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Mit dem Online-Rollenspiel Age of Conan ist Conan der Barbar wieder einmal ins Gespräch gekommen. Vor allen Dingen verbindet man ihn mit Arnold Schwarzenegger, der diese Figur in den beiden Filmen „Conan der Barbar“ und „Conan der Zerstörer“ spielte. Wo aber kommt die Figur des Conan her?

Conan der Barbar war ursprünglich als Conan der Cimmerier die Hauptfigur einer Reihe von Fantasy-Geschichten aus der amerikanischen Fantasy-Szene der Vorkriegszeit. Geschaffen wurde er von dem Schriftsteller Robert Ervin Howard. Der wohl etwas (oder besser gesagt:  etwas zu sehr) depressive Autor wurde 1906 in Texas geboren. 1936, mit erst 30 Jahren also, brachte er sich um, als seine Mutter im Sterben lag.

Conan der Cimmerier alias Conan der Barbar ist eine für Robert E. Howard ziemlich untypische Gestalt. Seine sonstigen Helden sind eher depressiv, so wie er auch selbst war. Der wortkarge und trotz meist finsterer Miene recht sorglose und unbekümmerte Conan, der  lieber sein Schwert für sich sprechen lässt macht sich nicht viele Gedanken und hat wohl auch keine besonderen Gefühle. Howard gestaltete ihn, so jedenfalls sagte er, nach Leuten, die er in seinem Leben kennengelernt hatte, beispielsweise bei der Arbeit auf texanischen Ölfeldern.

Die Geschichten über den Conan aus Robert Howards Stories spielen, wie die Filme auch, im hyborischen Zeitalter, dass offenbar am Übergang der Bronze- zur Eisenzeit liegt. Die Schauplätze liegen wohl in Mittelasien. Die Vorgeschichte des Helden entspricht der, die am Anfang von „Conan der Barbar“ erzählt wird: Als Kind in die Sklaverei verkauft und beim Drehen der berühmten Mühle zu einem Muskelpaket geworden, wird er entdeckt und zum Gladiator ausgebildet. Als er sich ein wenig Bildung und Durchblick verschafft hat, nimmt Conan der Barbar sein Leben selbst in die Hand und sucht nach dem Geheimnis des Stahls, so wie es im sein Gott Crom vorschereibt.

Beide Filme, sowohl „Conan der Barbar“ als auch „Conan der Zerstörer“, sind wohl nicht gerade die absoluten Highlights der Filmkunst und keineswegs mit dem Herrn der Ringe zu vergleichen. Sie sind aber optisch sehr ansprechend gemacht, daher immer wieder nett anzusehen und machen ganz einfach Spaß ohne große Ansprüche zu stellen. Etwas für Männerherzen eben.

Beide Streifen kommen immer wieder einmal im Fernsehen, so dass man nicht unbedingt extra in die Videothek muss, wenn man sehen möchte, wie  Conan der Barbar mit seinen Widersachern fertig wird.

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