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Archive for 8. November 2010


Bryce und DAZ Studio sind zwei Programme, von denen man sich bei DAZ3D.com kostenlose Versionen herunter laden kann. Wenn man dann noch die erstklassige und kostenlose 3D-Software Blender hinzunimmt, ist beim Bau von dreidimensionalen Szenen bereits so einiges möglich.

Blick über das Flusstal der Moda auf dem Kontinent Norsileum auf dem Planeten Endom. Im Vordergrund ein Zwerg, der von einem Berg aus ueber das Flusstal und die Landschaft am Ufer blickt

Hier gleich noch ein Bild, dass ebenfalls in den letzten Tagen entstanden ist: Ommo Drahtbart, der unmögliche Zwerg (als den ihn sein Schwester Richmodis gerne hinstellt) steht auf einem Berg auf dem Südufer der Moda und schaut über das Flusstal und den Finsterwald auf dem Nordufer. Gebaut habe ich die Szene in Bryce 7. Den Omma Drahtbart habe ich mit dem DAZ Studio gemacht, als Wavefront-Object abgespeichert und dann in Bryce importiert. Normalerweise sollte es möglich sein, von Bryce aus das DAZ-Studio aufzurufen und darin gestaltete Figuren und Szenen dann bei der Rückkehr mitzubringen.

Zumindest bei mir funzt das aber nicht gescheit, wenn ich es versuche,  stehen die Figuren aus dem Studio jedesmal pudelnacktert und glatzköpig in der Bryce-Landschaft. Leider ist das nicht die einzige Macke von Bryce und DAZ-Studio. Beide Programme haben schon dafür gesorgt, dass ich vor Zorn fast die Tischplatte durchgehauen habe.

Mit der Zeit findet man jedoch heraus, wie man solche Macken umgehen kann und auch wie die sehr komplexe Software Blender bedient wird. Dann wird das Bauen von 3D-Welten vor allem eine Fleißarbeit – zumindest, wenn man Wert auf Details legt. Vor allem bei Blender sollte man sich am Anfang nicht von der schieren Komplexität des Programms schocken lassen und die Flinte ins Korn werfen: Wenn man einige Sachen nach den vielen Tutorials im Netz gebastelt hat, steigt man dahinter, wie die einzelnen Funktionen arbeiten. Ein Übriges tun dann das selbstständige Herumbasteln und -probieren.

Man muss mit Blender ja nicht gleiche einen ganzen Zeichentrickfilm wie „Big Buck Bunny“ oder ein ganzes 3D-Spiel bauen, was übrigens beides durchaus geht. Ich zum Beispiel verwende Blender vor allem, um damit Requisiten oder Kulissen zu bauen, die ich dann in DAZ Studio- und Bryce-Szenen verwende.

Das Bild hier ist übrigens auch wieder in voller Größe verfügbar, wenn man auf die kleine Version hier im Artikel klickt.

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Gerade ist mal wieder eines meiner 3D-Bilder fertig geworden. Natürlich wieder ein Fantasy-Motiv – und zwar eine Szene in der Schmiede eines Zwerges. Diesmal habe ich ein wenig mit dem Licht herumgespielt und bin ganz zufrieden mit dem Ergebnis.

Orks und Zwerge sind im Finsterwald auf Endom ja bekanntlich gute Freunde. Wenn die Orks, anders als die Zwerge, auch eher dazu neigen,  in den Tag hinein zu leben und nur das Nötigste zu arbeiten, schätzen beide Rassen aneinander die Ehrlichkeit, den Mut und die Trinkfestigkeit, die beiden zu Eigen sind.

So wundert man sich auch nicht, dass der bullige Ork bei dem stämmigen Zwergenschmied in der Werkstatt steht und staunend zuschaut, wie dieser mit wuchtigen Hammerschlägen das glühende Eisen formt.  Ob der grüne Bursche wohl da ist, weil er sich bei Meister Zwerg eine neue Waffe oder ein Rüstungsteil bestellen will? Oder ist er selber ein Schmied und hat vorbeigeschaut, um mit dem Kollegen ein Pläuschchen zu halten, ein wenig fachzusimpeln und nicht zuletzt mit den Augen zu stehlen? Dass Letzteres erlaubt sei, haben viele von uns ja in ihrer Lehrzeit vom Meister zu hören gekriegt…

Die Szene habe ich mit dem DAZ-Studio zusammengestellt, aus dem auch die Figuren stammen. Die Gegenstände sind teilweise DAZ-Props, die ich im Netz gefunden habe, zum größeren Teil habe ich sie jedoch mit Blender gebaut. Die Texturen sind, soweit ich nicht mit Standardoberflächen ausgekommen bin,  mit PaintShop Pro gemacht und in Blender mit dem UV-Editor eingepasst. Besonders freut mich, das ich heute dahinter gekommen bin, wie man mit Blender texturiert. Das mit den UV-Koordinaten und dem zugehörigen Editor ist auf den ersten Blick etwas kompliziert, aber wenn man erst einmal dahintergekommen ist, wie es funktioniert, wird daraus vor allem eine Fleißarbeit.

Weil mir das Bild recht gut gefällt, stelle ich es wieder in voller Größe ins Netz: Mit einem Klick auf die Version hier im Text gelangt ihr zu der großen und könnt sie Euch abspeichern, wenn Euch meine Zwergenschmiede gefällt.

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