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Zwerg Drahtbart kennt sich aus in Azeroth

Die Reittiere sind wichtige Anreize und Zwischenziele für den statusbewussten Bewohner von Azeroth auf seinem Weg zum Level 80. Doch das Reiten ist teuer, wenn man nicht gerade Paladin oder Hexenmeister ist. Dabei sind es nicht die Reittiere, die viel Geld kosten, sondern das Erlernen der jeweils erforderlichen Reit-Qualifikation. Ein besonders harter Brocken ist das Epic-Reiten auf Lvl 60.

Seit die Erweiterungen Burning Crusade (BC) und nunmehr auch Wrath of the Lich King (WotLK) erschienen sind, installieren viele oder sogar die meisten Spieler diese Erweiterungen gleich mit dem Grundspiel. Das kann sich jedoch als Fehler erweisen, wenn man auf Lvl 60 die Reitfähigkeit für das epische Reittier erlernen will. Mit etwas Beherrschung am Anfang kann man sich nämlich die Möglichkeit sichern, auf Lvl 60 und Lvl 70 jeweils eine respektable Menge Extra-Gold zu verdienen. Das ist auch insofern wichtig, als dass das Leveln ja heute schneller geht als früher und man bis Stufe 60 daher wahrscheinlich auch entsprechend weniger Gold in der Tasche hat.

Vorteile bei der sofortigen Installation der Erweiterungen?

Wenn man BC gleich zu Anfang installiert, hat man zunächst nur einen einzigen, kleinen Vorteil: Man sich bereits jetzt einen Draenei machen. Das ist aber nicht unbedingt nötig. Der zweite Vorteil kommt erst auf Lvl 58, denn dann kann man in die Scherbenwelt.

Dieser Vorteil ist aber bei genauem Hinsehen keiner: Zum einen bekommt man mit Lvl 58 mit hoher Wahrscheinlichkeit auf der Höllenfeuerhalbinsel noch gewaltig Prügel und wird mit dem Geistheiler bald auf Du sein. Dies gilt besonders für den ersten Charakter, da dieser immer verhältnismäßig schlecht angezogen ist, weil er keine großen Geschwister hat, die ihm dann und wann mit Gold, Ausrüstung und Materialien aushelfen können.

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Episch sollte das Mount halt schon sein - und das möglichst gleich auf Stufe 60...

Zum anderen ist man oft mit den beruflichen Fähigkeiten auf Lvl 58 noch nicht bereit für die Scherbenwelt. Hat man etwa beim Bergbau noch nicht den Skill 300 erreicht, steckt man in einer Sackgasse: Das niedrigste Erz auf der Scherbenwelt, das Teufelseisenerz, erfordert jedoch einen Bergbau-Skill von 300 um es abbauen zu können. Und da man nichts abbauen kann, steigt auch der Bergbau-Skill nicht mehr. Und damit stagniert natürlich auch der Skill in Berufen, für die man mit dem Bergbau das Material gewinnt, es sei denn, man kauft dieses für teures Geld ein, was jedoch für den armen ersten Char praktisch unmöglich ist. Man wird also irgendwann noch einmal in die alte Welt zurückmüssen um in den Pestländern Thorium zu farmen.

Extra-Gold auf level 60

Hat man jedoch BC noch nicht installiert, hat man auf Level 60 eine feine Möglichkeit, Gold zu machen: Alle Quests, die man jetzt macht, geben Extra-Gold, zusätzlich zu der regulären Questbelohnung in Gold oder Items. Diese zusätzliche Gold ist gewissermaßen der Ersatz für die Erfahrungspunkte, die man ja auf dem Höchstlevel nicht mehr bekommt.

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Wenn man nicht gerade ein Todesritter ist, ist die Höllenfeuerhalbinsel auf Lvl 58 ein ganz schön heißes Pflaster, das man sich noch nicht unbedingt antun muss...

Hier wirkt es sich jetzt besonders auch aus, dass Blizzard das Leveln bis zur Stufe 60 gegenüber früher kräftig erleichtert hat: Man muss wesentlich weniger Quests auf dem Weg von der Eisklamm zum Dunklen Portal erledigen als früher. Dadurch bleiben am Ende mehr Quests – auch in den hohen Gebieten der alten Welt – übrig, die man jetzt für üppiges Gold nachholen kann.

Natürlich fängt man damit nicht im Wald von Elwynn oder in Dun Morogh an. Aber Silithus, die Östlichen Pestländer und Winterquell sollte man auf jeden Fall noch einmal abgrasen, eventuell auch noch die westlichen Pestländer, Un Goro und den Teufelswald. Dass man dabei – sofern man ein oder zwei Sammelberufe hat – auch noch ordentlich Mats farmen kann, muss wohl nicht extra gesagt werden.

… und das gleiche nochmal auf Level 70

Das gleiche funktioniert auch auf Stufe 70 wieder, Wer sich beherrschen kann und nicht mit Stufe 55 schon den ersten Todesritter haben muss, hat auch hier wieder die Möglichkeit kräftig abzusahnen und erst dann die zweite Erweiterung zu installieren.

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Auch das Fliegenkönnen will erst einmal verdient sein...

Falls man sich nicht mittlerweile teure Twinks (die brüllen nämlich immer nach Ausrüstung und machen den Mainchar arm) gemacht hat, wird das Zusammensparen der 1000 Gold für Flugmount und Fluglehrer zwar kein großes Problem sein, vor allem, wenn man sich das epische Mount wie oben beschrieben verdient hat. Aber dann in Nordend wird man ein kräftiges Goldpolster gut gebrauchen können. Die Lehrer sind hier teuer, auf Stufe 77 schlägt das Erlernen des Kaltwetterfluges mit 1000 Gold zu Buche und schließlich will man ja irgendwann auch episch fliegen.

Alles Dinge, die viel Gold verschlingen. Nutzt man jedoch auf Stufe 60 und auf Stufe 70 die beschriebene Möglichkeit aus, die Quest nachzuholen, wird die Goldnot spürbar gemildert. Hat man aber naseweis die Erweiterungen zu früh installiert, schaut man mit dem Ofenrohr ins Gebirge: Sind BC bzw. WotLK erst einmal installiert, muss man den Account erweitern um damit spielen zu können. Und ist dies erst einmal geschehen, gibt es kein Zurück mehr und das Extra-Gold ist verloren.

Eine etwas andere Möglichkeit Godl zu verdienen:

Handeln im Auktionshaus

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Eine gute Frage

Zwei Orks stiefeln durch das Sumpfland. Auf einmal hüpft eine Kröte vor ihnen über den Weg. Sagt der eine zum anderen:

„Wenn Du die Kröte hier frisst, bekommst Du von mir 10 Gold!“

Der andere will sich die Gelegenheit, so schnell 10 Gold zu verdienen nicht entgehen lassen, grappscht die Kröte und hat sie auch schon verschlungen. Zähneknirschend bezahlt im der erste auch tatsächlich die versprochene Summe, was ihm aber bereits gewaltig stinkt, denn er ist mindestens so geizig wie ein Zwerg.

Im Weitergehen überlegt er also, wie er seine 10 Gold zurückbekommen kann. Gleichzeitig bereut aber auch der ander Ork, dass er die Kröte gefressen hat. Er weiß nämlich, dass der erste nicht nur hundsmäßig geizig, sondern auch ein elendes Tratschmaul ist und garantiert mit der Story in sämtlichen Kneipen hausieren gehen wird.

Als sie so ein Weile mit ihren trüben Gedanken beschäftigt weitergegangen sind, hoppst wieder eine Kröte über den Weg.

Sofort bietet der Ork, der die erste Kröte gefressen hat, dem anderen an:

„Wenn Du die Kröte hier frisst, bekommst du Deine 10 Gold zurück!“

Froh, das er sein Gold wiederbekommt,  geht dieser auch sofort auf den Handel ein, würgt die Kröte hinunter und erhält daraufhin seine 10 Gold zurück.

Als sie wiederum eine Weile ihre Weges geschustert sind, bleibt der erste Ork plötzlich stehen, guckt den zweiten an und meint:

„Sag mal, kannst Du mir vielleicht erklären, was uns das gebracht hat, dass wir jeder ein Kröte gefresen haben?“

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