Feeds:
Beiträge
Kommentare

Posts Tagged ‘Quest’

Über WoW, also World of Warcraft wird heutzutage viel geredet und geschrieben. Leider von vielen Leuten auch größtenteils Mist. Soweit es Leute sind, die sich mit WoW auskennen, kann man zwar viele Informationen bekommen, die man als fortgeschrittener Spieler braucht und auch für Anfänger gibt es allerhand Tipps. Also alles Arbeit, die bereits getan ist. Was ich hier und heute tun möchte, ist daher, einfach einmal kurz – soweit dies bei einem derart komplexen Thema möglich ist – und bündig zu erklären um was es bei WoW geht, damit sich derjenige informieren kann, der sich fragt, ob WoW wohl etwas für ihn wäre oder einfach nur wissen will, um was es beim viel gerühmten und geschmähten World of Warcraft eigentlich geht.

wow_einstieg01

Haarsträubende Abenteuer in phantastischen Welten hautnah erleben - und das auch noch bequem im Sessel vor dem Bildschirm: Wo bekommt man das? Natürlich bei World of Warcraft 😉

Was ist World of Warcraft?

World of Warcraft ist ein so genanntes MMORPG ein Massive Multiuser Online Role Playing Game. Das bedeutet auf Deutsch etwa so viel wie „Online-Rollenspiel für sehr viele gleichzeitig spielende Spieler“. Man spielt also mit und gegen eine Menge anderer Spieler auf einem Server, der die Spielwelt und das Geschehen auf ihr steuert. Weil es aber bei World of Warcraft sehr, sehr viele Mitspieler gibt, spielen nicht alle auf ein und demselben Server, sondern werden auf viele verschiedene Server verteilt, auf denen jeweils einige Tausend Spieler angemeldet sind und mehr oder weniger oft auch online sind und spielen.

Spielwelt und Hintergrundgeschichte

Den Hintergrund für World of Warcraft bildet das Warcraft-Universum, welches bereits als Plattform für die Strategiespiele der Warcraft-Reihe, Rollenspiele und Romane diente. Es besteht vor allem aus dem Planeten Azeroth und den Trümmern des Planeten Draenor, welche als Scherbenwelt bezeichnet werden.

wow_einstieg02

Die bärbeißigen Zwerge gehören zur eher biederen Allianz...

Im Warcraft Universum gibt es zwei große Machtblöcke, die Allianz und die Horde. Obwohl die traditionell „guten“ Rassen Zwerge und Menschen zur Allianz gehören und man bei der Horde die früher meist als „böse“ geltenden Orks und Trolle findet, sind weder die Allies die White- noch die Hordler die Black-Hat-Cowboys.

Soweit sie gegeneinander Krieg führen, hat das nichts mit gut und böse zu tun, sondern mit ganz gewöhnlichen Interessenkonflikten. Was die beiden allenfalls unterscheidet ist, dass die Allianz eher zivilisiert-gesittet, die Horde ein wenig barbarisch-chaotisch daherkommt.Gute Jungs und Mädels mit berechtigten Interessen sind sowohl die Hordler als auch die Alllies aber allemal.

Allianz und Horde haben jedoch zwei gemeinsame, gefährlich Feinde, derentwegen sie auch schon zusammengearbeitet haben und das wohl auch wieder tun müssen. Die Ansätze dazu sind stellenweise auch schon wieder da. Trotzdem besteht derzeit mehr oder weniger offene Feindschaft zwischen den beiden großen Parteien auf Azeroth.

wow_einstieg03

... die treudoofen Orks hingegen zur ruhmreichen, aber etwas anrüchigen Horde

Die gemeinsamen Feinde von Allianz und Horde sind die Brennende Legion und die Geißel. Die Brennende Legion ist eine Dämonenarmee, die von dem gefallenen und zu einem Dämon gewordenen Titanen Sargeras gegründet wurde um das Universum in Chaos und Verwüstung zu stürzen. Die Geißel ist eine Armee von verschiedenartigeren Untoten wie Skeletten, Ghulen und Zombies, die dem Lichkönig untersteht. Sie rekrutiert ihre neuen Mitglieder durch eine Krankheit, die Seuche, die Humanoide in Untote verwandelt. Sie war einst eine Hilfstruppe der Brennenden Legion; mittlerweile hat sich aber der Lichkönig selbstständig gemacht und köchelt sein eigenes Giftsüppchen.

Avatare oder Spieler-Charaktere

Beim Spielen von World of Warcraft ist man in Form eines Avatars oder Charakters in einer virtuellen Welt unterwegs, die aus vielen verschiedenen unterschiedlichen Ländern besteht. Dort muss man Gegner bekämpfen, was Erfahrungspunkte einbringt und den Charakter, kurz auch als Char bezeichnet, Stufe um Stufe wachsen lässt. Je höher die Stufe des Charakters ist, umso stärkere Gegner kann er bezwingen. Das ermöglicht es ihm, immer neue Länder zu besuchen, wo er wiederum auf stärkere Gegner trifft, deren Bezwingen ihn wiederum weiter wachsen lässt.

wow_einstieg04

Von beiden Arten gibt es - wie bei den anderen Rassen ebenfalls - ...

Die Kampfkraft eines Charakters wird nicht nur von seiner Stufe bestimmt, sondern auch von seinen erlernten Fähigkeiten und in hohem Maße von seiner Ausrüstung. Daher besteht ein wichtiger Aspekt von WoW darin, möglichst gute Waffen und Rüstungsteile zu ergattern, um den Charakter immer weiter auszubauen.

Hat man die jeweilige Höchststufe erreicht, ist das Spiel keineswegs zu Ende, sondern beginnt nach Ansicht vieler Spieler erst richtig: Jetzt gilt es nämlich, immer stärkere Gegner zu bezwingen, um immer bessere und seltenere Ausrüstungsgegenstände zu erhalten, die den Charakter weiter verbessern.

Rassen und Klassen

Wenn man sich seine Spielfigur erstellt, kann man unter verschiedenen Rassen und Klassen wählen. Die Rasse entscheidet über gewisse, aber nicht wirklich entscheidende Sonderfähigkeiten des Charakters, vor allem aber über die Zugehörigkeit zu einer der beiden Spielparteien, der Allianz und der Horde. Möchte man z.B.ein Zwerg sein, gehört man der Allianz an, entscheidet man sich für einen Ork, wird man Mitglied der Horde.

Das Aussehen der verschiedenen Rassen ist wohl dahingehend gestaltet, unterschiedliche Geschmäcker anzusprechen: Die Menschenfrauen erinnern z.B. ein wenig an Barbie, männliche Zwerge und Orks sind knuffig und knorrig, männliche Blutelfen sehen unangenehm gut aus. Hat man sich für eine Rasse entschieden, kann man das Aussehen des Charakters noch in gewissen Grenzen individualisieren, indem man zwischen männlich und weiblich, unterschiedlichen Hauttönen, ein paar Gesichtern etc. auswählt.

wow_einstieg051

... auch weibliche Exemplare

Neben der Rasse wählt man sich noch eine Klasse, die darüber entscheidet, mit welchen Aktionen der Charakter seine Gegner bekämpfen kann: Jäger z.B. schießen, legen Fallen und hetzen abgerichtete Tiere auf den Feind, Schurken verfügen über bösartige Nahkampftechniken;die sie zumTeil aus dem Hinterhalt einsetzen können und Hexenmeister etwa wirken grausame Schadenszauber auf ihre Opponenten, die sie schwächen, verbrennen, einfrieren und dergleichen.

Berufe

Im Spiel selbst kann der Charakter dann noch zwei Berufe erlernen, mit deren Hilfe er sich Materialien beschaffen und daraus mehr oder weniger nützliche Gegenstände anfertigen kann. Oft ist auch mehr als ein Handwerker notwendig um einen interessanten Gegenstand zu machen und oft benötigt man auch Materialien von verschiedenen Sammelberufen. Dadurch wird es erforderlich, untereinander zu handeln, oder mehrere Charaktere zu erstellen, die verschiedene Berufe haben und sich gegenseitig zuarbeiten.

wow_einstieg06

Auf dem Charakterauswahlbildschirm kann man sich neue Charaktere erstellen

Außer nützlichen Dingen, wie Waffen und Rüstungen können Handwerker zum Teil auch Gegenstände herstellen, die lediglich hübsch oder lustig sind und ganz einfach den Spielspaß erhöhen: Schneider können außer Stoffrüstungen auch Anzüge und Damenkleider für besondere Anlässe herstellen. Ingenieure hingegen können z.B. Fluggeräte herstellen, die zwar nicht besser sind als die sonst im Spiel käuflichen fliegenden Reittiere, jedoch witzig aussehen.

Außer seinen zwei Hauptberufen wie Schmied, Bergmann, Schneider usw. kann jeder Charakter Kochen, Angeln und Erste Hilfe erlernen um sich und andere mit
Nahrungsmitteln zu versorgen und nach Kämpfen zu heilen. Sowohl in den Haupt- als auch in den Nebenberufen wächst das Geschick, der „Skill“, des Charakters wenn er Gegenstände oder Materialien herstellt bzw. gewinnt, die für ihn noch eine bestimmte Schwierigkeit besitzen. Mit diesen wachsendem Skill kann er dann immer neue Fähigkeiten erlernen, die beim Anwenden wiederum den Skill erhöhen, aber immer nur so lange, bis sie für ihn wieder leicht geworden sind. Dann muss er jeweils neue und schwierigere Dinge dazulernen, wenn er in seinem Beruf weiterkommen will.

wow_einstieg07

Ein zwergischer Jäger mit Schießeisen und abgerichtetem Tiger

Die Grafik von WoW ist übrigens nicht photorealistisch, sondern zeichentrickartig, was von den einen kritisiert wird, anderen wiederum gefällt. Fest steht aber, dass das Spiel dadurch weniger Ansprüche an die verwendete Hardware stellt, was durchaus einer de Gründe für seine Beliebtheit sein könnte. Mit entsprechender Hardware kann man dennoch eine qualitativ hochwertige Grafik erzielen, die zwar immer noch zeichentrickartig aussieht, aber sehr schöne Effekte bietet.

Der Spielablauf

Wie bei Multiuser-Kampfspielen üblich, kann man bei WoW mit und gegen andere Spieler aber auch mit und gegen vom Computer gesteuerte Spielfiguren (Characters oder Charaktere) spielen. Letztere bezeichnet man als NPC (Non Player Character) oder im Deutschen etwas holperig als NSC (Nicht-Spieler-Charakter). NPCs die dazu dienen, dass man mit ihnen kämpft bezeichnet man auch als „Mobs“.

Diese NPCs können feindlich,neutral oder freundlich sein und und unterschiedliche Rollen spielen.Freundliche und neutrale NPCs treten unter anderem als Händler auf, bei denen der Spieler Nahrung, Waffen und  dergleichen einkaufen und erbeutete Dinge verkaufen kann, Dazu dient virtuelles Spielgeld,welches in WoW ganz einfach die Einheit „Gold“ hat; 1 Gold entspricht 100 Silber und 1 Silber wiederum 100 Kupfer.

wow_einstieg08

Questgeber, erkennbar am gelben Ausrufezeichen über dem Kopf, gibt es in großer Anzahl: Sie halten Aufgaben bereit, für die der Charakter zusätzliche Punkte und mehr oder weniger wertvolle Belohnungen erhält.

Neben den Händlern gibt es auch NPCs die als Lehrer fungieren. Hier kann der Charakter gegen Geld seine Fähigkeiten erweitern und zwar umso mehr, je höher er auf der Stufenleiter steigt. Wieder andere sind Questgeber, bei ihnen kann man Aufgaben, so genannte Quests annehmen. Erledigt man sie, bekommt man dafür Erfahrungspunkte, Geld und/oder Sachpreise wie Waffen oder Nahrungsmittel.

Feindliche NPCs dienen vor allem als Gegner. Man bekämpft und tötet sie um Erfahrungspunkte und Beute zu erhalten. Einen getöteten computergesteuerten Gegner kann man ausrauben („looten“), er „droppt“ nämlich mehr oder weniger wertvolle Materialien, Ausrüstungsgegenstände und teilweise auch Geld. Die Gegenstände kann man benutzen oder verkaufen. Dabei gibt es zum Teil mehr oder weniger brauchbare Dinge, die man an andere Spieler verkaufen kann. Dies geschieht entweder direkt mit der Handelsfunktion des Charakters oder über ein Auktionshaus,welches im Prinzip so funktioniert wie eBay.

Fokkos Ultimativer Noob-Guide zu World of Warcraft: Hier klicken, mehr erfahren!

Sehr oft droppen Mobs aber auch nutzlosen Plunder, der zu wirklich nichts zu gebrauchen ist. Mit „Gnollspeichel“, „gelatineartiger Schmiere“ oder „gemauserten Federn“ kann kein Charakter etwas anfangen. Offenbar gibt es aber doch irgendwo in der weiten, fiktiven Welt Bedarf dafür, denn an Händler kann man solche Dinge jederzeit verkaufen. Spieltechnisch sind sie wohl dazu gedacht, zum Einkommen der Charaktere beizutragen. An bestimmten Kennfarben erkennt der Spieler, ob seine Beute nur zum Verkauf an einen Händler geeignet ist, seinem oder einem anderen Charakter nutzen kann oder gar einen mehr oder weniger erheblichen Wert besitzt.

Kämpfen

World of Warcraft wird gerne mit dem Wort „Killerspiel“ bezeichnet und zwar von Leuten, die wenig bis gar keine Ahnung von Computerspielen haben, sondern einfach nur auch gerne mitreden möchten. Würde man den Begriff „Killerspiel“ damit definieren, dass es bei einem Spiel darum geht, feindliche Spielfiguren zu eliminieren, müsste man auch Spiele wie Schach oder Völkerball als „Killerspiele“ bezeichnen.

wow_einstieg09

Hier geht es zur Sache: Drahtbart, der Zwergenjäger hat seinen Tiger auf eine fiese Riesenspinne gehetzt und das Gewehr schon im Anschlag

In der Tat ist der Kampf aber einwichtiges Element bei World of Warcraft und erforderlich, um im Spiel voranzukommen. Das Kampfsystem beruht darauf, dass eine Figur der anderen möglichst viel Schaden – „Damage“ – zufügt und selbst möglichst wenig Schaden erleidet, damit die Gesundheit, die Lebensenergie des Gegners möglichst aufgezehrt ist und er stirbt, bevor dies bei ihr selbst der Fall ist.

Stirbt der Charakter einmal im Kampf, ist das keineswegs das Ende des Spiels. Ein „Game Over“ gibt es bei World of Warcraft nicht. Man landet lediglich als Geist auf dem nächsten Friedhof. Von hier aus kann man dann in Geistform zu seinem Leichnam zurück pilgern, wo man per Mausklick ins Leben zurückkehren kann. Allerdings strapaziert das Sterben die Ausrüstung sehr, viel mehr, als dies die normale Abnutzung im Kampf tut. Wenn man öfter stirbt, muss man daher schon bald einen Handwerker aufsuchen, der einem das Outfit – natürlich gegen Bezahlung – wieder in Ordnung bringt.

wow_einstieg10

Ein menschlicher Hexenmeister und sein fieser Wichtel spielen einem dümmlichen Oger ziemlich übel mit

Zwischen den Kämpfen, teilweise auch während eines Kampfes, muss die Gesundheit der Recken wieder aufgefüllt werden. Dazu gibt es verschiedene Methoden: Es kann gegessen werden, es gibt Heiltränke und von Charakteren mit Erste-Hilfe-Kenntnissen erzeugte Verbände. Manche Charakterklassen können auch sich und andere mit Hilfe magischer Kräfte heilen.

Gruppen und Schlachtzüge

Gewisse Gegner können nur durch Zusammenarbeit mehrerer Charaktere bezwungen werden: Klassen mit starker Rüstung, die man als „Tanks“ (Panzer) bezeichnet, nehmen die Schläge auf sich, die solche starken NPCs erzeugen, in dem sie sie zwingen sie und nicht die schlechter geschützten Teamkollegen anzugreifen. Dazu sind in der Spielmechanik Aktionen vorgesehen, die es den Tanks ermöglichen „die Aggro zu ziehen“, das bedeutet, die Aggression des Gegners auf sich zu lenken.

wow_einstieg11

Standesdünkel gibt es bei Zwergen nicht: König Magni Bronzebart steht gerne mal für ein Erinnerungsfoto mit einem seiner Untertanen zur Verfügung

Andere Klassen, „Damage Dealer“ („Schadensausteiler“) wie Schurken oder Jäger fügen gleichzeitig dem Gegner Schaden zu, währen wieder andere, „Heiler-Klassen“ wie Priester oder Druiden dafür sorgen, dass die Kämpfer ständig geheilt werden. Dabei muss ständig auf Balance geachtet werden, denn sowohl das Erzeugen von Schaden als auch das Heilen erzeugen „Bedrohung“ beim Gegner, was bedeutet, dass die Wahrscheinlichkeit steigt, die Aggro zu ziehen, also von ihm angegriffen zu werden.

Gerät die Kampftechnik der Gruppe aus der Balance und greift der Gegner z.B. den Heiler an, weil er zuviel geheilt und damit die Aggro gezogen hat, kann dies sehr schnell zu einer Kettenreaktion führen: Der Heiler stirbt, die anderen Gruppenmitglieder werden nicht mehr geheilt und sterben nacheinander ebenfalls – die Gruppe wird „gewipet“, wie es im WoW-Fachjargon heißt.

Eine Gruppe von Charakteren kann bei WoW bis zu fünf Mitglieder umfassen. Für manche Gegner reicht dies jedoch nicht. Deswegen können aus mehreren Gruppen Schlachtzüge gebildet werden, die dann bis zu 40 Charaktere umfassen können. Tatsächlich gibt es im Spiel auch einige so starke Gegner, die nur von einem ganzen Schlachtzug aus 25 (früher sogar 40) Charakteren besiegt werden können, der dann auch noch eine geeignete Zusammensetzung aufweisen und gekonnt koordiniert werden muss.

wow_einstieg12

Größere Entfernungen überwindet man mit Hilfe von öffentlichen Flugtieren, die auf bestimmten Linien verkehren

Instanzen

Die besonders starken Gegner, die so genannten Bosse, findet man vor allen Dingen in Instanzen. Eine Instanz ist ein bestimmter Bereich der Welt, die für jede Gruppe, die ihn aufsucht, gesondert, quasi in Form von Parallelräumen, existiert. Wenn mehrere Gruppen also in die gleiche Instanz gehen, hat jede dieser Gruppe den kompletten instanzierten Bereich samt sämtlichen darin befindlichen NPCs für sich und merkt von den anderen Gruppen nichts, die sich gleichzeitig im gleichen Bereich befinden.

Der Sinn dieser Instanzen besteht darin, dass mehrere Gruppen gleichzeitig den jeweiligen Bereich besuchen können ohne sich gegenseitig zu behindern und/oder in Streit um die Bosse geraten zu können. Vor allem droppen die Bosse in der Regel besonders begehrte Dinge („Items“) die  im Vorhinein bekannt sind und ein Hauptgrund für den Besuch von Instanzen sind. Oft wird bereits vorher abgesprochen, wer welches Beutestück erhält, andernfalls werden diese und auch andere wertvollere Beutestücke verlost.

Kampfkraft und Widerstände

Der im Kampf erzeugte Schaden hängt nun von bestimmten Parametern eines Charakters ab, wie etwa der Klasse, der Stufe und der verwendeten Aktion. Je nach Klasse sind dafür bestimmte Eigenschaften der Figur entscheidend, wie etwa Intelligenz, Beweglichkeit oder Stärke. Diese Eigenschaften wiederum können von getragenen Ausrüstungsgegenständen wie Waffen oder Rüstungsteilen dauerhaft oder von gewissen Zaubern vorübergehend verstärkt werden. Eine wesentliche Rolle dabei spielt die verwendete Waffe, die einen bestimmten Schaden pro Schlag erzeugt und mit einer bestimmten Frequenz zuschlägt.

wow_einstieg13

Untote sehen etwas unappetitlich aus, werden aber dennoch gern gespielt

Auf der anderen Seite bestimmen Klasse, Stufe, dauerhafte Verbesserungen durch Ausrüstung und temporäre Zauber, wie groß der Widerstand gegen den erlittenen Schaden und wie viel Lebensenergie (Gesundheit) vorhanden ist. Aus diesen Werten errechnet sich schlussendlich der Abzug an Gesundheit, den ein Charakter erleidet, wenn er einen Schlag einstecken muss.

Dabei wirkt aber noch eine Zufallskomponente mit, es wird gewissermaßen ausgewürfelt, ob ein Schlag etwa nur streift, schmettert oder gar kritisch trifft, ob er vielleicht geblockt oder gar ganz pariert werden kann, also mehr oder weniger stark bzw. vielleicht sogar überhaupt nicht wirkt. Die Parameter für diese Zufallskomponente wiederum werden aber auch von den Eigenschaften der betroffenen Charaktere beeinflusst: Man kann mit Ausrüstungsteilen und Zaubern die Chance zu parieren, auszuweichen, kritische Treffer zu erleiden oder zu erzielen und dergleichen beeinflussen.

wow_einstieg14

Auch Blutelfen sind beliebt

Zu allem Überfluss gibt es auch noch unterschiedliche Arten von Schaden, gegen die unterschiedliche Widerstände erforderliche sind: Die tollste Plattenrüstung eines Kriegers etwa nützt nichts gegen den Zauberschaden eines Hexenmeisters oder den Schattenschaden eines Priesters. Deswegen muss ein Krieger sehen, dass er zu seinem hohen Rüstungswert auch seine Widerstände gegen andere Schadensarten erhöht.

Dieser Ausbau eines Charakters zu höchstmöglicher Kampfkraft erfordert nun eine Menge Kenntnisse über das Zusammenwirken der Parameter von Charakter und Ausrüstung. Dazu gibt es jede Menge Informationen einschließlich einschlägigen Formeln im Netz, die von den ganz harten Spielern eifrig studiert und diskutiert werden.

Eine wichtig Rolle für die Kampfkraft eines Charakters spielt auch die so genannte Skillung: Ab der Stufe10 erhält der Char mit jeder neuen Stufe einen Talentpunkt. Diese Talentpunkte kann er einsetzen um bestimmte Fähigkeiten zu verbessern oder ganz neu zu erlernen. Dabei sind die Talente in drei Sparten aufgeteilt, die Spezialisierungsmöglichkeiten der jeweiligen Charakterklasse darstellen. So hat z.B. ein Jäger die Auswahl, sich auf „Überleben“, „Treffsicherheit“ oder „Tierherrschaft“ zu spezialisieren.

Der Witz dabei ist, dass in jeder Sparte erst die niedrigeren Talente erworben werden müssen, bevor man höherwertige erhält. Da die Zahl der Talentpunkte aber insgesamt begrenzt ist, muss man sich für eine Spezialisierung entscheiden, wenn man wirklich wertvolle Fähigkeiten erwerben will. Wer von allem etwas haben will, wird in allen Sparten bestenfalls mittelmäßig sein.

Nur etwas für Cracks?

In der Tat ist es geradezu eine Wissenschaft, einen WoW-Charakter von wirklich hoher Kampfkraft zu erstellen. Das bedeutet aber nicht, dass nur ausgefuchste Rechenkünstler, die gleichzeitig ein exzellentes Maß an Verständnis für komplexe Zusammenhänge und Abhängigkeiten besitzen, an diesem Spiel Freude haben können.

wow_einstieg16

Besondere Gags zu besonderen Gelegenheiten: zu Haloween hat sich diese Zwergenfrau als Piratin verkleidet

Anders als etwa beim Sport im realen Leben, reicht es bei WoW aus, zu wissen, wie man etwas erreicht, um es auch tatsächlich zu verwirklichen. Ein Turner etwa, der weiß, dass eine bestimmte Übung bei ihm nicht richtig klappt, hat noch lange nicht gewonnen, wenn er herausfindet, dass dafür eine bestimmte Muskelgruppe seines Körpers zu schwach ist. Erst wenn es ihm gelingt, diese Muskelgruppe entsprechend stark zu machen, wird er Erfolg haben.

Wenn hingegen ein WoW-Charakter z.B. zu wenig Schaden erzeugt, kann ein erfahrener Spieler ohne weiteres dessen Besitzer helfen, indem er ihn berät und ihm sagt, was er an der Figur verändern muss. Damit ist dann das Problem dann auch bereits behoben, sieht man davon ab, dass es noch etwas Geduld und Fleiß braucht, etwa erforderliche Ausrüstungsgegenstände oder dergleichen zu erbeuten bzw. das Geld für deren Kauf zu verdienen.

Um seine verbesserten Fähigkeiten auch richtig nutzenzu können, benötigt er nun noch das Wissen, wie er seine Kampfaktionen richtig nacheinander einsetzt, um möglichst viel Schaden zu erzielen. Diese Abfolge bezeichnet man als „Rotation“. Ein wenig Reaktionsfähigkeit und ein gewisses manuelles Geschick ist nun zwar auch noch erforderlich, doch spielt dies lange keine so große Rolle wie etwa beim Tischtennis, Billard oder Dart.

Zudem sind Ausrüstung und Skillung von Charakteren beileibe nichts geheimes: Es gibt auf der WoW-Website eine Datenbank, das Arsenal, die alle Charaktere ab der Stufe 10 enthält und von jedem eingesehen werden kann. Es ist also überhaupt kein Problem, einen erfolgreichen Charakter einfach „nachzubauen“. Schlussendlich ist eine ausgefuchste Ausrüstung und Skillung eigentlich nur für die großen Instanzen und für das Töten anderer Spieler wirklich notwendig. Auch ein Durchschnittsspieler ohne viel Ahnung von diesen Geheimnissen wird ohne größere Probleme die Höchststufe erreichen und viel Spaß beim Spielen haben.

Kommunikation und gemeinsames Spiel

Um mit anderen Spielern zusammen spielen zu können, muss man mit ihnen auch kommunizieren können. Dazu gibt es in World of Warcraft einen Text- und seit einiger Zeit auch einen Sprachchat mit jeweils mehreren Kanälen.

wow_einstieg17

Privilegierter Pilot: Ab der Stufe 70 kann jeder Charakter ein fliegendes Reittier nebst dem zugehörigen "Führerschein" erwerben. Diese skurrile Flugmaschine können sich aber nur Ingenieure bauen.

Der Sprachchat ist nicht besonders gut bei den Spielern angekommen. Zum einen ist seine Qualität nicht gerade überragend, zum anderen gibt es schon lange spezielle Sprachchat-Programme für Onlinespieler wie etwa TeamSpeak. Sie besitzen den Vorteil, dass man sich unabhängig vom Spiel unterhalten kann, also auch als Mitglied der Allianz mit Mitgliedern der Horde und umgekehrt sowie auch den, dass man sich einigermaßen sicher sein kann, nicht von Blizzard-Mitarbeitern belauscht zu werden. Der Tastaturchat bietet die Möglichkeiten, die man auch von Tastaturchats im Web kennt: verschiedene Kanäle (Räume), die Möglichkeit, private Kanäle zu eröffnen, Privatnachrichten (Flüstern), eine Freundesliste und Ignorieren.

wow_einstieg18

Mit solchen Zeppelinen reisen die Angehörigen der Horde zwischen den Kontinenten

Als zusätzliches Ausdrucksmittel können die Charaktere bestimmte Sprüche – Anmachsprüche, Witze, Begrüßungen und Verabschiedungen – akustisch von sich geben, weinen, lachen, sich hinlegen, jubeln usw. Wie bereits erwähnt, können sich Spieler in Gruppen und Schlachtzügen, so genannten Raids temporär organisieren. Darüber hinaus gibt es die Möglichkeit Gilden zu gründen. Eine Gilde besitzt einen eigenen Chatkanal und eine Liste mit den Mitgliedern, auf der man sehen kann, wer von der Gilde außer einem selbst gerade sonst noch online ist. Darüber hinaus gibt es die Möglichkeit, einen Gildentresor einzurichten, in den Gegenstände gelegt werden, die Gildenmitgliedern zukommen sollen, die Bedarf daran haben und man kann ein Gildenwappen entwerfen Dieses Gildenwappen erscheint dann auf den Wappenröcken, die sich die Gildenmitglieder kaufen und zusätzlich zu ihrer normalen Kleidung bzw. Rüstung tragen können.

Innerhalb der Gilden können Ränge vergeben werde, die z.B. militärischen Dienstgraden entsprechen. Mit diesen Rängen können Privilegien verknüpft werden, z.B. das Aufnehmen von neuen Mitgliedern und der Zugriff auf den Gildentresor.

Ein Suchtmittel?

Wenn es um Online- bzw. Computerspielsucht geht, ist in aller Regel die Erwähnung von World of Warcraft nicht weit. Über „Computerspielsucht“ und die tatsächlichen Probleme beim „Computermissbrauch“ im allgemeinen gibt es bereits einen Artikel hier auf dem Blog. Je nach Definition von „Sucht“
kann im Prinzip alles süchtig machen, was Spaß macht. Speziell World of Warcraft betreffend wird darüber hinaus auch gerne angeführt, dass das gemeinsame Spielen ein besonderer Suchtfaktor sei. Daraus würden Gruppenzwänge, das Streben nach Anerkennung und die Vernachlässigung anderer Dinge entstehen.

Genau das entsteht aber auch, wenn man einen Mannschaftssport betreibt, was im Gegensatz zum Spielen am Computer jedoch als sozial anerkannt, ja eher sogar erwünscht gilt.Ich habe z.B. auch noch nirgends gelesen, dass es als Abhängigkeits-Symptom gewertet würde, dass jemand seine Termine und Abläufe an seinem Fußballtraining ausrichtet und für diesen Sport andere Dinge aufgibt.

Um die langen Zeiten zu würdigen, die mit dem Spielen von World of Warcraft verbracht werden, muss man sich eines vor Augen halten: World of Warcraft ist ist kein Spiel im Sinne von Pacman oder Tetris, bei dem man eben mal ein Runde zockt. Da es sehr komplex ist und eine Vielzahl von Zielen erreicht werden können, kann man das Spielen von World of Warcraft eigentlich bereits als ein komplettes Hobby ansehen.

wow_einstieg19

Eine Orkfrau auf dem für diese Rasse typischen Reittier, einem Wolf

Ob es nun erstrebenswert ist, seine ganze Freizeit vor dem Computer zu verbringen, darüber mag man gerne geteilter Meinung ein. Fest steht aber, dass viele Leute – und womöglich auch einige, die über WoW lamentieren – ihre komplette Freizeit vor dem Fernsehapparat verbringen, sich aber sicherlich höchlichst dagegen verwahren würden als fernsehsüchtig bezeichnet zu werden.

Fest steht ferner, dass es auch andere Hobbies gibt, für die Leute ihre komplette Freizeit aufwenden. In Biographien kann man oft die Wendung lesen, dass jemand „jede freie Minute“ mit Fußball, Klavierspielen, Lesen oder sonstigen Beschäftigungen verbracht hätten. In aller Regel wird dies eher positiv dargestellt, jedenfalls ist nirgends zu lesen, dass jemand fussball-, klavier- oder lesesüchtig gewesen sei.

Im Gegenteil – ich persönlich zeige zum Beispiel im Hinblick auf Bücher ein Verhalten, dass im Zusammenhang mit anderen Dingen als eindeutiges Suchtverhalten interpretiert werden würde: Wenn das Wochenende oder gar Feiertage nahen und nicht genug ungelesene Bücher im Haus sind, muss ich eine Buchhandlung oder die Stadtbibliothek aufsuchen und mich mit Lesestoff eindecken, ganz genauso, wie sich Alkoholiker zu solchen Gelegenheiten mit Alkoholitäten eindecken. Erwähne ich dies irgendwo gesprächsweise, kann ich jedoch nicht feststellen, dass sich jemand darüber besorgt zeigt, eher hebe ich mit diesem „Geständnis“ mein Sozialprestige an.

Man sieht also: Die Definition einer Neigung zu einer Beschäftigung oder einer Substanz als Sucht hängt nicht nur von bestimmten Verhaltensweisen im Zusammenhang mit dem jeweiligen Gegenstand ab. Vielmehr spielt es ganz offenbar eine erhebliche Rolle, ob dieser Gegenstand etwas sozial anerkanntes ist oder nicht.

Man darf wohl annehmen, dass derzeit um „Computerspielsucht“ vor allem ein gewaltiger Medienhype und viel Stammstich- und Frisörgeschwätz stattfindet. Sicherlich ist es aber dennoch keine ganz so tolle Idee, seine ganze Freizeit mit Zocken zu verbringen. Man sollte vornehmlich in der realen Welt leben und sich nicht von Medien abhängig machen. Das Leben in Scheinwelten ist immer bedenklich, jedoch um so schlimmer, wenn es, wie beim Fernsehen etwa, Welten sind, die man absolut passiv erlebt. In dieser Hinsicht ist WoW-Zocken allemal besser, als ständig vor der Glotze abzuhängen und auch keine Gefahr, wenn man es in einem vernünftigen Rahmen betreibt.

newsletter01

Werbeanzeigen

Read Full Post »


Auf Azeroth gibt es viele verschiedene Länder mit unterschiedlichen Klimazonen. Neben dem Schlingendorntal ist der Krater von Un’Goro ein Vertreter der tropischen Länder. Ab etwa der Stufe 50 bietet er einige interessante Quests und die Möglichkeit, mit dem Handbuch für Kristallpylone Zugriff auf recht interessante Zaubermittel zu erhalten. Zudem führt der einzige Weg nach Silithus durch diesen Krater.

ungoro01

Im östlichen Teil des Kraters wimmelt es von Raptoren

Anmarsch

In den Krater von Un’Goro gelangt man von Tanaris aus. Im Disteltal, im Südwesten dieses Landes führt ein Weg durch die Felsen hinunter. Ein Problem des Kraters ist, dass es keine Humanoiden zu töten gibt, so dass man keinen Stoff looten wird. Wer stark auf Erste Hilfe setzt und viel mit Verbänden arbeitet, sollte sich daher zuvor eindecken. Da man aber in der Regel vorher in Tanaris questet, dürfte dies kein großes Problem sein, da hier ja jede Menge Humanoide umher laufen.

ungoro02

Machtkristalle gibt es in den Farben Rot, Grün, Blau und Gelb

Für Kürschner jedoch ist der Krater ein wahres Dorado, da es vor allem Wildtiere zu töten gilt, die sich fast alle häuten lassen. Auch Kräutersammler und Bergleute werden einigermaßen auf ihre Kosten kommen, letztere finden hier sogar schon allerhand Thorium. Es lohnt sich, den Krater mit ein paar Vorkenntnissen und systematisch anzugehen, dann kann man hier recht flott vorankommen. Der Besuch empfiehlt sich etwa ab Level 50; wenn man seinen ersten Char spielt und der noch nicht so toll ausgerüstet ist, geht man es eventuell etwas ruhiger an und lässt sich ein, zwei Level länger Zeit.

Quests, die man vorher annehmen sollte

Wer in den Krater möchte, sollte vorher bei Gelegenheit in Darnassus, in der Enklave des Cenarius die Quest mit der Erde von Un’Goro annehmen. Diese Erde droppt immer wieder beim Töten von Mobs und lässt sich auch aus den „Erdhaufen von Un’Goro“ sammeln, die überall im Krater zu finden sind. Außerdem sollte man in Gadgetzan bei Tran’rek die Quest mit dem Superkleber annehmen. Der superklebrige Teer, den dieser Goblin möchte, droppt bei den Teer-Elementaren in den Teergruben von Lakkari.

ungoro03

Auch diese Blutblütensprösslinge sind brauchbar

Weitere Besonderheiten des Kraters sind die Blutblütensprösslinge und die Machtkristalle in den vier Farben rot, grün, blau und gelb. Die Blutblütensprösslinge kann man Dadanga schenken, dass ist der zahme Kodo des Orkfräuleins Petra Grossen. Sie steht in Marschalls Zuflucht direkt vor dem Eingang der Höhle. Für je 15 der Sprösslinge erhält man von Dadannga ein Geschenkpaket mit recht nützlichen Items wie z.B.  Getränken oder Heiltränken.

Unterwegs zu Marschalls Zuflucht

Wenn man aus Tanaris die Straße herunterkommt, gelangt man zunächst in ein Gebiet mit vielen Raptoren der Stufe 48 und 49. Hier kann man schon einmal kräftig grinden, wobei natürlich vor allem Kürschner auf ihre Kosten kommen. Allerdings ist es nicht ungefährlich, denn die Raptoren sind relativ dicht beieinander. Es kann daher leicht passieren, dass man zwei oder drei gleichzeitig an der Backe hat.

Ansonsten sollte man schauen, dass man sich an der Kraterwand entlang zu Marschalls Zuflucht arbeitet, um dort den Flugpunkt zu holen und die Quests anzunehmen. Diese Station befindet sich im Norden des Kraters und ist mit etwas Glück auch ohne Umwege über den Friedhof zu erreichen.

ungoro04

Bei Torwa Pfadfinder gibt es weitere Quests

Unterhalb von Marschalls Zuflucht steht ein Zwergin, die eine Quest namens „Chasing A-Me 01“ hat. Dabei muss man eine mechanische Äffin suchen, in Gang setzen und zurückbegleiten, die sich in der Affenhöhle am Fungusfels (ein Stückchen nördlich von der Questgeberin) befindet. Um sie in Bewegung zu setzen, benötigt man ein Mithrilgehäuse, welches man sich vorher beschaffen sollte.

Eine interessante Gnomin

Auf dem Weg sollte man bereit fleißig die Machtkristalle sammeln und zwar möglichst von jeder Sorte mindestens sieben. Mehr schadet auch nicht, denn man sie später noch gebrauchen. Ganz hinten in der Höhle in Marschalls Zuflucht steht eine Gnomin, die diese jeweils sieben Kristalle von jeder Farbe haben möchte. Hat man die Kristalle bereits beim Anmarsch gesammelt, kann man diese Quest annehmen und umgehend wieder abgeben.

ungoro05

So sehen die Kristallpylone aus, die man aufsuchen muss

Ist dies geschehen, hat sie drei weitere Quests, für die man den nördlichen, den östlichen und den westlichen Kristallpylon suchen muss. Diese Objekte befinden sich an den Positionen 57/11, 77/50 und 23/59; man kann sie gut bei einer Quest-Runde durch den Krater mitnehmen. Hat man die drei Pylone aufgesucht und damit die drei Quest erledigt, kann man von der Gnomin das „Handbuch für Kristallpylone“ erhalten. Damit kann man die Pylone benutzen um aus den verschiedenen Machtkristallen verschiedene Stärkungszauber zu erzeugen.

Versorgung in Marschalls Zuflucht

In Marschalls Zuflucht gibt es nur die wichtigste Versorgung. Der Goblin Gibbert ist Waffenhändler und repariert, beim Zwerg Nergal, dem Gemischtwarenhändler erhält man Essen, Getränke und Munition. Außerdem hat er als begrenzten Vorrat (jeweils 1 Stück) das Lederverarbeitungs-Muster für Teufelssaurierstulpen.

ungoro06

Vor diesem Burschen sollte man sich in Acht nehmen: Der Teufelssaurier ist ein Lvl 54 Elite mit 7,5 k Leben

Briefkasten und Gasthaus gibt es leider nicht. Zum Übernachten und zum Versenden von Post muss man nach Gadgetzan fliegen, oder später, wenn man den Flugpunkt dort geholt hat, zur Burg Cenarius in Silithus.

Eine Quest-Runde durch den Krater

In Marschalls Zuflucht gibt es noch eine ganze Reihe weiterer Quests, bei denen es sich vor allem um das Töten von Tieren und das Besorgen von Items dreht. Man erledigt sie am besten bei einer Runde im Uhrzeigersinn durch den Krater. Dabei wird man bei den Wasserfällen südlich vom Anfang des Weges nach Tanaris auf ca. 71/76 noch einen Tauren namens Torwa Pfadfinder treffen, der weitere Quests bereithält.
Fokkos Ultimativer Noob-Guide zu World of Warcraft: Hier klicken, mehr erfahren!
Heiße Pflaster sind vor allem der Feuersäulengrat, der Silithiden-Schwarmbau und die Terrorflucht. Durch die letztere muss man, wenn man den westlichen Kristallpylon erreichen will. Die rasenden Pterrordaxe (oder muss es Pterrordaces heißen?) für „Vorsicht Pterrordax!“ muss man aber nicht unbedingt hier töten, man findet sie auch in genügender Anzahl westlich des Feuersäulengrates, wo es keine 52er Elite-Kodos gibt. Die Quests am Feuersäulengrat und im Silthidenschwarmbau hebt man sich gegebenenfalls für später auf, wenn man etwas größer geworden ist, denn sie sind recht derbe.

Schwieriger wird es mit den gewöhnlichen Pterrordaxen für die gleiche Quest. Die gibt es beim nördlichen Kristallpylon, aber jeweils immer nur ca. 5 Stück, die längere Zeit zum Respawn benötigen, wenn man sie getötet hat. Man kommt in diese Gegend aber sowieso noch mal, wenn man das Handbuch mit dem nördlichen Pylon ausprobiert.  Dann kann man dann die zweite Portion von diesen Viechern erledigen um auch von ihnen die geforderten zehn Stück für „Vorsicht Pterrordax!“ zu erreichen.

ungoro07

Die Teer-Typen sehen gefährlicher aus als sie sind und droppen den superklebrigen Teer für Tran'reks famosen Klebstoff

Die Kiste mit Nahrungsmitteln für die Quest „Rettungsexpedition“ findet sich an der Position 68/36 und ist relativ gefahrlos zu erreichen. Derber wird es bei der Forscherausrüstung für die gleiche Quest: Ihr Standort 38/66 befindet sich in der bereits erwähnten Terrorflucht. Aber auch dieser Teil der Quest ist zu schaffen.

Weiter nach Silithus

Wenn man schon einmal im westlichen Teil des Kraters ist, sollte man gleich den Flugpunkt in Silithus holen. Das ist unter Umständen einfacher, als durch den nordwestlichen Sektor des Kraters zu Marshalls Zuflucht zurückzukehren. Es kann nämlich durchaus sein, dass man bis hierhin schon recht zerhauen ist und dringend eine Reparatur benötigt.

ungoro08

Marschalls Zuflucht

Der Weg nach Silithus fängt etwa bei 29/22 im nordwestlichen Teil von Un’Goro an. Über ihn erreicht man Gefahrlos und schnell Burg Cenarius, wo es Versorgungsmöglichkeiten sowie Briefkasten und Gasthaus gibt. Einen Flugpunkt gibt es ebenfalls, so dass man problemlos zurück zu Marshalls Zuflucht gelangt, von wo man zu weiteren Quests aufbrechen kann.

newsletter01

Read Full Post »


MMORPGs machen Spaß, keine Frage. Ein wichtiges Element dabei ist der Kontakt zu anderen Spielern. Deswegen gibt es ja auch bei wohl jedem Online-Rollenspiel eine Chat-Funktion, in der Regel sogar mit mehreren Kanälen, so dass man auch mal mit ein paar Leuten etwas bekakeln kann, was nicht alle mitbekommen sollen. Das Problem dabei ist weniger, dass Tastatur-Chat eine Sache aus dem letzten Jahrhundert ist, sondern dass man eben nicht gut gleichzeitig vernünftig zocken und sich über die Tastatur unterhalten kann.  Eine vernünftige Sprachkommunikation ist also ein wünschenswertes Zusatzfeature.

Unabhängig davon, welches Spiel man spielt, ob man nun irgendein MMORPG oder auch einen EgoShooter, ein Strategiespiel, meinetwegen auch Schach übers Internet oder ein lokales Netz, es klappt besser, wenn man miteinander reden kann.  Stammgruppen, wie sie Yitu hier auf seinem Warhammer-Online-Blog beleuchtet, funktionieren vielleicht notfalls auch ohne Sprachkontakt, aber es ist allemal netter, wenn man sich akustisch anstatt nur mit Fingergymnastik austauschen kann. Schließlich redet eine Fußballmannschaft ja auch nicht nur über Elfmeter, Eckbälle und Abseitsfallen, sondern auch einmal über Autos, Frauen und dergleichen und auch das geht einfach via voice besser.

Voice-Chat tut not

Vor allem aber läuft die Zusammenarbeit in Gruppen wesentlich reibungsärmer, wenn man Sprachkontakt hat. Bei kniffeligen Gruppenquests braucht man Hände und Tasten zum Spielen und kann auch mit den Augen nicht ständig am Chat hängen. Aus diesem Grunde hat zum Beispiel World of Warcraft auch  seit einiger Zeit einen Voice-Chat, der aber nicht besonders ist und zwar nicht nur, aber wohl auch aus diesem Grunde recht wenig angenommen wird – zumindest so weit ich das mitbekommen habe.

Eine exzellente Lösung bietet hier TeamSpeak: Es hat eine gute Tonqualität, ist einfach zu bedienen, wird von vielen Leuten benutzt und – es kostet nichts.  Vor allem der Client ist ruck-zuck heruntergeladen und installiert, mehr braucht der Spieler ja nicht. Aber auch der Server ist relativ einfach zu installieren und einzurichten. Man kann sich nämlich seinen eigenen Server aufsetzen und auch die hierzu erforderliche Software ist kostenlos. Dazu aber weiter unten mehr, denn das ist schon eher etwas für Freaks.

TeamSpeak-Client herunterladen, installieren und benutzen

Auch für Nicht-Freaks ohne irgendwelche Probleme zu bewerkstelligen ist jedoch die Installation des Clients. Man lädt ihn sich von der TeamsSeak-Website herunter und erhält ein ganz gewöhnliche Installationsdatei, die man startet. Das ist schon alles.

teamspeak01

Das Fenster des Teamspeak-Clients im Betrieb

Startet man das Programm, kann man auch schon mit anderen Spielern Kontakt aufnehmen. Dazu benötigt man die Adresse eines Servers, die man von dem Spieler erfährt, der einen einlädt. Wenn ein Gildenserver vorhanden ist, kann man dessen Adresse beim Gildenleiter oder anderen Mitgliedern erfahren. Manchmal wird man auch in Random Groups auf einen Server eingeladen. In jedem Falle benötigt man die IP-Adresse und den Port des jeweiligen Servers in dieser Form: xxx.xxx.xxx.xxx:pppp. Der Standardport des TS-Servers ist 8767, es lassen sich aber auch andere Ports konfigurieren, so dass neben der IP-Adresse immer auch der Port mitgeteilt wird.

Diese Daten kan nman dann entweder unter dem Menüpunkt „Quick Connect“ des Connect-Menüs eingeben oder unter „Connect“ im selben Menü. Dazu gibt man noch einen Namen ein, am besten den Namen des Chars den man spielt. Mit diesem erscheint man dann in der Liste auf dem Client, die anzeigt wer on ist.  „Quick Connect“ ist gedacht, wenn man einen Server nur einmal besucht. Login-Name und Paswort braucht man nicht, wenn der Server für Gastzugang konfiguriert ist.

Will bzw. darf man öfter kommen,  verwendet man „Connect“ zum Einloggen. Hier kann man die Serverdaten speichern und so auch mehrere Server verwalten. Hat man die Login-Daten für einen TS-Server einmal eingegeben, kann man diesen Server immer wieder aus der Liste wählen und muss nicht beim Login jedesmal alles eintippen.

teamspeak02

Das Connect-Fenster des TeamSpeak-Clients

Wenn man öfter auf einen Server kommen darf, wird man dort einen Account bekommen. Dann kommen zur Adresse mit Port und Anzeigenamen noch ein Loginname und ein Passwort dazu, die man auch im Listeneintrag des jeweiligen Servers speichert. Der Anzeigename kann durchaus ein anderer sein als der Loginname. Bei unserem Gildenserver z.B. ist es üblich einen Anzeigenamen der Form „RL-Name@Charaktername“ zu wählen, z.B. Volker@Rautgundis.

Und warum nutzt keiner TeamSpeak?

Das Problem von Teamspeak ist, dass es zu wenig benutzt wird.  Es ist zwar das Voice-Programm für Gamer und wenn jemand ein solches benutzt, dann ist es meist auch TeamSpeak. Insgesamt wird aber beim Gamen zu wenig gesprochen. Erst neulich war ich in Zul’Drak unterwegs und machte mal wieder die Trollpatrouille. Als ich gerade den Wassermohn holte, sprach mich ein 76er an, der mit dieser Sache mit den Wasserfürsten nicht klarkam. Er wusste nicht mal, dass man sowas bei buffed.de problemlos nachschlagen kann und dort normalerweise auchdie Lösung findet. (O.k. in der Regel neben allerhand Infos darüber, wer alles den 70er Questmob allein mit einem 10er Gnom in epischer Unterhose und mit eine Kürschnermesser bewaffnet gelegt und dabei noch nicht mal die Chipstüte aus der Hand gelegt hat, aber das tut nichts zur Sache.)

Bis ich die Sache bei buffed.de nachgeschlagen hatte, war der junge Mann (ich nehme mal an, dass es einer war) schon soweit, dass er aufgeben wollte. Das musste ich ich ihm ersteinmal ausreden. Natürlich hat es dann doch geklappt, aber hätte er TeamSpeak gehabt, wäre es wesentlich einfacher gewesen, ihm zu erklären, um was es geht.  Zu erklären, was man dort machen musste, hätte per Sprachkommunikation keine halbe Minute gedauert, so aber musste ich ewig tippseln.

Besonders grauenhaft sind Random Gruppen in Inis ohne Teamspeak.  Da tut jeder was er will. Was der Party Leader im Tastaturchat schreibt wird mal grundsätzlich ignoriert. Man muss ja schließlich auf die Mobs gucken und kann nicht dauernd den Chat lesen. Aber warum bitte installieren sich diese Leute dann kein TeamSpeak? Also ich bin bald so weit, dass ich in keine Inze mehr gehe, wenn nicht alle auf TemSpeak sind.

Das Problem scheint mir eine gewisse Mikrophonscheu zu sein. Man beobachtet das auch in öffentlichen Voice-Chats wie Paltalk. In einem Raum mit 30, 40, 50 Usern sind in der Regel kaum zehn, die auch ans Mic gehen. Der Rest tippselt seinen Stuss ein. Was bitte ist dabei ans Mikro zu gehen und was zu sagen? Naja, es gibt bekanntlich eine Reihe von Männern, die sich als Frauen ausgeben, das würde ja dann auffliegen. Aber das ist nicht der Grund, denn bei einem Onlinegame ist es ja kein Problem, wenn hinter dem knackigen Orkfräulein oder der drallen Zwergin Drahtbarts sonore Bluesstimme hervorkommt. Es ist diese saublöde Mikrofonscheu, die Leute erzählen lässt, dass sie TeamSpeak nicht haben oder es bei ihnen nicht läuft, das Headset kaputt sei oder sie überhaupt keines hätten.

Abgesehen von der Verständigung über Aktionen im Spiel gewinnt ein Online Rollenspiel durch die Sprachkommunikation erheblich. Ich muss sagen, dass ich vor einem Jahr mal kurz davor war, mit World of Warcraft aufzuhören, weil es langweilig wurde. Da wurde ich in eine Gilde eingeladen, bei der immer einige nette Leute auf dem TeamSpeak waren. Da kam auch der Spaß am Spiel wieder.

Als diese  Gilde später kaputtging, weil einige der Leute einschließlich der Gildenleiterin mit Lineage II „fremdgingen“, behielt ich über TS Kontakt zu einigen dieser Leute. Und ich blieb per TS mit einigen anderen in Kontakt, die zwar bei WoW geblieben waren, aber die Gilde verlassen hatten, weil ihnen nicht gefiel, wie der neue Gildenleiter die Gilde führte.

Als schließlich die Abtrünnigen teilweise reumütig zu WoW zurückkehrten, war ich außer dem Gildenleiter das letzte verbliebene Mitglied. Unter neuem Namen bauten wir die Gilde wieder auf,  und durch die TeamSpeak-Kontakte konnten wir wenigstens einen Teil unserer alten Mitglieder wieder gewinnen.

Also: Leute baut Eure Mikrofon-Scheu ab und benutzt TeamSpeak! Ihr werdet sehen, es lohnt sich wirklich!

Ein eigener TS-Server

Bezahlen muss für Teamspeak nur derjenige, der TS-Server kommerziell anbietet(an TeamSpeak)  bzw. einen TS-Server von einem kommerziellen Anbieter mietet (an den Anbieter). Auch das gibt es oft: Ernstzunehmende Gilden haben in der Regel ihre eigenen TS-Server, die sie bei solchen professionellen TeamSpeak-Providern mieten. Der Vorteil solcher Server besteht darin, dass sie breite Internet-Anbindungen haben und daher eine Menge Teilnehmer in vielen Räumen gleichzeitig verbinden können, ohne dass es Probleme mit der Übertragungsgeschwindigkeit gibt. So ein gemieteter Server kostet natürlich ein paar Euro im Monat, denn der Provider hat ja außer den Lizengebühren für TS auch Kosten für seine Hard- und Software sowie die Internetabbindung und will schlussendlich auch noch etwas verdienen.

Ein privater TeamSpeak-Server auf dem eigenen Internet-Server zuhause kostet jedoch keine Lizenzgebühren, genauso wenig wie der Client. Wenn man den eigenen TS-Server jedoch mit dem Internet verbinden will, sollte man sich einigermaßen mit Firewalling, Routing und dem Konfigurerien des TS-Servers selbst auskennen, damit man nicht aus Versehen ein gewaltiges Einfalltor für Hacker öffnet. Am besten ist es übrigens, wenn man sich für Dinge wie den eigenen lokalen TS-Server, einen eigenen, lokalen Webserver und dergleichen einen dedizierten Server aufsetzt, der in einer so genannten entmilitarisierten Zone liegt, also vom Rest des lokalen Netzwerkes getrennt ist.

Natürlich können auf einem häuslichen TS-Server lange nicht so viele Leute gleichzeitig on sein, wie auf einem bei einem Provider gemieteten mit direktem Zugang zu einem Backbone. Bei einem 16000er DSL-Zugang können aber ohne weiteres auch bei der höchsten Sprachqualitätsstufe eine Handvoll Leute miteinander quatschen. Für die Kommuniation einer Questgruppe etwa reicht das allemal.

Eine Anleitung, wie man einen TS-Server aufsetzt und administriert, würde hier zu weit führen. Schließlich ist das ein Fantasy-Blog und keines über IT. So etwas ist aber neben sehr vielen weiteren Infos auf der Seite Teamspeak-Einstieg.de zu finden. Außerdem gibt es auf meinem Selbstversorger-Blog noch einen Artikel über eine LAN-Architektur mit entmilitarisierter Zone, mit der man nicht nur einen TS-Server betreiben kann, sondern auch Konsolenspiele spielen kann, die ja oft irgendwelche Ports geöffnet haben möchten, die am Gateway des sonstigen lokalen Netzes besser geschlossen bleiben.

Read Full Post »