Feeds:
Beiträge
Kommentare

Archive for 4. April 2009


Die östlichen Pestländer kennt jeder – oder glaubt sie zu kennen. Stratholme natürlich, sicherlich auch Zul Mashar, da ist man gewesen, hat wohl auch bei Braumanns Mühle und im Giftigen Tal gequestet. Es gibt aber noch einen kleinen Ort, den offenbar nicht jeder kennt, der aber speziell für Kürschner und Lederer interessant ist, die in die Scherbenwelt möchten. Aber auch beim Questen im „Wilden Westen“ der Östlichen Pestländer ist Schreckenstal hilfreich.

Eine berufliche Sackgasse…

Das Problem: Stufe 58 ist erreicht, man kann in die Scherbenwelt. Allerdings war man beim Skillen der Berufe etwas faul und hat Skill 300 noch nicht erreicht. Dann ist bei einigen Berufen in eine Sackgasse geraten. Auf der Scherbenwelt benötigt man ja den alten Höchst-Skill um in seinem Beruf weiter zu lernen. In vielen Fällen findet man jedoch die Materialien nicht mehr, die für die Gegenstände erforderlich sind, mit deren Herstellung man die letzten Skillpunkte bis 300 erwirbt.

schreckenstal00

Ein reizendes Örtchen in idyllischer Lage am Rande des Pestwaldes: Schreckenstal

Das ist beispielsweise bei Bergleuten der Fall: Das niedrigste Erz der Scherbenwelt ist Teufelseisenerz, welches zu seinen Abbau einen Bergbau-Skill von 300 verlangt. Hat man den nicht, kann man es nicht abbauen und ist in eine Sackgasse geraten, denn es gibt ja nichts, was man abbauen könnte um den Skill zu erhöhen. Wenn man nun außerdem Ingenieur, Schmied oder Juwelier ist, kommt man hier auch nicht weiter, weil man kein Erz als Material bekommt. Man ist also gezwungen, noch einmal nach Azeroth zurück zugehen und Thorium zu farmen, bis man den Skill nachgeholt hat, will man nicht fortan gezwungen sein, sich Metalle und Erze schnöde zu kaufen.

Auch Lederer sind betroffen

Ähnlich geht es Lederern. Hier ist der zugehörige Sammelberuf Kürschner kein Problem. Der skillt sich nämlich praktisch ganz von selbst,wenn man nur konsequent jedes erlegte Wildtier häutet . Außerdem reicht hier der Skill 290 für die Scherbenwelt,denn damit kann man die 58er Hölleneber abziehen und kommt so auch weiter.

Problematisch ist dagegen, wenn man in der Lederverarbeitung noch weniger als 300 Skillpunkte hat. Hier braucht man nämlich für die letzten Skillpunkte auf 300 Unverwüstliches Leder, welches es auf der Scherbenwelt nicht gibt. Hier erkürschnert man von den häutbaren Mobs nämlich immer mindestens Knotenhautlederfetzen. Auch hier ist ein Abstecher nach Azeroth unumgänglich um das notwendige Unverwüstliche Leder zu farmen.

Ein reizendes Örtchen

Und dafür ist Schreckenstal eben eine gute Örtlichkeit, genauso, wenn man schnell und einfach Unverwüstliches Leder für einen Handwerkstwink benötigt. Nach Schreckenstal kommt man, wenn man die Straße durch den Pestwald in Richtung Stratholme reitet, dann aber an der Abzweigung nicht nach Norden abbiegt, sondern weiter nach Westen reist, wo es auch zum Pestwaldturm geht. Den lässt man links liegen und kommt kurz danach nach Schreckenstal.

schreckenstal01

Verseuchte Schweine: Von diesen netten Tierchen gibt es in Schreckenstal jede Menge

Schreckenstal ist ein verlassener und verseuchter Ort, ähnlich wie Corins Kreuzung oder Darroheim. Das interessante daran ist, dass hier ständig jede Menge Verseuchte Schweine herumlaufen, die in der weit überwiegenden Anzahl Unverwüstliches Leder liefern, wenn man sie häutet. Da sie Stufe 60 sind, geben sie sogar noch ein paar EP solange man selbst nicht größer als 68 ist.

Reizende Tiere und ein famoser Händler

Die famosen Viecher respawnen auch recht schnell, so dass sich das Farmen auch tatsächlich lohnt. Wenn man es dann doch einmal geschafft hat, alle zu töten, geht man eben kurz aus dem Dorf hinaus in den Pestwald und tötet Seuchenhunde und Seuchenfledermäuse bis wieder Schweine da sind. Schreckenstal hat aber noch mehr zu bieten: In dem verlassenen Haus auf der Position 11/29 stehen ein etwas einschichtig aussehender Zwerg namens Egan und Augustus der Meschuggene, ein Untoter. Letzterer hat eine Quest zu vergeben, die man unbedingt machen sollte.

schreckenstal02

Erst Questgeber, dann willkommener Händler weitab von jedem Stützpunkt: Augustus der Meschuggene

Augustus möchte, dass man ihm sein Quittungsbuch holt, welche im Gasthaus liegt. Für Charakter mit einem Level im unteren 50er Bereich ist sie nicht ganz einfach, jenseits der 60 sollte sie aber kein Problem darstellen. Hat man die Quest abgegeben, wird Augustus zu einem Händler, der essbare Pilze verkauft. Der eigentliche Vorteil ist jedoch, dass man bei ihm die ganzen grauen Items los wird, die beim Leder Farmen anfallen. Auch wenn man kein Lederer ist, sondern im Rahmen des gewöhnlichen Questens im Westen des Pestwalds unterwegs ist, lohnt es sich, die „Geschäftsverbindung“ mit Augustus einzugehen.

Die sonstige Bevölkerung

Außer den Schweinen treiben sich in Schreckenstal auch noch untote Neruber herum, also Gruftbestien. Eine davon, der Nerubische Aufseher, ist dummerweise ein Lvl 60 Elite. Außerdem gibt es in den Häusern die ortsüblichen Ghule und Skelette.

Am Ortsrand von Schreckenstal, bei 12/24 befindet sich der Eingang zum Schreckenstunnel. Durch ihn gelangt man durch das Gebirge an den Thondroril, der hier die Grenze zwischen den östlichen und den westlichen Pestländern bildet. Ein Stück weiter im Süden ist dann wieder die Brücke, über die man von den östlichen in die westlichen Pestländer gelangt. Allerdings sind in diesem Tunnel allerhand Gruftbestien unterwegs, so dass es für Chars in den 50ern nicht ganz ungefährlich ist, ihn zu benutzen, vor allem aber, weil sich hier ab und zu auch der Nerubische Aufseher herumtreibt.

Werbeanzeigen

Read Full Post »