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Archive for 17. Januar 2010


Mit meinem WoW-Jägerguide bei Killer Guides, meinem WoW-Noob-Guide und einem Report über die Tricks der Lebenskünstler, das hier ja wohl weniger interessieren wird, habe ich im letzten Jahr drei Bücher, genauer gesagt, eBooks fertiggestellt. Aber noch vor dem Jahreswechsel habe ich mich richtig in ein ziemlich großes Projekt gestürzt: meinen ersten Fantasy-Roman, gleichzeitig der erste Band einer Trilogie.

Ommo Drahtbart, den unmöglichen Zwerg - hier ein Bild aus seinen jüngeren Jahren - kennt man ja bereits. Natürlich geht es im Zyklus Zwergenstahl um ihn und seine Freunde

Bis jetzt soll der Zyklus den Namen „Zwergenstahl“ bekommen. Der erst Band wird voraussichtlich „Der Dolch des Schamanen“ heißen. Ich habe schon länger an dem Exposé des ersten Bandes gearbeitet und es kurz vor Weihnachten fertigestellt. Zwischen den Jahren habe ich dann mit der eigentlichen Schreibarbeit begonnen. Bisher sind der Prolog und ein Teil des ersten Kapitels geschrieben.

Natürlich spielt die Geschichte auf Endom und natürlich geht es um den Zwerg Ommo Drahtbart, den man ja bereits aus den drei Endom-Kurzgeschichten kennt, die ich hier veröffentlicht habe. Mit von der Partie werden auch  Shir’kra, die kecke Orkfrau und Lampo von Garbenschwang, der junge Paladin und zukünftige Herr der gleichnamigen Grafschaft sein, die man ja ebenfalls bereits kennt.

Vor Dor'krom (hier zusammen mit Shirk'ra), dem Gentleman-Ork, war bisher schon einmal im "Lesezeichen" die Rede, im "Dolch des Schamanen" wird er nun auch persönlich auftreten

Von Dor’krom, dem Gentleman-Ork, Abenteurer, Salonlöwen und Philosophen, war bereits im „Lesezeichen“ die Rede, im Dolch des Schamanen wird er nun auch leibhaftig auftreten. Ganz neu dabei hingegen ist Loudin Artinny, ein etwas dubioser Elf, der sich ein wenig sehr für Zauberei und einschlägige Praktiken interessiert, die wenig bis nichts mit typischer Elfenmagie zu tun haben. Trotzdem wird er den anderen Helden ein treuer Kamerad sein, auf den sie sich auch in brenzligen Situationen verlassen können. Einen kleinen, aber wichtigen Auftritt haben auch Ommos beide Schwestern Richmodis und Rautgundis, von denen die erste im „Lesezeichen“ kurz vorkam.

Auch Orkfrauen sind eben Frauen, daher kann man sogar die sonst eher etwas ruppige Shir'kra durchaus auch einmal gestylet antreffen...

Dem Genre nach wird  der Zwergenstahl-Zyklus im Bereich der Low-Fantasy angesiedelt sein, denn es geht nicht um die Rettung der Welt, sondern im Grunde um ein persönliches Anliegen des dickschädeligen Zwerges Ommo Drahtbart, bei dem ihm seine Freunde aus purer Abenteuerlust und Kameradschaft helfen: Er will herausfinden, wie das lang verschollene, sagenhafte Volk der Nordlandzwerge den legendären Marmorstahl hergestellt hat, der unvergleichliche, nie wieder erreichte Eigenschaften aufweist.

Der Plot

Ommo Drahtbart hat ein Problem: Auf einer Party seiner mondänen Schwester Richmodis hat er mit einer unter Torschlusspanik leidenden Zwergin aus seiner Heimatstadt Grimrborg ein wenig zu sehr geflirtet, so dass diese sich Heiratschancen ausrechnet und den armen Zwerg, der ja bekanntlich schon zwei Frauen und eine ganze Reihe Kinder hat, gnadenlos verfolgt. Als er schon nicht mehr weiß, was er tun soll, sucht Lampo bei ihm Asyl, der vor dem gleichen Problem geflüchtet ist: Eine befreundete Adelsfamilie ist zu Besuch auf Garbenschwang und die heiratswütige Tochter verfolgt den zwar außerordentlich attraktiven, in Liebesdingen jedoch recht naiven jungen Mann.

Ganz neu hingegen ist der etwas dubiose Elf Loudin Artinny, der sich dennoch als prächtiger Kamerad und wertvolles Mitglied der Abenteurergruppe erweisen wird

Zusammen unternehmen die beiden einen ausgedehnten Jagdausflug in den Finsterwald, wo sie mit einer Gruppe Trolle aneinander geraten, was diesen nicht besonders bekommt. Dabei erbeutet Ommo den Dolch eines Troll-Schamanen, der bei dieser Gruppe war. Er erkennt die Besonderheit des Stahls und will mehr darüber herausfinden. So kehren die beiden zunächst nach Grimrborg zurück, wo Ommo von einem alten Onkel und dessen Freund, beide hochkarätige Metallurgen, erste Informationen und den Rat erhält, mit Dor’krom zu sprechen.

Was Ommo nicht weiß: Der Dolch besteht nicht nur aus dem legendären Zwergenstahl, sondern weist außerdem eine einzigartige Verzauberung auf. Deswegen ist der verkommene, kriminelle Goblin Korx Sordid  hinter der Waffe her. Er soll sie dem üblen Hexenmeister Abbrax Lichtputzer beschaffen, der sie für ein besonders ekelhaftes Ritual benötigt. Bei dem Zusammenstoß mit den Trollen ist Ommo dem Goblin unwissentlich zuvorgekommen, und der verfolgt ihn nun, um des Dolches habhaft zu werden.

Shir'kra einmal ganz privat: Wer die Orkfrau aus "Ein Zwerg räumt auf" kennt, der weiß, dass sie alles andere als als verklemmt ist. Daher hat sie auch keinerlei Probleme mit Bildern wie diesem...

Auf dem Irk’nari-Fest der Finsterwald-Orks treffen Ommo und Lampo Dor’krom, der sie mit Hilfe von Grisnira, Ommos großer Raubkatze, aus einer üblen Lage retten muss, nämlich aus den Händen von Korx Sordid und seinen Spießgesellen. Kurz darauf stößt auch noch Shir’kra zu den beiden und wenig später lernen sie anlässlich eines Besuches beim Zauberer Leornardus Viragrari im Turm von Ursia in der Nähe von Kühlmühl Loudin Artinny kennen, der sich Ihnen anschließt, weil er ein altes elfisches Zauberbuch sucht, welches im Reich der Nordlandzwerge vermutet wird und weil bei einem solchen Unternehmen, einer Queste,  selbstverständlich auch ein Elf dabei sein muss.

Gemeinsam ziehen die nunmehr fünf Recken dem großen Showdown mit dem üblen Abbrax Lichtputzer,  dessen Kreatur, dem korrupten Iserndamer Wachoffizier Ehrenfried Krauthammer und seinen Leuten entgegen…

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