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Archive for 27. April 2009

Im Zusammenhang mit meinen Blogs habe ich vor, einen kleinen EBook-Vertrieb, oder eher sogar so etwas wie einen kleinen Verlag aufzuziehen. Zum Programm soll unbedingt auch Fantasy gehören, womit ich am liebsten auch beginnen möchte.

Ich bin zwar bei dem ganzen derzeitigen EBook-Hype etwas skeptisch, weil ich befürchte, dass da gnadenlos raubkopiert werden wird. Aber andererseits ist das EBook ein prima Medium für Newcomer-Autoren, da man hier ganz einfach und ohne Kostenrisiko publizieren kann und man – wenn denn wirklich was verkauft wird – an dem einzelnen Verkauf wesentlich mehr verdient als an Printausgaben.

Um schnell zu einem Programm zu kommen, möchte ich auch anderen Autoren die Gelegenheit geben, mit mir zusammen zu veröffentlichen. Wie ich in einschlägigen Foren und im Usenet gesehen habe, gibt es  doch einige Leute, die ganz nett schreiben. Was mir als erstes vorschwebt ist eine Art Fantasy-Lesebuch, also ein EBook mit einer Anzahl von Geschichten verschiedener Autoren. Falls jemand schon selbst genug Stoff für ein komplettes Buch hat ist das auch ok.

Ich kann selbst auch die eine oder andere Geschichte beisteuern, aber vor allem das Lektorat, die Technik und den organisatorischen Kram (ISBN besorgen, Exemplare für Deutsche Nationalbiliothek, Eintrag ins Verzeichnis Lieferbarer Bücher) erledigen.

Wer also Lust hat, mittzumachen, soll sich bei mir per Mail – v.wollny(at)ibwollny.de – oder telefonisch – 07361/45813 – melden. Ihr könnt auch abends noch anrufen, ich bin meist lange in meinem Büro.

Ob mit solchen Projekten die fette Marie zu verdienen ist, bezweifle ich zwar, aber vielleicht guckt ja doch der eine oder andere Eurillo für uns dabei heraus…

Auf jeden Fall ist es aber eine Plattform, auf der wir mit unseren Geschichten ein paar Leute erreichen können.

Außer eigentlichen Fantasy-Geschichten, sind aber auch andere Dinge willkommen: Sekundärliteratur (z.B. über Tolkien), Rollenspielsysteme und -welten, Guides zu Computerspielen usw. Es muss auch nicht immer nur Fantasy sein, auch für andere Dinge bin ich offen, solange ich genug vom Thema verstehe um das jeweilige Werk lektorieren zu können.

Also, kramt Eure Geschichten raus und lasst von Euch hören!

Übrigens sind auch Gastautoren auf meinen Blogs immer willkommen. Bares gibt es dort zwar nicht,aber immerhin einen Link.

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Derzeit bin ich dabei, eine eigene Fantasy-Welt zu entwickeln: Endom. Eigentlich auch nur eine weitere der Welten, die von Menschen, Elfen, Zwergen, Orks und dergleichen bevölkert wird, aber eben doch eine eigene Welt, die mir den Freiraum bietet, den ich für meine Fantasy-Geschichten brauche.

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Ommo Drahtbart aus Grimrborg, der Zwerg aus der Geschichte "Ein Zwerg räumt auf"

Endom ist vielleicht nicht unbedingt das originellste, weil sie sich weitestgehend im Rahmen der bekannten Welten hält. Aber sie ist erforderlich, denn ich will mit meinen Fantasy-Geschichten nicht auf dem Level von irgendwelcher Fankunst bleiben und andererseits auch nicht mit irgendwelchen Copyrights in Konflikt geraten. Und auch nicht irgend eine sauteure Lizenz für eine der bereits bestehenden Welten kaufen und dann womöglich doch wiederum an Vorgaben gebunden sein, die mir nicht in den Kram passen.

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Ommos gute Freundin Shirk'ra, die er in der ersten Ommo-Drahtbart-Geschichte kennenlernt

Die Idee

Den Keim des Gedankens zu Endom habe ich längere Zeit mit mir herumgetragen, bis daraus tatsächlich die Idee zu der Welt wurde, die ich jetzt entwickle. Als erstes war da die Idee zu den Ommo-Drahtbart-Geschichten, die ja irgendwo angesiedelt sein müssen. Zunächst war da der Gedanke, die Schauplätze dieser Geschichten irgendwo auf unserem Planeten zu verstecken, etwa in Nordamerika und/oder Sibirien. Wohl durch die Beschäftigung mit Fantasy-Welten im Rahmen meines Blogs wurde daraus die Idee, Ommo Drahtbart sowie seinen Freunden und Feinden einen eigenen Planeten zu schenken: Die Welt Endom, die sich jetzt als noch junge und wenig entwickelte Fantasy-Welt neben eine ganze Reihe anderer Planeten wie Dere, Krynn und Thoril stellt.

Zunächst einmal ist Endom der Schauplatz der Geschichten um den nicht ganz alltäglichen aber doch sehr zwergischen Zwerg Ommo Drahtbart. Dazu habe ich bisher die groben Umrisse und den Westen des Kontinents Norsileum entwickelt.

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Ommo und Shirk'ra in einer Kneipe

Die Geschichte „Ein Zwerg räumt auf“, die ich unlängst hier veröffentlicht habe spielt in West-Norsileum, an der Mithril-Straße im Wald von Türstock und – um noch genauer zu sein – ein Stück südlich von Halberwege, wo sie auch endet. Sie erzählt, wie sich Ommo und seine gute Freundin, die Orkfrau Shirk’ra, kennengelernt haben.

Eine Website für Endom

Update 07.05.10: Derzeit ist die Endom-Website offenbar nicht erreichbar. Ich kümmere mich darum. Da sieht man mal, was Freespace taugt…

Update 07.05.10, Spätnachmittag: Die Endom-Website funzt wieder. Ein Hacker hatte alles Index-Dateien zugespammt und da haben die Knülche alle mit leeren Dateien überschrieben. Auch ein Lösung…

Die jeweils aktuellen Informationen über Endom lege ich auf einer speziellen Website ab, auf der sich jetzt schon die wichtigsten der bisher über Endom vorhandenen Informationen nebst einer Karte von West-Norsileum befindet. Grundlage meiner Planungen ist ein CAD-File, das eine Weltkarte von Endom in Mercator-Projektion und damit die grafischen Informationen enthält. Die alphanumerischen Informationen sind in einem Textdokument enthalten, aus dem die HTML-Dateien für die Website erzeugt werden. Das ganze ist derzeit noch rein auf technische Gesichtspunkte ausgerichtet, ich habe aber vor, die Fakten über Endom demnächst in einem etwas ansprechenderen Design zu präsentieren. Bis jetzt ist Endom erst der Schauplatz meiner Geschichten, es ist aber durchaus denkbar, dass diese Welt auch als Hintergrundwelt für Spiele verwendet wird. Warten wir also ab, was die Zeit bringt und was mir – und vielleicht auch anderen – so alles zu Endom einfällt.

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