie jetzt beiden Seiten als vorletztes Questgebiet vor der Reise in die Scherbenwelt dienen können.

In World of Warcraft Cataclysm geht es mit der Rakete nach Luntenbrand im Ödland

Auch die Erreichbarkeit der Sümpfe des Elends ist mit dem Erscheinen von World of Warcraft Cataclysm verbessert worden. Neuerdings führt eine Art Höhenstraße von der Brennenden Steppe dorthin und zwar nach Kraulsumpf, der Goblinstadt. Man kann sich beim Leveln also systematisch vom Ödland ab etwa Level 40 über die Sengende Schlucht und die Brennende Steppe bis in die Sümpfe des Elends arbeiten und von dort in die Verwüsteten Lande, wo man dann ab Level 58 das Dunkle Portal durchschreiten und in die Scherbenwelt gelangen kann.

Das Ödland wiederum erreicht man als Allie ja sehr leicht über Loch Modan. Wenn man als Hordler nicht mühsam von Hammerfall über das Sumpfland und Loch Modan zu Lande anreisen will, nimmt man an einer der „Befehl des Kriegshäuptlings“-Anschlagtafeln die Quest „Befehl des Kriegshäuptlings: Ödland!“ an, die einen zur Kapelle des Hoffnunsgvollen Lichts führt. Dort steht der Talentensucher Gek Düsenschub, der einen nach Luntenbrand, der neuen Goblinstadt im Ödland bringt. Allies können an den Heldenaufruf-Anschlagtafeln in den Hauptstädten eine Quest namens „Heldenruf: Ödland“ annehmen, die sie zu Gek Düsenschub bringt.

Mit World of Warcraft Cataclysm kam das Goblinstädtchen Luntenbrand im Ödland

Beide Fraktionen können Gek Düsenschub aber auch direkt ansprechen. Mit den Vorquests nimmt man lediglich ein paar zusätzliche EP mit und findet ihn leichter, weil er dann als Questabgabe-NPC gekennzeichnet ist. Er steht gleich links wenn man durch das Tor in der neuen Mauer um die Kapelle des Hoffnungsvollen Lichts kommt, die es seit World of Warcraft Cataclysm gibt.

Sowohl Hordler als auch Allies bringt Gek Düsenschub per Flugzeug nach Luntenbrand am Meer. Von dort wird man mit einer Quest per Teleporter auf die Klippen geschickt, von wo man dann das eigentliche Luntenbrand über eine Straße erreicht. Von dort kann man dann seine Questerei im Ödland beginnen, um sich dann über die Sengende Schlucht und die Brennende Steppe weiter in Richtung Verwüstete Lande vorzuarbeiten.

Das Rotkammgebirge aus einer ganz neuen Perspektive: Blick von der "Höhenstraße" über die man seit World of Warcraft Cataclysm von der Brennenden Steppe in die Sümpfe des Elends gelangen kann

Insgesamt ist durch die Änderungen an den Levelbereichen einiger Gebiete jetzt für beide Seiten ein zusammenhängender Weg in die Scherbenwelt möglich. Das Arathi-Hochland ist jetzt bereits im Levelbereich zwischen 20 und 30 zu bereisen. Sowohl für die Allianz als auch für die Horde ist es gut erreichbar und hat jetzt durch einen Tunnel (in der Nähe des Nordhofs) eine direkte Verbindung zum Hinterland, welches jetzt das Überleben ab etwa Level 30 erlaubt. Dort können beide Seiten Questen, wobei der Haupt-Questhub für die Hordler weiterhin das Dorf der Bruchhauer ist und für die Allies natürlich der Nistgipfel. Hordler bekommen in der neuen Forschungsstation in der Nähe von Bogens Kante dann eine Quest und einen Sonderflug vom zugehörigen Flugpunkt nach Andorhal in den westlichen Pestländern.

Ob’s ein Pendant dazu für die Allies gibt, habe ich noch nicht herausgefunden. Auf jeden Fall kann man die westlichen Pestländer auch durch eine Schlucht erreichen, die in der Nähe von Kniegräbers Lager beginnt. So ist jetzt für beide Fraktionen ein vorgegebener Weg in der Scherbenwelt möglich. Natürlich sind aber auch individuelle Lösungen möglich, es gibt ja weiterhin Alternativen: Schlingendorntal, Düstermarschen, Tanaris, Winterquell… Selbstverständlich wurde das Angebot an Content zum Leveln bis Stufe 60 durch World of Warcraft Cataclysm nicht beschnitten, sondern ausgebaut, vor allem auch durch die neuen Questhubs. Man levelt nicht nur durch die Erleichterungen schneller, sondern auch durch den stark verbesserten Greifenflugdienst, der öde Märsche und Ritte erspart.

Technische Veränderungen bei World of Warcraft Cataclysm

Neben den inhaltlichen gab es mit den Patches, die uns World of Warcraft Cataclysm brachte auch einige technische Veränderungen. Und natürlich auch wieder Veränderungen an der LUA-Schnittstelle, so dass es den üblichen Ärger mit den AddOns gibt. Besonders ärgerlich für mich persönlich ist neben dem nicht mehr funktionierenden Nude-Patch, der aber nichts mit der LUA -Schnittstelle zu tun hat, dass meine FuBar, speziell das PlugIn QuestFu jetzt Probleme macht.

Eigentlich sind jetzt weder QuestFu noch Questhelper mehr notwendig, denn Blizzard hat auch bei dem Patches zu World of Warcraft Cataclysm wieder einmal Ideen von AddOn-Programmierern ins Interface übernommen: Es gibt jetzt eine Unterstützungsfunktion beim Questen, die ähnlich wie Questhelper Questziele und den NPC zum Abgeben in der Karte anzeigt und mir für diesen Zweck vollkommen ausreicht.

Auch eine Questverfolgung wie bei QuestFu gibt es mittlerweile von Hause aus. Seit World of Warcraft Cataclysm habe ich auch die zusätzlich eingebaute Möglichkeit entdeckt, das manche Quests jetzt an der Zielliste im Interface sozusagen „fliegend“ abgegeben werden können. Ob das jetzt erst mit World of Warcraft Cataclysm gekommen ist oder schon in den Monaten vorher, weiß ich nicht, da ich ja die letzte Zeit vor dem Start von World of Warcraft Cataclysm nicht gespielt und so alles Neue auf einmal entdeckt habe. Das gleiche gilt natürlich auch für die Zielliste, wenn die nicht sogar schon älter ist.

Nun kann man natürlich auf QuestFu verzichten, was mich jedoch ein wenig traurig macht: Mir gefielen an diesem AddOn nämlich vor allem die akustischen Meldungen beim Abschließen von Teilaufgaben und schließlich der kompletten Quest. Ich hatte mir hier die Ork-Sprüche „Mehr Arbeit?!“ und „Arbeit abgeschlossen!“ aus Warcraft III eingestellt und das fehlt mir jetzt. Das Blöde ist nämlich, dass QuestFu, wenn es aktiviert ist, die WoW-eigene Liste der Questziele unterdrückt und deswegen das „fliegende“ Abgeben von Quests nicht mehr funktioniert.

Nebenbei gesagt: Mit der unsäglichen Angewohnheit, bei praktisch jedem größeren Patch auch an der LUA-Schnittstelle herumzufrickeln, hat es Blizzard offenbar mittlerweile geschafft einige AddOn-Programmierer nachhaltig zu vergrätzen, denn die Updates kommen meinem Eindruck nach immer schleppender. Und zwar nicht erst seit World of Warcraft Cataclysm. Man muss sich fragen, warum Blizzard überhaupt eine Programmierschnittstelle einbaut, wenn man nicht bereit ist, diese so zu pflegen, dass die Abwärtskompatibilität erhalten und damit alte Scripts lauffähig bleiben.

Mit den vielen neuen Flupunkten wiedem hier in Strahnbrad wird das Leveln in World of Warcraft Cataclysm zusätzlich erleichtert

Damit tut sich Blizzard sicherlich keinen Gefallen. Speziell beim Endgame Content sind ja AddOns für ernsthafte Spieler praktisch unverzichtbar. Wenn dann zum Beispiel niemand mehr als Heiler in große Instanzen gehen will, weil Blizzard bei einem Patch ein spezielles Heiler-AddOn entwertet hat, verlieren natürlich auch die anderen Gruppen bzw. Raid-Mitglieder die Lust. Die Spielerzahlen werden auch nach World of Warcraft Cataclysm und weiteren Erweiterungen nicht ewig steigen. Irgendwann wird Blizzard die Effekte solcher Politik zu spüren bekommen und zwar ebenso in anderen Bereichen, wo der Laden heute auch noch auf dem hohen Ross sitzt.

Was mich ebenfalls ein wenig stört ist diese dümmliche Änderung bei den Talenten, die mit World of Warcraft Cataclysm kam. Dass die ständig erforderliche Arbeit an der Balance der Spielmechanik es erforderlich macht, auch einmal Talente zu ändern, neue zu erstellen oder alte abzuschaffen und dass dann der Talentbaum jedes Spielers zurückgesetzt werden muss, ist ja noch zu verstehen. Wieso aber diese grundlegende Änderung mit der drastischen Verringerung der Zahl der Talentpunkte seit World of Warcraft Cataclysm? Blicken die Programmierer bei Blizzard jetzt bei ihrem eigenen Spiel nicht mehr durch? Oder ist das auch wieder ein Zugeständnis an die intellektuell Herausgeforderten, die nicht in der Lage sind, eine Skillung nachzubauen, geschweige denn, selbst eine zu entwickeln?

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Ein wohl wenig bekannter, aber dennoch recht nützlicher NPC ist Augustus der Meschuggene. Er ist ein Untoter und steht in einem der Häuser von Schreckenstal nicht weit von Stratholme in den Östlichen Pestländern. Und zwar steht er dort nicht ohne Grund: Er vergibt eine Quest, die darin besteht, ihm sein Quittungsbuch aus der nahegelegenen Kneipe zu beschaffenen.



Alles, was Du über den Jäger bei World of Warcraft wissen musst:

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Offenbar hat den ehemaligen (naja ok, eigentlich ist er ja immer noch einer, nur kein lebendiger) Einwohner von Schreckenstal sein Geschäftssinn auch nach seinem Tod nicht verlassen. Er möchte nämlich sein Geschäft wieder eröffnen. Das tut er auch tatsächlich, wenn man die Quest löst und das Quittungsbuch bei August dem Meschuggenen abliefert:  Er wird dann nämlich zu einem Händler, bei dem man ein- und verkaufen kann. Er bietet neben einem Grabbelsack um Acht Gold, der ein zufälliges Rüstungsteil enthält, Pilze als Essen an. Wichtiger ist aber, das man bei ihm all den grauen Krempel verkaufen kann, den man nebenbei lootet, wenn man es auf die vielen Verseuchten Schweine von Schreckenstal abgesehen hat, um unverwüstliches Leder zu farmen.

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Die östlichen Pestländer kennt jeder – oder glaubt sie zu kennen. Stratholme natürlich, sicherlich auch Zul Mashar, da ist man gewesen, hat wohl auch bei Braumanns Mühle und im Giftigen Tal gequestet. Es gibt aber noch einen kleinen Ort, den offenbar nicht jeder kennt, der aber speziell für Kürschner und Lederer interessant ist, die in die Scherbenwelt möchten. Aber auch beim Questen im „Wilden Westen“ der Östlichen Pestländer ist Schreckenstal hilfreich.

Eine berufliche Sackgasse…

Das Problem: Stufe 58 ist erreicht, man kann in die Scherbenwelt. Allerdings war man beim Skillen der Berufe etwas faul und hat Skill 300 noch nicht erreicht. Dann ist bei einigen Berufen in eine Sackgasse geraten. Auf der Scherbenwelt benötigt man ja den alten Höchst-Skill um in seinem Beruf weiter zu lernen. In vielen Fällen findet man jedoch die Materialien nicht mehr, die für die Gegenstände erforderlich sind, mit deren Herstellung man die letzten Skillpunkte bis 300 erwirbt.

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Ein reizendes Örtchen in idyllischer Lage am Rande des Pestwaldes: Schreckenstal

Das ist beispielsweise bei Bergleuten der Fall: Das niedrigste Erz der Scherbenwelt ist Teufelseisenerz, welches zu seinen Abbau einen Bergbau-Skill von 300 verlangt. Hat man den nicht, kann man es nicht abbauen und ist in eine Sackgasse geraten, denn es gibt ja nichts, was man abbauen könnte um den Skill zu erhöhen. Wenn man nun außerdem Ingenieur, Schmied oder Juwelier ist, kommt man hier auch nicht weiter, weil man kein Erz als Material bekommt. Man ist also gezwungen, noch einmal nach Azeroth zurück zugehen und Thorium zu farmen, bis man den Skill nachgeholt hat, will man nicht fortan gezwungen sein, sich Metalle und Erze schnöde zu kaufen.

Auch Lederer sind betroffen

Ähnlich geht es Lederern. Hier ist der zugehörige Sammelberuf Kürschner kein Problem. Der skillt sich nämlich praktisch ganz von selbst,wenn man nur konsequent jedes erlegte Wildtier häutet . Außerdem reicht hier der Skill 290 für die Scherbenwelt,denn damit kann man die 58er Hölleneber abziehen und kommt so auch weiter.

Problematisch ist dagegen, wenn man in der Lederverarbeitung noch weniger als 300 Skillpunkte hat. Hier braucht man nämlich für die letzten Skillpunkte auf 300 Unverwüstliches Leder, welches es auf der Scherbenwelt nicht gibt. Hier erkürschnert man von den häutbaren Mobs nämlich immer mindestens Knotenhautlederfetzen. Auch hier ist ein Abstecher nach Azeroth unumgänglich um das notwendige Unverwüstliche Leder zu farmen.

Ein reizendes Örtchen

Und dafür ist Schreckenstal eben eine gute Örtlichkeit, genauso, wenn man schnell und einfach Unverwüstliches Leder für einen Handwerkstwink benötigt. Nach Schreckenstal kommt man, wenn man die Straße durch den Pestwald in Richtung Stratholme reitet, dann aber an der Abzweigung nicht nach Norden abbiegt, sondern weiter nach Westen reist, wo es auch zum Pestwaldturm geht. Den lässt man links liegen und kommt kurz danach nach Schreckenstal.

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Verseuchte Schweine: Von diesen netten Tierchen gibt es in Schreckenstal jede Menge

Schreckenstal ist ein verlassener und verseuchter Ort, ähnlich wie Corins Kreuzung oder Darroheim. Das interessante daran ist, dass hier ständig jede Menge Verseuchte Schweine herumlaufen, die in der weit überwiegenden Anzahl Unverwüstliches Leder liefern, wenn man sie häutet. Da sie Stufe 60 sind, geben sie sogar noch ein paar EP solange man selbst nicht größer als 68 ist.

Reizende Tiere und ein famoser Händler

Die famosen Viecher respawnen auch recht schnell, so dass sich das Farmen auch tatsächlich lohnt. Wenn man es dann doch einmal geschafft hat, alle zu töten, geht man eben kurz aus dem Dorf hinaus in den Pestwald und tötet Seuchenhunde und Seuchenfledermäuse bis wieder Schweine da sind. Schreckenstal hat aber noch mehr zu bieten: In dem verlassenen Haus auf der Position 11/29 stehen ein etwas einschichtig aussehender Zwerg namens Egan und Augustus der Meschuggene, ein Untoter. Letzterer hat eine Quest zu vergeben, die man unbedingt machen sollte.

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Erst Questgeber, dann willkommener Händler weitab von jedem Stützpunkt: Augustus der Meschuggene

Augustus möchte, dass man ihm sein Quittungsbuch holt, welche im Gasthaus liegt. Für Charakter mit einem Level im unteren 50er Bereich ist sie nicht ganz einfach, jenseits der 60 sollte sie aber kein Problem darstellen. Hat man die Quest abgegeben, wird Augustus zu einem Händler, der essbare Pilze verkauft. Der eigentliche Vorteil ist jedoch, dass man bei ihm die ganzen grauen Items los wird, die beim Leder Farmen anfallen. Auch wenn man kein Lederer ist, sondern im Rahmen des gewöhnlichen Questens im Westen des Pestwalds unterwegs ist, lohnt es sich, die „Geschäftsverbindung“ mit Augustus einzugehen.

Die sonstige Bevölkerung

Außer den Schweinen treiben sich in Schreckenstal auch noch untote Neruber herum, also Gruftbestien. Eine davon, der Nerubische Aufseher, ist dummerweise ein Lvl 60 Elite. Außerdem gibt es in den Häusern die ortsüblichen Ghule und Skelette.

Am Ortsrand von Schreckenstal, bei 12/24 befindet sich der Eingang zum Schreckenstunnel. Durch ihn gelangt man durch das Gebirge an den Thondroril, der hier die Grenze zwischen den östlichen und den westlichen Pestländern bildet. Ein Stück weiter im Süden ist dann wieder die Brücke, über die man von den östlichen in die westlichen Pestländer gelangt. Allerdings sind in diesem Tunnel allerhand Gruftbestien unterwegs, so dass es für Chars in den 50ern nicht ganz ungefährlich ist, ihn zu benutzen, vor allem aber, weil sich hier ab und zu auch der Nerubische Aufseher herumtreibt.

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