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Posts Tagged ‘Krieger’


World of Warcraft ist ein Stück (Medien-)Kultur geworden, das ist nicht mehr zu bestreiten, auch nicht von den verbissensten „Killerspiele“-Gegnern. Es gibt sogar schon Witze darüber.

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So populär, dass es schon WItze darüber gibt: World of Warcraft

Hier ein paar Kostproben:

Treffen sich zwei Typen in Eisenschmiede. Der eine ist ein Jäger – und der andere wird auch nie in eine Gruppe eingeladen.

Treffen sich zwei Typen vormittags in Silbermond. Der eine ist ein Blutelfen-Paladin – und der andere schwänzt auch die Schule.

Treffen sich zwei Typen in Orgrimmar. Der eine ist ein Ork-Krieger – und der andere auch nicht gerade der hellste.

Wie verbringt ein Untoter seinen Urlaub? Er legt sich auf die faule Haut.

Woran kann man sehen, dass die Horde in Sturmwind geraidet hat? Mülltonnen leergefressen, alle Hühner schwanger und überall liegt Sch….

Treffen sich zwei Untote. Fragte der eine: „Rauchst Du immer noch?“
Meint der andere: „Ja, aber nicht mehr auf Lunge.“

Kommt eine Menschin in Sturmwind zu einer Wache: „Ich möchte jemanden wegen sexueller Belästigung anzeigen.“
Fragt die Wache: „Was hat er den gemacht?“
„Er hat gesagt, dass meine Haare gut riechen würden.“
„Das ist doch keine sexuelle Belästigung…“
„Doch! Es war nämlich ein Gnom.“

Kommt ein Ork mit einem Papagei auf der Schulter in ein Bar. Fragt der Barkeeper: „Wo hast Du denn das Viech her?“
„Oooch, die laufen in Durotar haufenweise rum,“ meint der Pagagei.

Paladin Witze

Die Paladin-Witze, die sich auf mangelnden Damage beziehen, sind mittlerweile veraltet, aber wer die Zeiten noch kannte, als Paladine zwei Tage brauchten um einen Mob auf dem gleichen Level down zu bekommen, kann vielleicht immer noch darüber grinsen. Auf jeden Fall muss ich sie aus historischen Gründen aufzeichnen:

Treffen sich zwei Typen in Sturmwind. Der eine ist ein Paladin – und der andere macht auch keinen Schaden…

Sagt ein Paldin zum andern: „Du, machen wir ein Duell?“
Sagt der andere: „Nee, heute nicht, ich muss übermorgen früh raus.“

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Eines Tages treffen sich in Nordhain ein paar Noobs und kommen sich näher. Schließlich gründen sie die Gilde Allimania um fortan Azeroth gemeinsam unsicher zu machen. Tatsächlich erschüttern sie nicht nur die Grundfesten des Warcraft-Universums, in dem sie zum Beispiel schuld daran sind, dass Naxxramas auf die Abtei von Nordhain stürzt, sondern auch die Zwerchfelle der Zuhörer erheblich.

Das Hörspiel Allimania war zuächst nur als kleiner Gag gedacht, wuchs sich aber zu einer richtigen Soap aus und bekam Kultstatus. Es gibt mittlerweile eine komplette Staffel mit zwölf Folgen und eine angefangene, von der bisher sieben Fortsetzungen erschienenen sind. Eine zeitlang kamen die Episoden alle zwei Wochen, doch leider ist dies mittlerweile nicht mehr der Fall: die beiden letzten Folgen kamen mit sehr großen Abständen und auch das ist schon wieder lange her.

Eine schlaue und wunderschöne Elfenpriesterin

Die Anführerin der Gilde ist Atinuviel I’lavé Thuramandil Sinatar F’enviel Entirethzea, eine (so glaubt sie jedenfalls) wunderschöne Nachtelfen-Priesterin aus Darnassus. Ihren schwierigen Namen braucht man sich aber nicht zu merken, denn alle nennen sie nur Uschi. Sie sieht nämlich aus wie eine Uschi und sollte nach dem Willen ihres Vaters eigentlich Friseuse und nicht Priesterin werden. Dimitri D. Demolition, fieser und notgeiler gnomischer Warlock, hat eine erhebliche Schwäche für Uschi und baggert sie ständig an, wobei er nichts unversucht lässt, die spröde Schönheit von seinen Qualitäten als Liebhaber zu überzeugen: „Man nennt mich auch die Nähmaschine…“

Mit von der Partie sind auch Horst, intellektuell herausgeforderter Menschenkrieger mit deutlichem niederdeutschen Akzent und der Nachtelf Mirakuli („Ich bin ein Druide und werde nicht für euch kochen!“), ein mit Potenzproblemen geschlagener ehemaliger Feral-Druide, der aus gildenstrategischen Gründen umskillen musste.  Zu Anfang ist auch noch Raul dabei, ein äußerst schweigsamer Magier, den, wenn er doch einmal etwas sagt, alle außer Uschi und den Zuhörern verstehen können. Die jedoch hören statt verständlichen Worten nur Geräuscheffekte wie etwa einen vorbeifahrenden Zug.

Raul versorgt die Gilde ständig mit großen Mengen herbeigezaubertem Wasser zur Manageneration, das immer irgendwie nach Tomaten schmeckt.  Nachdem er mit der mannstollen schwedischen Zwergenjägerin Ingrid durchgebrannt ist, löst sich das Rätsel um den sonderbaren Geschmack: Raul hat sich darin immer die Füße gewaschen, bevor er es verteilte.

Ein neuer Job für Edwin van Cleef

Für Raul stößt (im wahrsten Sinne des Wortes) der Schurke Cliff zu Allimania und bringt seinen Koch Cookie, einen Murlock mit. Er ist ein NPC und war vorher Edwin van Cleef, der Endboss, den die Gilde in den Todesminen besiegt hat. Damit war logischerweise sein Job zu Ende und er arbeitslos geworden, so dass er ein neues Unterkommen suchte und bei Allimania fand. Später kommt noch ein menschlicher Paladin (isch bin der Ronny aussn ästlischen Bästländern, da bei de Tschäppel of Leit) dazu, der im Lichking seinen ehemaligen Staats- und Parteichef Arthas Honnecker wiedererkennt. Mit dem Werder-Anhänger Horst teilt er als Dynamo-Fan dessen Abneigung gegen den FC Bayern.

Die zunächst kurzen Folgen werden im Laufe der ersten Staffel immer länger, aber alles andere als langweiliger. Jede einzelne Episode steckt voll haarsträubender Skurillitäten, aberwitziger Gags und Anspielungen. Zum Beispiel stirbt Dimitri in fast jeder Folge, so wie das Kenny, der Ortsarme aus der Southpark-Clique tut: „Mein Gott, sie haben Dimitri getötet…“

Atinuviel wird bei Cookie dem Murlock-Koch schwach und verliebt sich unsterblich in ihn. Nachdem Cookie jedoch Cliffs Koffer trotz dessen eindringlicher Warnung verwechselt hat, verstirbt er plötzlich und unerwartet:  „Siehst du dieses Fischbrötchen….“ Zu allem Überfluss isst Atinuviel auch noch von der Murlocflossensuppe, die ihre Mutter aus den von Cliff mitgbrachten Flossen gekocht hat.

Humor vom Feinsten

In der Tat geht der Allimania-Humor nicht nur an das Belastungslimit der Lachmuskeln, sondern teilweise auch bis hart an die Grenze des guten Geschmacks.  Auf dem Dunkelmond-Jahrmarkt in Mulgore muss sich Dimitri etwa vor einem gehörnten Ehemann in Acht nehmen. Gegenüber der Gilde verteidigt er sich, dass die betreffende Dame schließlich nichts gegen die von dem notgeilen Hexenmeister an ihr vorgenommen sexuellen Handlungen  gehabt hätte – sie war zu diesem Zeitpunkt nämlich bereits tot…

Das ganze wird von den Sprechern sehr professionell in Szene gesetzt. Köstlich ist zum Beispiel auch der mit einer unnahmlich gelangweilten Stimme nörgelnde Zauberer Medhiv, der den Allimaniacs immer wieder hilft, der mit der Zunge anstoßende,  ständig kichernde   Kel Thuzad und der dümmliche Arthas, der bei Illidan Fahrunterricht mit einer Nekropole nehmen muss, was aber gar nicht gut klappt.

Allimania ist Kult und hat sogar Fans unter Leuten, die gar nicht World of Warcraft spielen. Dazu ist es auch noch kostenlos, man kann es sich von der Website www.wowszene.de ganz einfach herunterladen und bekommt dann die geballten Gags von links und rechts um die Ohren. Ein Muss  für alle, die lachen wollen bis der Arzt kommt.

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