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Archive for 20. Februar 2009


Zwerg Drahtbart kennt sich aus

Zwerg Drahtbart kennt sich aus

Ein wichtige Rolle bei World of Warcraft spielt die Berufswahl. Sie entscheidet über Verdienstmöglichkeiten und auch über die Möglichkeiten, an besondere Ausrüstungsgegenstände zu kommen. Der Standard-Ratschlag lautet, einen zur Klasse passenden Hersteller- und den zugehörigen Sammelberuf zu lernen. Ist das aber immer die richtige Entscheidung?

Standard-Tipps zur Berufswahl…

Stoffies wird typischerweise empfohlen, entweder Schneider zu lernen oder Alchemie plus Kräuterkunde; der Standardberuf für Plattenrüster soll Schmied in Verbindung mit Bergmann sein und so weiter. Hauptsächlich geht es dabei darum, dass man sich hochwertige Ausrüstung selbst herstellen kann; bei der Alchemie für Stoffies aber auch darum, dass sie sich mit den für Manaklassen wichtigen Mana- und Intelligenztränken, aber auch mit Heil-, Gesundheits- und Rüstungstränken versorgen können.

Auf den ersten Blick scheint die Regel „zur Klasse passender Hersteller- plus zugehöriger Sammelberuf“ das Ei des Kolumbus zu sein. Tatsächlich hat sie aber einen erheblichen Haken, zumindest für einen Main- oder einzelnen Charakter.

… und ihre Tücken

In aller Regel braucht man nämlich, vor allem für hochwertige Gegenstände, nicht nur eine Art von Material. Geschmiedete Gegenstände zum Beispiel benötigen neben Metall sehr oft auch Stoff, Edelsteine oder Leder zu ihrer Herstellung. Stoff ist kein großes Problem, denn der droppt ja laufend beim Killen von Humanoiden. Schwieriger wird es bei den Edelsteinen, die man aber wenigstens noch ab und an beim Bergbau findet.

Wirklich problematisch wird es aber beim Leder, denn das droppt selten einmal und wird auch nicht oft in Truhen gefunden. Also bleibt nur der Kauf. Hier liegt jedoch der Hase im Pfeffer. Ein MainChar bzw. ein einzelner Charakter auf einem Server ist immer ein armer Hund. Er hat nämlich kein größeres Geschwister, das ihn sponsort und Schnorrerei bei Fremden („He, hat mal jemand etwas Gold für mich?“) ist das Gegenteil von Stil. Muss man nun für interessante Gegenstände Materialien zukaufen, wollen die dafür erforderlichen Moneten Kupfer für Kupfer sauer verdient sein.

Schneider, Verzauberer und Juwelier

In gewisser Weise stellen hier der Schneider und der Verzauberer Sonderfälle dar, denn beide brauchen keinen eigenen Sammelberuf. Der Schneider kann daher nebenher noch Kürschner sein, denn er braucht auch öfter mal Leder. Die verschiedenen Seiden, die ebenfalls öfter benötigt werden kommen aus Loots, die hin und wieder erforderlichen Edelsteine, Metalle und Verzauber-Reagenzien muss man halt kaufen.

Da man als Schneider aber lange nicht alles Leder benötigt, welches man erkürschnert, bleibt hier einiges zum Verkaufen übrig. Und das bringt Bares in die Kasse, wovon dann unter anderem die Kosten für weitere Zukaufmaterialien bestritten werden können.

Sammelberuf wie Bergbau sind recht lukrativ

Sammelberufe wie Bergbau sind recht lukrativ

Im Prinzip genauso fein heraus ist der Verzauberer: Sein Materialien erhält er durch das Entzaubern von Gegenständen, die ja als Drops immer wieder anfallen. Damit kann er wiederum andere Gegenstände verzaubern – oder die Mats verkaufen. Als Zweitberuf kann er dann einen lukrativen Sammelberuf ausüben.

In diesem Zusammenhang sollte man auch den Juwelier erwähnen. Er benötigt zwar einen Sammelberuf, den des Bergmanns nämlich, aber keine oder fast keine Materialien, die nicht aus dem Bergbau kommen und daher selbst beschafft werden können.

Sammelberufe

Eine gute Alternative für MainChars und einzige Charaktere besteht darin, einfach zwei Sammelberufe zu erlernen. Damit lässt sich jede Menge hartes Gold verdienen. Ein nicht zu unterschätzender Vorteil der Sammelberufe besteht auch darin, dass das Skillen billig ist. Zum einen braucht man keine Materialien und zum anderen lässt man nur immer dann Geld beim Lehrer, wenn man die nächste Ausbildungstufe erlernt.

Bis zur Stufe 60 levelt man ja mittlerweile in WoW recht flott und kommt eigentlich ganz gut mit den Ausrüstungsgegenständen aus, die man beim Tagesgeschäft lootet und als Questbelohnungen erhält. In der Scherbenwelt wird’s zwar schwieriger, dafür gibt es dann aber auch recht ansehnliche Questbelohnungen, die einen wirklich weiterbringen. Für Nordend gilt das gleiche, nur eben auf höherem Niveau: Hier wird es nochmal schwieriger, aber auch die Qualität der Questbelohnungen steigt.

Wenn man mit seinen Sammelberufen recht gut verdient, kann man sich ja durchaus schon mal das eine oder andere epische Stück aus dem Auktionshaus gönnen. Außerdem kann man durch den Besuch von Schlachtfeldern und Instanzen auch an episches Equip kommen, ohne dass man dafür Gold in die Hand nehmen oder selbst craften muss.

Auch wenn man sich später Twinks macht, ist es ein großer Vorteil wenn der MainChar zwei Sammelberufe hat. Wenn er entsprechend weit über den anderen Chars levelt, kann er ihnen ohne große Probleme die Materialien beschaffen, die sie zum Skillen in den zugehörigen Herstellerberufen benötigen. Weil die Twinks vom MainChar darüber hinaus auch mit Gold und gelooteten Items gesponsert werden können, leveln und skillen sie sich recht bequem.

Spezielles Equipment

Es gibt nun einige Items in WoW, die man für noch so viel Gold und einen noch so guten Ruf nicht bekommen kann: Das sind diejenigen Gegenstände, die gleich bei der Herstellung gebunden werden. Die können nämlich weder gekauft noch verkauft werden.

Wer unbedingt bestimmte Items, wie das Schießeisen S-Klasse haben möchte, muss eben den passenden Beruf wählen

Wer unbedingt bestimmte Items, wie das Schießeisen S-Klasse haben möchte, muss eben den passenden Beruf wählen

Ähnliches gilt für Gegenstände, die eine bestimmte Fertigkeit im Herstellerberuf erfordern, wenn man sie benutzen oder tragen will. Wer also unbedingt ein Ingenieurs-Flugmount oder die speziellen Waffen und Rüstungen der spezialisierten Schmiede haben will, muss eben in den sauren Apfel beißen und den mühsameren Weg mit einem Hersteller- und einem Sammelberuf gehen.

Oder er verschiebt den Erwerb dieser Gegenstände auf den ersten Twink, der dann vom MainChar unterstützt, wesentlich schneller skillt und levelt. Überhaupt ist es keine schlechte Idee, sich – Zeit und Lust vorausgesetzt – nach und nach ein komplettes Team mit allen Berufen aufzubauen. Und der MainChar mit zwei Sammelberufen ist hierfür eine prima Grundlage.

Ein paar grundsätzliche Infos zu den Berufen gibt es übrigens hier bei Tobias auf MMOG-Welt: Berufe in WoW

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In den siebziger Jahren gab es schon einmal eine Folk-Welle. Teilweise puristisch, teilweise als Folk-Rock wie bei Ougenweide,  wurden alte Lieder und auch neue Kompositionen im mittelalterlichen Stil zum Vortrag gebracht. Mit Reenactment und Mittelaltermärkten wurde diese Art von Musik ein weiteres Mal recht populär. Eine der bekannteren Bands, die Streuner, haben sogar ein wirklich lustiges Lied über zehn Orks geschrieben, denen es recht übel ergeht. Die Ärmsten!

Von dem Lied gibt es bei YouTube einige Videos, eines der nettesten ist dieses hier:

Zehn Orks sennen wir gewesen…

Auch sonst machen die Jungs recht fetzige Musik, es lohnt sich also durchaus, mal einen Auftritt zu besuchen und/oder eine CD zu kaufen.

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