Feeds:
Beiträge
Kommentare

Posts Tagged ‘AddOn’


Jetzt ist er da, der Patch 3.2. Seit letzter Woche ist er auf den offiziellen Spielservern und erfreut die Herzen der WoW-Zocker. Neuer Content, ein paar kleinere Verbesserungen und Veränderungen am Interface und natürlich wieder Verbesserungen und Nerfs, von letzteren eher weniger.

argentum

Der World of Warcraft Patch 3.2 brachte allerhand nettes, aber auch wieder den üblichen Ärger mit den AddOns

Schönes und weniger Schönes

Der Zeppelin nach Donnerfels ist noch nicht dabei, das war zwar nicht klar, aber man musste damit rechnen. Schließlich hatte der Blizzard-Mitarbeiter seinerzeit in dem bekannten Posting im amerikanischen offiziellen Forum von gesagt: „in an upcoming Patch“, also etwa „in einem zukünftigen Patch“ oder „in einem der nächsten Patches“. Vorerst müssen die kleinen Tauren also weiterhin zunächst auf Schusters Rappen nach Orgrimmar reisen, wenn sie die große Welt sehen wollen.

Immerhin, das Argentum Kolosseum ist fertig und es gibt ein neues Schlachtfeld, die Insel der Eroberung. Und natürlich jede Menge neuen, alten Ärger: Auch wenn der Patchvorgang klappte kamen die üblichen Probleme mit den AddOns. Natürlich waren Sie zunächst wieder alle ausgeschaltet, so dass man „Veraltete AddOns laden“ aktivieren musste, um sich den Schaden zu besehen, der auch diesmal entstanden war und einen Bildschirm voller Fehlermeldungen zu genießen.

Zum Glück gab es noch am gleichen Abend bei Curse eine neue Version von Cartographer, so dass wenigstens dieses AddOn wieder einwandfrei funktioniert. Aber ein anderes meiner Lieblings-AddOns, QuestFu funzt bis heute noch nicht wieder.

Warum bitte muss Blizzard bei jedem größeren Patch mit konstanter Bosheit die komplette Programmierschnittstelle zerhauen? Man muss sich das einmal überlegen: LUA ist eine Programmiersprache und WoW hat dafür eine Schnittstelle. Und das Wesen einen Schnittstelle ist, dass die Interaktion darüber auch funktioniert. Sonst braucht man nämlich keine Schnittstelle. Und damit sie funktioniert, müssen auch bei Software-Updates die Spezifikationen gleich bleiben.

Leider keine Abstrafung möglich

Microsoft zum Beispiel leistet sich auch gerne einmal solche Stückchen: Beim Wechsel von Word für das alte Windows 3.1 auf Word für Windows 95 funktionierten die alten Makros nicht mehr. Ich arbeitete damals als Herausgeber von Loseblattsammlungen mit einer komplexen Dokumentenvorlage, die mit Word für Windows 95 unbrauchbar war. Die Technische Herstellung des Verlages brauchte bis Word 97, um alles wieder zu programmieren und so lange arbeiteten wir mit dem alten Word weiter. Der liebe Onkel Bill hatte sich damit ins eigene Fleisch geschnitten, denn natürlich wurden für die ganzen Autoren und Herausgeber keine Lizenzen für Word für Win 95 gekauft.

Anders ist das bei WoW: Abgesehen davon, dass man die Content Patches ja haben will, kann man nicht spielen, ohne auf dem neuesten Stand zu sein. Wenn dann die AddOns nicht mehr arbeiten, ist das nicht nur für die Spieler ärgerlich, sondern vegrätzt auch die Programmierer. Die schreiben die AddOns ja nicht für Geld, sondern aus Spaß an der Freude. Und der verwandelt sich ganz schnell in Frust, wenn Druck entsteht, bei jedem neuen Patch herauszufinden, was diesmal nicht mehr funktioniert und wie man es wieder auf die Reihe kriegt.

Das sollte sich Blizzard einmal überlegen, vor allem, da man das WoW-Interface ohne AddOns schlicht und ergreifend knicken kann: Ich jeden Falls hätte wohl schon lange die Lust am Spielen verloren, wenn ich keine Koordinaten hätte, nichts, das mir sagt, welches Item ich bei Platzmangel als erstes wegschmeiße, weil es am wenigsten wert ist, was mir ein neues Ausrüstungsstück bringt oder nicht bringt und so weiter.

AddOns sind schließlich keine Hacks sondern von Blizzard ausdrücklich vorgesehen. Sonst bräuchte es keine LUA-Programmierschnittstelle. Und daher sollten die Programmierer bei Blizzard auch dafür sorgen, dass nach einem Patch wenigstens in der Regel alle AddOns auch noch funzen.

Werbeanzeigen

Read Full Post »


drahtbart001

Zwerg Drahtbart kennt sich aus in Azeroth

Die Reittiere sind wichtige Anreize und Zwischenziele für den statusbewussten Bewohner von Azeroth auf seinem Weg zum Level 80. Doch das Reiten ist teuer, wenn man nicht gerade Paladin oder Hexenmeister ist. Dabei sind es nicht die Reittiere, die viel Geld kosten, sondern das Erlernen der jeweils erforderlichen Reit-Qualifikation. Ein besonders harter Brocken ist das Epic-Reiten auf Lvl 60.

Seit die Erweiterungen Burning Crusade (BC) und nunmehr auch Wrath of the Lich King (WotLK) erschienen sind, installieren viele oder sogar die meisten Spieler diese Erweiterungen gleich mit dem Grundspiel. Das kann sich jedoch als Fehler erweisen, wenn man auf Lvl 60 die Reitfähigkeit für das epische Reittier erlernen will. Mit etwas Beherrschung am Anfang kann man sich nämlich die Möglichkeit sichern, auf Lvl 60 und Lvl 70 jeweils eine respektable Menge Extra-Gold zu verdienen. Das ist auch insofern wichtig, als dass das Leveln ja heute schneller geht als früher und man bis Stufe 60 daher wahrscheinlich auch entsprechend weniger Gold in der Tasche hat.

Vorteile bei der sofortigen Installation der Erweiterungen?

Wenn man BC gleich zu Anfang installiert, hat man zunächst nur einen einzigen, kleinen Vorteil: Man sich bereits jetzt einen Draenei machen. Das ist aber nicht unbedingt nötig. Der zweite Vorteil kommt erst auf Lvl 58, denn dann kann man in die Scherbenwelt.

Dieser Vorteil ist aber bei genauem Hinsehen keiner: Zum einen bekommt man mit Lvl 58 mit hoher Wahrscheinlichkeit auf der Höllenfeuerhalbinsel noch gewaltig Prügel und wird mit dem Geistheiler bald auf Du sein. Dies gilt besonders für den ersten Charakter, da dieser immer verhältnismäßig schlecht angezogen ist, weil er keine großen Geschwister hat, die ihm dann und wann mit Gold, Ausrüstung und Materialien aushelfen können.

epic01

Episch sollte das Mount halt schon sein - und das möglichst gleich auf Stufe 60...

Zum anderen ist man oft mit den beruflichen Fähigkeiten auf Lvl 58 noch nicht bereit für die Scherbenwelt. Hat man etwa beim Bergbau noch nicht den Skill 300 erreicht, steckt man in einer Sackgasse: Das niedrigste Erz auf der Scherbenwelt, das Teufelseisenerz, erfordert jedoch einen Bergbau-Skill von 300 um es abbauen zu können. Und da man nichts abbauen kann, steigt auch der Bergbau-Skill nicht mehr. Und damit stagniert natürlich auch der Skill in Berufen, für die man mit dem Bergbau das Material gewinnt, es sei denn, man kauft dieses für teures Geld ein, was jedoch für den armen ersten Char praktisch unmöglich ist. Man wird also irgendwann noch einmal in die alte Welt zurückmüssen um in den Pestländern Thorium zu farmen.

Extra-Gold auf level 60

Hat man jedoch BC noch nicht installiert, hat man auf Level 60 eine feine Möglichkeit, Gold zu machen: Alle Quests, die man jetzt macht, geben Extra-Gold, zusätzlich zu der regulären Questbelohnung in Gold oder Items. Diese zusätzliche Gold ist gewissermaßen der Ersatz für die Erfahrungspunkte, die man ja auf dem Höchstlevel nicht mehr bekommt.

hfeuhi01

Wenn man nicht gerade ein Todesritter ist, ist die Höllenfeuerhalbinsel auf Lvl 58 ein ganz schön heißes Pflaster, das man sich noch nicht unbedingt antun muss...

Hier wirkt es sich jetzt besonders auch aus, dass Blizzard das Leveln bis zur Stufe 60 gegenüber früher kräftig erleichtert hat: Man muss wesentlich weniger Quests auf dem Weg von der Eisklamm zum Dunklen Portal erledigen als früher. Dadurch bleiben am Ende mehr Quests – auch in den hohen Gebieten der alten Welt – übrig, die man jetzt für üppiges Gold nachholen kann.

Natürlich fängt man damit nicht im Wald von Elwynn oder in Dun Morogh an. Aber Silithus, die Östlichen Pestländer und Winterquell sollte man auf jeden Fall noch einmal abgrasen, eventuell auch noch die westlichen Pestländer, Un Goro und den Teufelswald. Dass man dabei – sofern man ein oder zwei Sammelberufe hat – auch noch ordentlich Mats farmen kann, muss wohl nicht extra gesagt werden.

… und das gleiche nochmal auf Level 70

Das gleiche funktioniert auch auf Stufe 70 wieder, Wer sich beherrschen kann und nicht mit Stufe 55 schon den ersten Todesritter haben muss, hat auch hier wieder die Möglichkeit kräftig abzusahnen und erst dann die zweite Erweiterung zu installieren.

flugmount01

Auch das Fliegenkönnen will erst einmal verdient sein...

Falls man sich nicht mittlerweile teure Twinks (die brüllen nämlich immer nach Ausrüstung und machen den Mainchar arm) gemacht hat, wird das Zusammensparen der 1000 Gold für Flugmount und Fluglehrer zwar kein großes Problem sein, vor allem, wenn man sich das epische Mount wie oben beschrieben verdient hat. Aber dann in Nordend wird man ein kräftiges Goldpolster gut gebrauchen können. Die Lehrer sind hier teuer, auf Stufe 77 schlägt das Erlernen des Kaltwetterfluges mit 1000 Gold zu Buche und schließlich will man ja irgendwann auch episch fliegen.

Alles Dinge, die viel Gold verschlingen. Nutzt man jedoch auf Stufe 60 und auf Stufe 70 die beschriebene Möglichkeit aus, die Quest nachzuholen, wird die Goldnot spürbar gemildert. Hat man aber naseweis die Erweiterungen zu früh installiert, schaut man mit dem Ofenrohr ins Gebirge: Sind BC bzw. WotLK erst einmal installiert, muss man den Account erweitern um damit spielen zu können. Und ist dies erst einmal geschehen, gibt es kein Zurück mehr und das Extra-Gold ist verloren.

Eine etwas andere Möglichkeit Godl zu verdienen:

Handeln im Auktionshaus

Read Full Post »

Seit gestern nacht ist ja der Patch 3.1 von World of Warcraft auf den Testservern. Wie zu hören ist, wird er allerlei interessante Neuerungen bringen. Dabei sind Dinge, die erwartet wurden, aber auch solche, mit denen man nicht gerechnet hat.

World of Warcraft verfügt ja eh‘ bereits über ein sehr ordentliches Interface, welches sich durch AddOns noch weiter optimieren lässt. Trotzdem arbeiten die Blizzard-Programmierer daran, es weiter zu verbessern. Mit dem Patch werden vorraussichtlich unter anderem ein Ausrüstungsmanager und Instanzkarten kommen, also Dinge, die man früher nur durch den Einsatz von AddOns haben konnte.

Vor allem die Instanzkarten sind meiner Ansicht nach eine feine Sache, da, wie aus dieser Abildung zu ersehen ist, darin auch die Position des Charakters angezeigt wird. Das wird vor allem bei großen und komplizierten Instanzen ein erheblicher Vorteil sein.

Eine nette Kleinigkeit ist, dass die Reittiere schwimmen lernen. Bisher war es ja immer ärgerlich, wenn man beim Überqueren eines tieferen Gewässers regelmäßig vom Mount fiel und selbst schwimmen musste.

Auch ein neues Event soll kommen: Das Argent Tournament, ein Wettbewerb, bei dem erstmalig das neue System zum berittenen Kampf eingesetzt werden soll. Mehr Informationen zum neuen Patch gibt es bei thedoctor und seinem mmogblog:

Macht Patch 3.1. Addonprogrammierer arbeitslos?

Patch 3.1 – Erwartetes und Unerwartetes.

Read Full Post »