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Archive for 3. März 2009


Typischerweise kommen erfolgreiche Computerspiele aus den USA oder Ostasien. Eher selten kommen sie dagegen aus Deutschland. Ab und zu gelingt es aber auch einem Spiel aus unserem Land, internationalen Markterfolg zu erreichen. Das Einzelspieler Rollenspiel „Drakensang“ könnte zu dieser kleinen Gruppe gehören.

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Die erste gute Nachricht für mich: Man kann auch einen Zwerg spielen... 😉

Drakensang ist nach der auch  international erfolgreichen Nordland-Trilogie das vierte DSA-Computerspiel, steht aber mit dieser in keinem inhaltlichen Zusamenhang; es  hat vielmehr eine ganz eigene Story:  Der Avatar des Spielers bekommt einen Brief von seinem alten Freund Ardo, der ihn bittet, zu ihm zu kommen. Ardo benötigt Hilfe dabei, gewisse Dinge aufzuklären und zwar ist es dazu seiner Ansicht nach erforderlich, dass ein neues Gesicht – jemand, denn niemand an seinem Wohnort kennt –  sich der Sache annimmt.

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Die weiche Grafik passt sehr schön zur lieblichen Landschaft von Kosch

Der Spieler macht sich daher auf den Weg nach Ferdok, wo Ardo wohnt, um ihm zu helfen. Zunächst muss er erst einmal nach Ferdok hineingelangen, wozu bereits einige Quests zu lösen sind. Schließlich erfährt er auch, um was es eigentlich geht: Eine geheimnisvolle Mordserie ist aufzuklären. Außerdem wird er ausgewählt, eine Queste zu lösen, die Drachenqueste, die alle 87 Jahre zu Ehren der Göttin Hesinde stattfindet.

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Auch die Gebäude können sich sehen lassen

Da Drakensang zu dem Rollenspiel-System „Das Schwarze Auge“ (DSA) gehört, spielt die Handlung natürlich in Aventurien. Ferdok, wo alles beginnt, liegt in Kosch, einer Provinz des Mittelreiches.

Leider mag ich persönlich Einzelspieler-Rollenspiele nicht besonders, sondern bevorzuge MMORPGs. Ansonsten wäre Drakensang absolut mein Fall. Und zwar nicht nur, weil man auch einen Zwerg spielen kann.

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Im Laufe des Spiels trifft der Held einige Gefährten,wie z.B. die leichtgeschürzte, knackige Rhulana, die alles andere als schüchtern ist

Das ganze Spiel ist sehr liebevoll gemacht. Die weiche Grafik passt gut zu der verträumten, ländlichen Gegend in der das Spiel beginnt. Natürlich ist sie nicht fotorealistisch, aber doch weniger comicartig als z.B. die von World of Warcraft. Auch auf meinem nicht gerade aktuellen Computer (3 GHz Singlecore, 2 GB Ram, 256 MB Grafikkarte) lief das Spiel mit mittelprächtigen Grafikeinstellungen einwandrei und lieferte sehenswerte Bilder.

Mit der Steuerung per Mausklick kommt man recht gut zurecht, auch wenn man wie ich, von WoW her die WASD-Steuerung gewöhnt ist. Dann muss man sich eben umgewöhnen, Drakensang ist ja auch nicht das einzige Spiel, welches auf diese Weise gesteuert wird.

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Stollen und Höhlensysteme dürfen in einem zünftigen Fantasy-Abenteuer natürlich nicht fehlen

Insgesamt macht mir das Spiel einen sehr schönen Eindruck. Besonders positiv ist, dass es eine durchaus schon mehr als ansehnliche Grafik liefert, ohne dass man dafür monströse Systemleistung benötigt. Da man sich ein spielbares Demo dazu herunterladen kann, braucht man auch nicht die Katze im Sack zu kaufen. Wie sich das Spielgeschehen dann in der Vollversion weiterentwickelt, weiß ich natürlich nicht, aber der Download des Demos von der Drakensang-Website lohnt sich allemal.

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