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Posts Tagged ‘Horde’


Was lange währt wird endlich gut: Nachdem ich schon vor Monaten den Mund ziemlich voll genommen hatte und es dann doch noch gedauert hat, konnte ich wenigstens meine letzte Ankündigung einhalten. Nämlich die, dass ich mit dem Ultimativen Noob-Guide zu World of Warcraft rechtzeitig zum Weihnachtsgeschäft rüberkommen würde. Und das habe ich geschafft.

 

Alles, was man als Noob auf Azeroth wissen muss, verrät Fokkos Ultimativer Noob-Guide zu World of Warcraft

 

Seit gestern steht“ Fokkos Ultimativer Noob-Guide zu World of Warcraft – Level 1-30: Vom Startgebiet bis ins Arathibecken“ bei xinnxii.de zum Download bereit. Für konkurrenzlos, schlappe € 5.99 bekommt ihr auf über 470 Seiten mit mehr als 220 Abbildungen geballtes Wissen über World of Warcraft aufs staunende Auge gedrückt: In 17 Kapiteln wird genau erklärt, was man tun muss um vom blutigen Noob, der in Nordhain den Tunnelratten die Kerzen klauen muss, bis zu einem dochj schon einigermaßen gestandnen 30er wird.

Der leichte Einstieg

Das Buch beginnt mit einem Kapitel über die Rassen- und Klassenwahl. Es wird erklärt, was es mit Rollenspiel- und anderen, PvP- und PvE-, Horden- und Allianz-Servern auf sich hat. Ein ganzes Kapitel des Guides widmet sich auch den wichtigsten Handlungen, die man in World of Warcraft ausführen kann: Wie man kämpft und lootet, wie man kauft und verkauft, wie man Quests annimmt und abgibt und so weiter.

 

Fokkos Ultimativer Noob-Guide zu World of Warcraft: Über 470 übersichtlich und leicht lesbar gestaltete Seiten randvoll mit Informationen über die ersten 30 Level in WoW

 

In jeweils einem gesonderten Kapitel erklärt der World of Warcraft Noob-Guide wie man in den einzelnen Startgebieten der verschiedenen Rassen vorankommt, wer welche Quest zu vergeben hat und wie man sie erledigt. Es geht um Lehrer, Aggro, gelbe und rote Mobs und um die Berufswahl. Schließlich der Weg in das erste Dorf außerhalb des Stadtgebiets und die Quests, die man dort annehmen kann um den Level 8 zu erreichen. Außerdem wird in jedem dieser Kapitel über die Anfangsgebiete noch die Hauptstadt der jeweiligen Rasse(n) beschrieben und wie man von ihr in die Anfangsgebiete der jeweils anderen Rassen von Horde und Allianz gelangt. Dass dabei die entsprechenden Flugpunkte mitgenommen werden und die Benutzung von Schiff bzw. Zeppelin erläutert wird, versteht sich von selbst.

Hilfreiche Dinge für das Leben auf Azeroth

An die Kapitel über die Anfangsgebiete schließt sich eines an, in dem wichtige Dinge erklärt werden,  die das Leben auf Azeroth erleichtern und verschönern: Wie geht man mit der Bank um? Wie mit der Post und wie mit dem Auktionshaus? Wie angelt man? Schließlich werden noch einige nützliche AddOns vorgestellt und verraten, wie man sie komfortabel installieren und updaten kann.

Natürlich wird hier auch erklärt, was ein Bank-Twink ist und wo man ihn am besten hinstellt. Nicht zu vergessen, der Trick, wie man die Post von World of Warcraft als Bank mit Zugriff von jedem Briefkasten aus benutzen kann und wie man die zusätzlichen Leisten für die nun immer mehr werdenden Action Buttons aktiviert.

Jetzt geht’s auf Ganze

So ausgerüstet wird nun der harte Weg zum Level 30 in Angriff genommen. In  jeweils zwei Kapiteln für Allianz und Horde wird erklärt, wie man von Level 8 auf Level 22 gelangt und schließlich die 30 knackt. Die erforderlichen Quests werden nicht nur genannt, sondern so genau erklärt, dass sie jeder lösen kann. Natürlich sind immer auch Koordinatenangaben dabei, so dass man die Orte, die man aufsuchen muss, auch leicht findet.
Fokkos Ultimativer Noob-Guide zu World of Warcraft: Hier klicken, mehr erfahren!
Egal ob man als die Hordler die Einwohner der Felder des Hügellandes dezimieren muss oder als Allie auf die Jagd nach Stalvan Dunstmantel geht: Fokkos Ultimativer Noob-Guide zu World of Warcraft zeigt wie es geht. Mit dieser Hilfestellung kommt man flott voran, ohne dass dabei der Spielspaß zu kurz kommt. Am Schluss gibt es dann noch einen Ausblick auf und ein paar Tipps für den weiteren Weg zum Level 80, den man mit dem Rüstzeug aus Fokkos Ultimativeer Noob-Guide zu World of Warcraft bestens vorbereitet in Angriff nehmen kann.

Egal ob Zwerg, Gnom, Mensch, Draenei oder Nachtelf, ob Ork, Troll, Untoter, Tauren oder Blutelf: Jeder Einsteiger in World of Warcarft sollte sich diesen Guide gönnen. Eine bessere Hilfe zum Leveln, einen nützlicheren Begleiter für die erste Zeit in World of Warcraft gibt es nicht!

Download:

Volker Wollny
Fokkos Ultimativer Noob-Guide zu World of Warcraft
476 Seiten, über 220 Abbildungen
2009 Aalen/Württemberg
EBook, € 17.99

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Mittlerweile kann man bei World of Warcraft ja auch Auf PvP-Servern Allies und Hordler gleichzeitig haben. Daher ist ein alter Trick besonders interessant geworden: Der nämlich, mit dem man zwischen den eigenen Chars auf beiden Seiten Gold und Gegenstände transferieren kann.

Die neutralen Auktionshäuser in World of Warcraft sind teuer und wenig besucht. Zum Transferieren von Gold und Items zwischen Allianz und Horde sind sie aber allemal gut...

Im Grunde ist der Trick ganz einfach. Es ist auch kein WoW-Cheat im eigentlichen Sinne, denn es werden weder Programmfehler ausgenutzt, noch wird irgendeine Funktion missbraucht noch gar irgendetwas gehackt oder am Programmcode verändert. Außer den Auktionshäusern auf beiden Seiten, in denen jeweils nur Hordler bzw. nur Allies einstellen und kaufen können, gibt es neutrale Auktionshäuser in den ebenfalls neutralen Goblinstädten Ratschet, Beutebucht und Ewige Warte. Hier können nicht nur sowohl Allies als auch Hordler Artikel einstellen und kaufen, sondern auch auf solche bieten, die von der jeweiligen Gegenseite eingestellt wurden.



Alles, was Du über den Jäger bei World of Warcraft wissen musst:

Fokkos ultimativer WoW Jäger Guide


Die neutralen Auktionshäuser werden sehr wenig benutzt. Weder wird man dort eine große Auswahl finden, noch hat man besondere Chance, etwas zu verkaufen. Der Grund dafür sind offensichtlich die Gebühren, die in den neutralen Auktionshäusern unverschämt hoch sind. Möglicherweise ist das so, damit nicht zuviel Gold- und Warenaustausch zwischen Allianz und Horde stattfindet, der möglicherweise für Verwerfungen in der Wirtschaft sorgen könnte.
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Ganz so einfach, dass man nun etwas mit einem seiner Alllies einstellt und es von einem seiner Hordler kaufen lässt, ist es nun aber nicht: Es kann nämlich kein Charakter auf einen Artikel im AH bieten, den ein Char des gleichen Spielers eingestellt hat. Warum das so ist, liegt auf der Hand: Es soll verhindert werden, dass man den Preis eines Artikels den man mit einem Charakter eingestellt hat, durch Gebote eines oder mehrerer seiner anderen Charaktere hochtreibt. Man braucht also eine Art Mittelsmann, der die eine Seite des AH-Geschäftes übernimmt.

Gold transferieren

Am einfachsten ist es, wenn man einem Twink auf der Gegenseite Gold zukommen lassen möchte. Ein Beispiel: Ich möchte, das mein Mainchar Alliefritze meinem Twink Hordlersepp ein wenig Gold zukommen lässt. Dazu lasse Hordlersepp z.B. eine Stück Leinenstoff oder ein anderes billiges Item zu einem exorbitant erhöhten Sofortkauf-Preis in das neutrale AH einstellen, zum Beispiel für 100 Gold.

Dann gebe ich das Gold einem verlässlichen Mitspieler, zum Beispiel einem guten Gildenkameraden, auf der Allianzseite, der damit in ein neutrales AH geht und den von Hordlersepp eingestellten Artikel kauft. So bekommt Hordlersepp dieses Gold, natürlich abzüglich der – leider etwas sehr happigen – AH-Gebühren, die anfallen. Verlässlich muss der Mittelsmann natürlich deswegen sein, dass er das übergebene Gold nicht etwa unterschlägt und selbst behält anstatt damit den Artikel zu kaufen, den mein Hordlersepp eingestellt hat.

Diese Transaktion funktioniert auch, wenn ich zwar auf der Allianzseite keinen solchen vertrauenswürdigen Kameraden habe, wohl aber auf der Hordenseite: Dann stellt der befreundete Hordler eben den billigen Gegenstand für Hordlersepp ein und übergibt ihm den Erlös, wenn mein Alliefritze ihn gekauft hat. Natürlich ist auch diese Variante Vertrauenssache, denn der Mittelsmann kann das Gold ohne weiteres unterschlagen, ohne dass man viel gegen ihn machen kann: Wenn ich diesen Trick auch für eigentlich legal halte, möchte ich ihn nämlich doch nicht unbedingt einem Gamemaster erklären müssen.

Naheliegend wäre natürlich, als Mittelsmann einen Char von einem anderen eigenen Account zu nehmen – so man mehr als einen hat. Allerdings lohnt es sich erstens natürlich nicht, extra wegen dieses Tricks einen zweiten Account zu unterhalten und zweitens weiß ich nicht, ob ein Charakter auf einen ins AH gestellten Artikel eines Chars von einem anderen Account bieten kann, wenn beide Accounts dem gleichen Spieler gehören.

Gegenstände übertragen

Wenn man einem Twink auf der Gegenseite einen Gegenstand zukommen lassen will, geht das im Prinzip genauso, ist aber in der Praxis ein klein wenig umständlicher, zumindest, wenn ich sicherstellen will, dass kein andrer Char dem meinen das Item wegschnappt. Nehmen wir an, Alliefritze ist Schmied und hat für Hordlersepp eine Grüne Eisenhalsberge angefertigt, die er ihm jetzt über das neutrale AH zukommen lassen möchte. Natürlich wird er sie wieder über einen Mittelsmann bei der Allianz einstellen oder selbst einstellen und von einem befreundeten Hordler kaufen lassen.

Tut man das aber zu einem niedrigen Preis, kann es passieren, dass ein anderer Spieler auf der Hordenseite das Item wegschnappt, bevor der eigene Hordler oder sein Mittelsmann es kaufen kann. Dies jedoch kann man mit einiger Sicherheit verhindern: Man setzt ganz einfach den Preis für das Item sehr hoch an: Stellt man die grüne Eisenhalsberge beispielsweise für 1000 Gold ein, wird kaum jemand anders sie kaufen. Findet sich aber doch tatsächlich ein Depp, der dass tut, ist das kein wirklicher Schaden. Hordlersepp hat dann zwar die Grün Eisenhalsberge nicht bekommen, aber Alliefritze hat ein Bombengeschäft gemacht und kann von dem Erlös leicht das Material kaufen, dass er für die Herstellung eines weiteren Stückes braucht.

Komplizierter ist die Übertragung von Gegenständen deswegen, weil der Char, der das Item erhält, in der Regel ein armer Twink ist, denn genau deswegen wird er ja vom reichen Mainchar auf der anderen Seite unterstützt. Er muss also vor der Transaktion des Items erst in der oben beschriebenen Weise mit dem notwendigen Geld versorgt werden, das natürlich auch vorhanden sein muss. Außerdem fallen bei einer solchen doppelten Transaktion natürlich auch zweimal die teuren Gebühren der neutralen Auktionshäuser an.

Man kann natürlich den Gegenstand auch zu einem niedrigen Preis einstellen und das Risiko eingehen, dass er von einem anderen Spieler weggeschnappt wird. Übermäßig hoch wird dieses Risiko jedoch nicht sein, denn wenn man einmal in die neutralen Auktionshäuser hinein guckt, sieht man, dass dort wirklich nicht viel los ist. Wenn man also zum Beispiel über Teamspeak in Kontakt steht und der Käufer sofort zuschlägt, wenn der Verkäufer sagt, dass er den Gegenstand eingestellt hat, dürfte man es ohne weiteres riskieren können, eine Gegenstand für einen „symbolischen“ Preis zu übertragen.

Pflichtlektüre für World of Warcraft-Einsteiger:Fokkos Ultimativer Noob-Guide zu World of Warcraft

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Zwerg Drahtbart kennt sich aus

Zwerg Drahtbart sagt gerne was er denkt

Das Alteractal ist derzeit nicht mehr das, was es einmal war. Zum einen liegt das daran, dass die Schlachtfelder nicht soviel Zulauf bekommen, wenn es noch relativ neuen Cotent in der freien Welt und jede Menge Bedarf an XP zum Leveln gibt. Zum anderen aber an einem erheblichen Mangel des Anmelde- und Zulassungsmechnismus, mit dem man auf das Schlachtfeld kommt, der jedoch leicht zu beheben wäre.

Vor dem Erscheinen von Wrath of the Lichking war das Alteractal eine feine Sache. Jedenfalls, wenn man Lvl 70 oder nicht viel darunter war. Zu einigrmaßen normalen Zeiten gab es immer eine ganze Reihe von laufenden Instanzen, so dass man nie lange warten musste nachdem man sich angemeldet hatte. Meist kam bereits einige Sekunden nach der Anmeldung auch schon der Dialog mit der Einladung.

Ein hartes Brot war es auch früher…

Zwar war die Horde oft überlegen und man musste sich als Alli mit dem zweiten Platz begnügen. Es waren aber neben der einen Marke für die Mitglieder der Verliererpartei doch immerhin einige Ehrenhafte Siege drin, vor allem wenn, wie so oft, die Schlacht durch Zergen entschieden wurde.  So konnte man nach und nach doch zu dem einen oder anderen epischen Ausrüstungsteil und zu einem Streitwidder der Sturmlanzen kommen, der ja für einen ordentlichen Zwerg unerlässlich ist.

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Das Alteractal war mal eine feine Sache...

Es war wohl immer wieder  frustrierend, dass Orks, Tauren und Co.  augenscheinlich besser organisiert waren und man öfter verlor als gewann. Dafür war es dann aber umso schöner, wenn man es den Hordlern doch einmal so richtig zeigen konnte und die Allianz siegreich war.  Das Alteractal hatte überdies sehr durch die Einführung der Verstärkungspunkte gewonnen. Dadurch können die Schlachten nicht mehr, wie früher, potentiell unendlich lange gehen. Das wirkt sich vor allem dann aus, wenn man nicht so sehr die Ehre, sondern die Marken brauchte, wie etwa für die epischen Belohnungs-Reittiere.

… aber heute ist es grauenhaft

Leider ist das Alteractal derzeit absolut nicht mehr das, was es vor WotLK war. Das größte Problem ist jedoch nicht das nach dem Erscheinen der Erweiterung zunächst stark verminderte Interesse an den BGs. Dieses Problem bessert sich bereits, weil es mittlerweile schon wieder eine Menge Chars auf der neuen Maximalstufe 80 gibt, die wieder auf die BGs wollen.

Das große und eigentliche Problem jedoch ist, dass derzeit wesentlich mehr Hordler als Allis für das Alteractal melden – und Blizzard sie auch alle hinein lässt. Dadurch steht – zumindest in meinem Realmpool Schattenbrand – die Allianz regelmäßig einer doppelten bis dreifachen Übermacht der Horde gegenüber.

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... aber bei einem derartigen Kräfteverhältnis...

Bei solchen Verhältnissen ist es für Allianz-Spieler natürlich vorbei mit dem Spielspaß. Dass allerschlimmste aber ist, das dieses Problem sich  nicht bessert, sondern naturgemäß verstärkt: Je leichter es für die Horde und je schwerer es für die Allianz wird, desto mehr Hordler und desto weniger Allis kommen auf das Schlachtfeld. Verschlimmert wird das ganze auch noch dadurch, dass die Horde in dieser Situation natürlich wesentlich mehr Ehre und Marken einheimst. Die eingefleischten Schlachtfeldgänger der Horde werden so nicht nur zahlenmäßig, sondern auch von der Kampfkraft der einzelnen Chars her immer stärker.

Selbstverstärkende Tendenz

Auf lange Sicht kann sich das unter Umständen sogar nicht nur auf das Verhältnis der Spielerzahlen auf dem Schlachtfeld, sondern auch auf das Horde/Alli-Verhältnis auf dem Server allgemein auswirken: Die guten Möglichkeiten auf dem Schlachtfeld an ansehnliches PvP-Equip zu kommen könnte durchaus eine Rolle spielen, bei der Entscheidung, auf welcher Seite man spielen will. Dazu kommt noch, dass sich die Anzahl und Kampftstärke der Spieler ja auch auf das freie PvP auswirkt. Und damit auf die Wahrscheinlichkeit, mit der man in der in der Welt draußen eins auf die Mütze bekommt. Was sich wiederum beim Erstellen von neuen Chars auf die Wahl der Seite auswirken und auch Grund für Serverwechsel sein kann.

... sieht davon hauptsächlich die Friedhöfe.

... sieht zwerg davon hauptsächlich die Friedhöfe...

Aus diesen Gründen haben ausgeprägte Alli- bzw. Hordeserver und -Realmpools sicherlich die Tendenz das Übergewicht der jeweiligen Seite eher zu verstärken als von sich aus abzubauen. Natürlich kann ich, was die Hordenlastigkeit betrifft, nur von meinem eigenen, hauptsächlich bespielten Server, dem Echssnkessel sprechen. Allerdings ist eine Allianzlastigkeit eines Servers bzw. Realmpools genausowenig wünschenswert, da sie die gleichen Probleme aufwirft.

Lösungsmöglichkeit

Gegen das Übergewicht der einen Seite auf einem Server etwas zu tun, dürfte nicht so einfach sein. Das ist einzusehen. Blizzard hat es nicht in der Hand, ob sich ein Spieler, der einen neuen Char erstellt, für eine Horden- oder eine Allianzrasse entscheidet.

Was aber leicht zu korrigieren wäre, das ist das Übergewicht einer Seite auf einem Battleground. Dazu wäre lediglich eine einfache Änderung am Mechanismus erforderlich, welcher den Zugang zum Schlachtfeld regelt: die Software müsste zunäscht ganz einfach nur immer abwechselnd je einen Alli und einen Hordler zum Battleground zulassen.  Auf diese Weise könnte eine Seite immer nur höchstens einen Spieler mehr haben als die andere.

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... und auch die Ausbeute ist nicht sonderlich zufriedenstellend.

Etwas problematischer wird das ganze natürlich dadurch, dass immer wieder einmal Spieler abspringen und so doch wieder ein Übergewicht einer Seite entstehen könnte. Aber auch dass ist nicht weiter schlimm: Spieler verlassen das Schlachtfeld vor allem dann, wenn sie sehen, dass die Gegenseite in der Übermacht ist. Bei einem ausgeglichenen Verhältnis passiert das nicht so oft und vor allem statistisch gesehen auf beiden Seiten gleich häufig: Toilettendrang, Ruf zum Mittagessen, Besuch usw.  kommen sowohl bei Hordlern als auch bei Allis vor.

Außerdem würde auch hier wieder der vorgeschlagene Mechanismus helfen, selbst wenn sich z.B. eine ganze Fünfergruppe verabschiedet: Solange eine Seite mehr Spieler hat, werden eben nur Spieler der Gegenseite zugelassen. Dadurch gleicht sich das Übergewicht  wenigstens zum Teil aus und kann sich vor allem nicht durch Neuzugänge bei der eh‘ schon überlegenen Seite weiter verstärken.

Warum ein solcher Mechanismus nicht schon lange von Blizzard installiert wurde, ist absolut unverständlich. Schließlich pfeift auch kein Schiedsrichter ein Fußballspiel an, wenn von der einen Mannschaft erst fünf oder sechs Spieler auf em Platz sind. Natürlich kann man ein Schlachtfeld auch öffnen bevor die Sollstärke auf beiden Seiten erreicht ist – aber bitte so, dass auf beiden Seiten etwa gleichviel Spieler sind.

Und der einzelne Spieler?

Was kann nun der einzelne Spieler tun? Leider nicht viel, aber doch ein bisschen etwas: Vor  allem desertiert nicht, wenn ihr seht, dass die Gegenseite in der Überzahl ist. Das gibt nicht nur eine Sperre, sondern macht es Euren Kameraden noch schwerer. Vor allem aber nimmt man, auch wenn es gewaltig auf die Mütze gibt, immerhin eine Marke und in aller Regel wenigstens noch ein paar Ehrenhafte Siege und Ehrenpunkte mit. Außerdem: Dreimal haushoch verlieren kann schneller gehen als einmal gewinnen und bringt ebenfalls drei Marken ein, wenn auch nicht soviel Ehre. Wer vor allem die Marken braucht, kann sich so behelfen, auch wenn es ein wenig frustrierend ist.

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