Bilder mit Fantasymotiven gibt es viele und darunter auch wunderschöne. Warum also nicht so ein Bild als Desktophintergrund verwenden? Ein martialisches Ork-Heer, ein hübsches Einhorn oder eine süße Elfe bringen ein wenig etwas fürs Auge in den grauen Büroalltag.
In Fantasy-Themen steckt einiges für Grafiker und Maler drin. Man denke nur mal an die wunderbaren Bilder von Roger Dean. Wer, so wie ich, nicht mehr ganz jung ist, kann sich sicher noch an die Plattencover von Uriah Heep erinnern, die mit Bildern von ihm gestaltet waren. Er ist aber lange nicht der einzige Künstler dieses Genres; es gibt eine Menge Leute, auch weniger bekannte, die wunderbare Bilder von Wesen, Landschaften und Szenen aus phantastischen Welten schaffen.
Wer seine Fantasy-Leidenschaft beim Spielen am Computer auslebt, bekommt noch am ehesten bildliche Eindrücke von den Welten, die er in seiner Phantasie besucht, auch wenn Auflösung und Qualität bei den Spielanimationen natürlich nicht das sein können, was sie bei Videosequenzen oder gar stehenden Bildern sind. Leider sieht es für die Leser da schon schlechter aus: Die Illustrationen von Fantasy-Romanen beschränken sich meist auf den Umschlag, der sehr oft Lust auf mehr macht, die dann leider in der Regel unbefriedigt bleibt.

Das ist sicherlich ein Orkheer am Grat der Welt auf Faerun (Klick führt zur Downloadseite des Originals)
Fantasy-Motive zum Download
Zum Glück kann man einige sehr schöne Fantasy-Motive im Internet finden, sogar in Formaten, die sich als Desktop-Hintergrund eignen. Eine recht reichhaltige Sammlung gibt es z.B. hier:
Fantasy-Hintergründe bei wallpaper.to
Hier dürfte so ziemlich jeder etwas für seinen Geschmack finden, egal ob er es eher romantisch, phantastisch oder heroisch mag. Wie man auf den Screenshots vielleicht erkennen kann, kann man jedes der Bilder auch bewerten.
Zu kleine Wallpapers passend gemacht
Leider gibt es bei wallpaper.to sehr viele Bilder nur für die Bildschirmauflösung 1024×768. Wer sich in ein Bild verguckt hat, das für seine Auflösung zu klein ist, kann sich jedoch helfen. Das Vergrößern in einem Grafikprogramm wird nicht immer befriedigende Ergebnisse bringen; man kann aber ein zu kleines Bild auch ganz einfach in einen farblich passenden Rahmen setzen. Dazu wählt man in den Desktop-Eigenschaften die gewünschte Farbe als Hintergrundfarbe aus und lässt das Bild mit der entsrechenden Option zentrieren. Das funktioniert bei Windows – und ganz ähnlich bei der KDE-Oberfläche für Linux. Perfektionisten können darüherhinaus auch noch Design und Farben des Desktops passend zum Wallpaper einrichten.

Man kann sein Wunschbild aber auch mit einem gestalteten Rahmen versehen. In der Regel bieten Bildbearbeitungsprogramme ein Werkzeug zum Vergrößeren der Leinwand an. Damit wird einfach das kleinere Bild vor einen Hintergrund in der angegebenen Größe gesetzt und kann dabei auch zentriert werden. Den verbleibenden Rand kann man dann mit einem passenden nahtlosen Muster oder mit selbstgezeichneten bzw. irgendwo geclippten Ornamenten gestalten.
Wallpapers selbst gemacht
Wallpapers kann man sich aber auch leicht selber machen: Im Prinzip lässt sich ja jede Pixeldatei in einem von Windows (respektive Linux) unterstützten Format als Desktop-Hintergrund anzeigen. Wenn das Seitenverhältnis nicht passt, schneidet man das Bild entweder zu oder macht es kleiner als der Bildschirm ist und lässt einen Rand außenherum.
Sehr gut eignen sich z.B. Screenshots aus Spielen. Wenn man in einer kleineren Auflösung spielt als man sie auf dem Desktop hat, stellt man einfach für die Dauer des “Foto Shootings” diese Auflösung auch im Spiel ein. Wenn dieses dann nicht besonders gut läuft, ist das nicht weiter schlimm, denn man will ja nur einige Szenen stellen und Screenshoots davon machen. Bei World of Warcraft z.B. kann man mit [Alt]-Y sogar das Interface ausblenden damit es nicht nachher auf dem Bild stört.

Ein WoW-Screenshot als Desktop-Hintergrund
Wenn man ein schönes Motiv als Aufsichtsvorlage (Plattencover, Buchumschlag etc.) hat, scnannt man es einfach ein. Dazu nimmt man eine möglichst große Auflösung. Denn Scan schneidet man dann im Grafikprogramm zuerst auf das Seitenverhältnis des eigenen Desktops zurecht, z.B. 4:3 bei einem Desktop mit 1600×1200 Pixel. Dann verkleinert man das Bild auf die entspechende Größe.
Wenn Vorlagengröße und Auflösung des Scanners nicht ausreichen um ein Bild von der exakten Größe des Desktops zu machen, macht man es eben so groß wie möglich. Anschließend versieht man es mit einem Rand, so wie das oben schon beschrieben wurde.
Achtung: Auf solchen Bildern ist ein Copyright. Man kann sie zwar für sich selbst verwenden, aber nicht weitergeben und schon gar nicht ins Netz stellen! Das könnte nämlich teuer werden!
Update:
Hier noch ein paar Links mit weiteren Fantasy-Wallpapers, die ich zwischenzeitlich gefunden habe:




ihr fucking freaks hört auf wow zu zocken und sucht euch freundinnen
LOL sehr schöne Ausdrucksweise! Prima Manieren! Und so wohlerzogen der Junge…
Bruhahaha