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Frohe Ostern wünsche ich Euch allen, auch wenn das Wetter diesmal nicht so mitspielt. Gamer und Leser wie ich sind über kühle Osterfeiertage wohl nicht gar so traurig, denn wenn draußen das richtige Wetter zum Daheimbleiben herrscht, sind natürlich Bücher und Spiele angesagt. Mir gefällt auch so ein Osterfest, gewissermaßen als Abschluss der Bücher- und Spiele-Saison. Die Tage zum Hinausgehen kommen ja sicher auch bald.

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Fantasy ist angesagt wie nie. Zwerge, Orks und Elfen treiben ihr (Un-)Wesen in der Literatur, in Games und sonstigen Medien. Ständig kommen neue Bücher auf den Markt und auch diverse Filme werden gedreht. Was ist dran am Fantasy-Rummel?

War vor 30 Jahren noch der gute, alte Onkel Tolkien praktisch der einzige Fantasy-Autor den man kannte, können heute selbst Kenner des Genres kaum noch den Überblick über das Angebot an einschlägiger Literatur behalten. In der großen Auswahl der Romane ist für jeden etwas dabei: Bücher aus dem „klassischen“ Fantasy-Genre, deren Wesenheiten sich mehr oder weniger stark an Tolkiens Geschöpfen orientieren, aber auch ganz andere Arten von Fantasy, wo man keinen Ork und keinen Zwerg findet, dafür aber Zauberer und vielleicht Drachen – oder noch ganz andere Gestalten.

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Ork-Frau Shir'kra einmal ganz anders: Scharf gestylet hat sie sich zu den Hippies verirrt...

Bei den Games für Computer und Konsolen ist Fantasy von jeher ein wichtiges Thema. Schon in den 80er Jahren spielten phantastische Welten eine Rolle in den Textadventures und pixelten Ritter durch verhexte Schlösser wie etwa bei Fairlight.

Heute ist World of Warcraft der Renner unter den Fantasy-Games, aber auch Zock-Muffel können sich für die vielen Abarten der Wesen aus Tolkiens Repertoire begeistern. Sie bevorzugen halt den „Beweglichen Universellen Computerunabhängigen Heimdatenspeicher“ (B.U.C.H) als Medium. Warum alle auf einmal auf Fantasy stehen, kann man nur vermuten: Möglicherweise hängt das damit zusammen, dass die tatsächliche Welt nicht mehr das ist, was sie einmal war. Da sehnt man sich halt nach den geordneten Verhältnissen einer zünftigen Fantasy-Welt, wo ein Zwerg noch ein Zwerg ist und Ehre und Treue noch etwas zählen. Außerdem ist Fantasy ganz einfach schön und gibt auch optisch etwas  her, egal ob auf dem Bucheinband, dem Computerbildschriem oder als Motiv für ein Poster.

Ein bisschen mehr über Fantasy steht übrigens in meinem Essay zum Thema, das ich heute bei suite101.de veröffentlicht habe.

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